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NRW · Drs. 18/20433 · Antrag · 18. Wahlperiode · eingebracht 07.07.2026

NRW reparieren – Schlaglöcher landesweit per App melden

DigitalisierungInfrastrukturVerwaltungMobilität
Bewertung treffend?

Zusammenfassung

Die FDP fordert die Einführung einer landeseigenen App zur digitalen Meldung von Straßenschäden (insb. Schlaglöcher) mit automatischer Weiterleitung an Straßen.NRW und zentralem Lagebild für das Land.

Kernforderungen
  • Einführung der App „NRW Reparieren“ auf Basis open.nrw
  • Zentrale Erfassung aller Schäden an Landes-, Bundes- und Kommunalstraßen
  • Aufbau neuer Einsatzgruppen bei Straßen.NRW für Reparatur innerhalb eines Monats
6.0/10
Unterstützen mit Änderungen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Der Antrag fördert Transparenz & Mitbestimmung (Wert 5) durch digitale Bürgerbeteiligung (Feld E5, +3) und stärkt soziale Gerechtigkeit (Wert 4) durch verbesserte Daseinsvorsorge im Straßenverkehr (Feld D4, +2). Er berührt ökologische Nachhaltigkeit nur indirekt (E3: keine Klimaschutzmaßnahme, aber Infrastrukturerhalt vermeidet Ersatzbau mit hohem CO₂-Aufwand → ○). Allerdings fehlt jede Verknüpfung zu Lieferketten (A), Finanzpartnern (B) oder politischer Führung (C) im Sinne der GWÖ-Matrix. Kein Feld widerspricht GWÖ-Werten, aber auch keines erreicht vorbildliche Tiefe (++).

Was bedeutet das?

Gelbe Ampel. Dieser Antrag wirkt gemischt: Manche Werte werden gestärkt, andere geschwächt — beides gleicht sich teils aus. Die Note (6.0 von 10) ist der GWÖ-Score; „gemischt" heißt nicht „neutral".

Alle Fachbegriffe auf dieser Seite sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 18/20433 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 6.0 von 10 (Unterstützen mit Änderungen), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Stärkster Wert — Stärken

Starke Digitalisierungsorientierung; Konkrete Umsetzbarkeit auf bestehender Infrastruktur (open.nrw)

Schwächster Wert — Schwächen

Keine Barrierefreiheitsvorgaben; Keine soziale Priorisierung von Reparaturen

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: D5B5
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
B · Finanzen
+
C · Verwaltung
+
D · Bürger:innen
+
E · Gesellschaft & Natur
+
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 18. Wahlperiode (2022-06-01 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Wüst II (CDU+GRÜNE), vereidigt 2022-06-29
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
Diese Bewertung wurde am 22.07.2026 mit qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
FDP Antragsteller:in
Wahlprogramm 10/10

Der Antrag ist ein präziser, wörtlicher Umsetzungsvorschlag aus dem FDP-Wahlprogramm: Digitalisierung als zentrales Leitmotiv, konkrete App-Lösung zur Verbesserung der Verwaltung, Fokus auf Infrastruktur und technologiegetriebene Effizienzsteigerung.

„Dazu werden wir die Infrastruktur stärken: Auto, Bahn, Bus und Rad. Denn auf dem Land kann niemand aufs Auto verzichten."
✓ verifiziert FDP NRW Wahlprogramm 2022, S. 3 · PDF öffnen
Parteiprogramm 9/10

Stimmt mit dem FDP-Grundsatzprogramm überein: Freiheit durch Eigenverantwortung und Technik, schlanker Staat, digitale Souveränität. Die App stärkt individuelle Mitgestaltungsmöglichkeit ohne staatliche Bevormundung.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

CDU Regierungsfraktion
Wahlprogramm 9/10

Vollständig konsistent mit CDU-Wahlprogramm: Digitale Verwaltung (S. 87), Infrastrukturmodernisierung (S. 44–45), schnelle Planung/Genehmigung/Bau (S. 47), Mobilstationen (S. 44). Die App ist eine logische Ergänzung zu Mobil.NRW und eezy.nrw.

„Wir haben das E-Government-Gesetz novelliert und damit die vollständige Digitalisierung der Landesverwaltung auf das Jahr 2025 vorverlegt."
✓ verifiziert CDU NRW Wahlprogramm 2022, S. 87 · PDF öffnen
Parteiprogramm 8/10

Passt zum CDU-Grundsatzprogramm: Moderne Infrastruktur als Lebensader (S. 11), digitale Effizienz (S. 12), Verkehrsträgerübergreifende Vernetzung (S. 12). Kein Widerspruch zu Subsidiarität oder Eigentumsschutz.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

GRÜNE Regierungsfraktion
Wahlprogramm 6/10

Teilweise konsistent: Grüne fordern intelligente Vernetzung aller Verkehrsmittel (S. 18), Mobilitätsstationen (S. 18), digitale Kompetenz (S. 115). Aber fehlende Betonung auf soziale Zugänglichkeit, Barrierefreiheit und Klimavorteile schwächt die Treue. Grüne priorisieren ÖPNV/Rad — nicht Straßenreparatur als Kernziel.

„Wir sorgen für echte Wahlfreiheit durch die intelligente Vernetzung aller Verkehrsmittel."
✓ verifiziert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW Wahlprogramm 2022, S. 20 · PDF öffnen
Parteiprogramm 7/10

Konsistent mit Grundsatzprogramm: Mobilität als Teil der Daseinsvorsorge (S. 27), digitale Teilhabe (S. 28). Aber fehlende Verknüpfung zur ökologischen Transformation (z. B. Förderung von Radinfrastruktur statt nur Asphaltreparatur) reduziert den Score.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

SPD
Wahlprogramm 5/10

Teilweise konsistent: SPD setzt auf digitale Verwaltung („Digitalisierungsoffensive“), aber betont soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit stärker. Der Antrag ignoriert systematisch Benachteiligte (keine Barrierefreiheit, kein Fokus auf sozial benachteiligte Stadtteile). Kein Bezug zu Tariftreue oder guter Arbeit bei Reparaturen.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 5/10

Teilweise konsistent mit Hamburger Programm: Demokratie und Mitbestimmung („Recht auf Teilhabe“), aber fehlende Verbindung zu sozialer Gerechtigkeit und Solidarität. Kein Bezug zu „vorsorgendem Sozialstaat“ oder Bildung als Schlüssel — hier wäre z. B. Sicherstellung von sicheren Schulwegen relevant.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

AfD
Wahlprogramm 4/10

Geringe Übereinstimmung: AfD betont Infrastruktur-Sicherheit und Versorgungssicherheit, aber lehnt digitale Zwangsinfrastruktur ab. Kein Bezug zu Migration oder Nationalem — Themen, die im AfD-Programm dominieren. Der Antrag ist technokratisch-neutral, passt aber nicht in die AfD-Rhetorik von 'Entlastung' oder 'Anti-Bürokratie'.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 4/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 3
Die Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens sollen sich darauf verlassen können, dass Schäden priorisiert nach Gefährdungspotenzial (z. B. für Kinder, Senioren, Radfahrende) und sozialräumlicher Lage (z. B. Schulwege, Krankenhauszufahrten, Brennpunktviertel) sowie barrierefreier Zugänglichkeit behoben werden. Für Schäden in Baulast des Landes gilt ein Zielwert von maximal 14 Tagen bei akut gefährlichen Stellen , 30 Tage bei anderen.

Stärkt Soziale Gerechtigkeit (D4) und Menschenwürde (D1) durch Risikoorientierung und soziale Priorisierung — zentral für GWÖ-Matrix.

Vorschlag 2 von 3
Eine barrierefreie, offline-fähige NRW Reparieren-App mit Sprachausgabe, Kontrastmodus, einfacher Navigation und alternativer Meldung per Telefon (kostenlos) oder Brief , die eine einfache Meldung aller Schäden an Straßen in Baulast des Landes erlaubt

Erfüllt GWÖ-Wert Soziale Gerechtigkeit (D4) und Menschenwürde (D1) durch inklusive Zugänglichkeit — entscheidend für digitale Teilhabe aller Bürger:innen.

Vorschlag 3 von 3
Die Daten öffentlich zugänglich, maschinenlesbar und visualisiert auf einer interaktiven Landkarte aufbereitet und mit den kommunalen Schadensmeldern verknüpft sein, sodass das Land und die Bürger:innen jederzeit ein aktuelles und präzises Lagebild über den Straßenzustand erhalten.

Stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5, B5) durch Open Data und Bürgermonitoring — zentrale GWÖ-Anforderung an demokratische Infrastrukturverwaltung.

Abstimmungsergebnis

Das Warnzeichen ⚠ steht für den Heuchelei, das Ausrufezeichen ! für den Opportunismus. Beide vergleichen das Abstimmungsverhalten einer Fraktion mit ihrem eigenen Wahlprogramm.

Mehrheit gegen GWÖ-Empfehlung — Empfohlen: Unterstützen mit Änderungen; Beschluss: Abgelehnt.
Abgelehnt MMP18-127 ↗
2/5 Fraktionen Ja · 2 Nein · 1 Enth.
Ja: AfD FDP
Nein: CDU GRÜNE
Enth.: SPD
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

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