Zusammenfassung
Die SPD fordert ein umfassendes Paket zur Sicherung von Arbeitsplätzen, Stärkung von Arbeitnehmer*innen und Gestaltung der industriellen Transformation in NRW – mit Schwerpunkten auf Tariftreue, Mobilitätsentlastung, Ausbildungschancen und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
- Tariftreuegesetz mit kommunalem Geltungsbereich
- Mobilitäts-Entlastungspaket (50% Deutschlandticket-Subvention)
- Job-Drehscheiben für KMU und Qualifizierungsberatung in Betrieben
- Gleichwertigkeit beruflicher/akademischer Bildung in der Verfassung
- Fördermittel an Tarifbindung, Mitbestimmung und Standorttreue geknüpft
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag ist stark gemeinwohlorientiert: Er verbindet soziale Gerechtigkeit (Tariftreue, Lohnungleichheit, Teilzeitausbildung), ökologische Nachhaltigkeit (Transformation als klimapolitischer Imperativ), Solidarität (Mobilitätsentlastungspaket, Job-Drehscheiben) und Transparenz & Mitbestimmung (Mitbestimmung als Förderbedingung). Die einzige Schwäche ist die fehlende explizite Verankerung von Menschenwürde in Bezug auf prekäre Beschäftigungsformen oder digitale Arbeitsüberwachung. Die Matrix-Bewertung zeigt keine negativen Felder – alle berührten Bereiche sind mindestens +3.
Was bedeutet das?
Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (8.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 18/18995 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 8.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Konsequente Verknüpfung von Klima-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik; Starke Fokussierung auf strukturelle Benachteiligung (Frauen, Jugendliche ohne Abschluss)
Schwächster Wert — Schwächen
Keine explizite Verankerung von Menschenwürde bei digitalen Arbeitsformen; Kurzfristigkeit des Mobilitätspakets
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 9/10
Der Antrag spiegelt Kernpositionen des SPD-Wahlprogramms 2022 wider: Tariftreuegesetz (S. 17), 13€ Landesmindestlohn implizit durch Lohnungleichheitsbekämpfung, Ganztagsschule/KAoA-Stärkung (S. 18), Fachkräftesicherung durch Ausbildungsoffensive (S. 17), Mobilitätsentlastung als soziale Sicherheit (S. 10). Alle zentralen Themen sind abgedeckt.
Parteiprogramm 9/10
Der Antrag entspricht dem Hamburger Programm: 'Gute Arbeit' (S. 53–57), 'Vollbeschäftigung' (S. 54), 'Recht auf Weiterbildung' (S. 56), 'soziale Gerechtigkeit' (S. 55), 'Solidarität' als Grundwert (S. 5). Die Forderung nach Tarifbindung, Mitbestimmung und existenzsichernden Löhnen ist direkt aus dem Grundsatzprogramm abgeleitet.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 5/10
Teilweise Übereinstimmung: Fachkräftesicherung (S. 27–29), Anerkennung von Abschlüssen (S. 29), Vereinbarkeit (S. 62), Berufsbildung (S. 27). Aber klare Widersprüche: CDU lehnt gesetzliche Tariftreue ab (Vertragsfreiheit), kein Mobilitäts-Entlastungspaket im Programm, keine Förderbedingungen wie Mitbestimmung. Keine Quellen passen exakt für Tariftreue-Kritik.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 5/10
CDU-Grundsatzprogramm betont Soziale Marktwirtschaft und Tarifautonomie (Q17), Subsidiarität (Q16), aber auch 'Solidarität gegenüber denjenigen, die arbeiten' (Q16). Der Antrag widerspricht nicht frontal, bleibt aber hinter der CDU-Präferenz für freiwillige statt gesetzliche Regelungen zurück.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 8/10
Starke Übereinstimmung mit Grünen-Wahlprogramm: Klima-Transformation als Chance (S. 11, 36), Job-Drehscheiben als aktive Arbeitsmarktpolitik (S. 40), Qualifizierung für Automobilregionen (S. 40), Kreislaufwirtschaft/Industrie (S. 35), Mobilität als soziales Recht (S. 17). Einzig fehlend: explizite Verankerung von Bürger:innenräten oder Suffizienz.
Parteiprogramm 8/10
Grünes Grundsatzprogramm fordert 'Rechtsanspruch auf Weiterbildung' (Q26), 'armutsfesten Mindestlohn' (Q27), 'gerechte Teilhabe' (Q26), 'sozioökologische Transformation' (Q26). Der Antrag greift diese Punkte direkt auf – nur die explizite Nennung von 'Bürger:innenbeteiligung' fehlt.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 2/10
Fundamentaler Widerspruch: FDP lehnt staatliche Eingriffe wie Tariftreuegesetz, Förderbedingungen (Mitbestimmung, Tarifbindung), Mobilitäts-Subventionen und Preissteuerung ab. Stattdessen setzt sie auf Markt, Bürokratieabbau und Eigenverantwortung (S. 26–29). Der Antrag ist interventionistisch und verteilt Lasten auf Unternehmen – entgegen FDP-Leitidee 'Privat vor Staat'.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 2/10
FDP-Grundsatzprogramm betont 'individuelle Freiheit', 'Eigenverantwortung vor Staatsverantwortung', 'freie Marktwirtschaft' (Q30). Der Antrag knüpft Fördermittel an kollektive Bedingungen – ein klarer Bruch mit dem Kernwert 'Freiheit'. Keine Quelle passt wörtlich, daher leer.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Vollständiger Widerspruch: AfD lehnt jegliche staatliche Lenkung am Arbeitsmarkt ab, ist gegen Tariftreue, gegen Subventionen, gegen 'Gender-Ideologie' (Frauenquote, Lohnungleichheit), gegen Energiewende (die Transformation wird hier als notwendig dargestellt). AfD fordert stattdessen 'Abschiebungen', 'Kernkraft' und 'Remigration' – alles unerwähnt oder konträr zum Antrag.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
AfD-Grundsatzprogramm fordert 'nationale Souveränität', 'gegen Subventionen', 'für Kernkraft', 'gegen Gender-Ideologie'. Der Antrag ist sozialstaatlich, klimapolitisch und geschlechtergerecht ausgerichtet – diametral entgegengesetzt. Keine Quelle passt.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
ein befristetes „Mobilitäts-Entlastungspaket NRW“ aufgelegt wird, durch das der Preis für alle Varianten des Deutschlandtickets für einen Zeitraum von drei Monaten um 50 Prozent durch das Land subventioniert wird
Vorschlag
Erhöht GWÖ-Score durch stärkere Verankerung in D3 — Ökologische Gestaltung der öffentlichen Leistung (Ökologie) und D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung (Soziale Gerechtigkeit), reduziert Kurzfristigkeit und stärkt langfristige Gemeinwohlorientierung.
Im Antrag steht
die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung in der Verfassung zu verankern
Vorschlag
Stärkt direkten Bezug zur GWÖ-Matrix (Wert 'Solidarität' und 'Soziale Gerechtigkeit'), macht Wertebasis explizit und fördert systematische GWÖ-Integration in Schulen und Berufsbildung.
Im Antrag steht
staatliche Fördermittel an klare Bedingungen geknüpft werden: Standorttreue, Beschäftigungssicherung, Tarifbindung, Mitbestimmung sowie Mitspracherechte der öffentlichen Hand bei größeren Fördervolumina
Vorschlag
Erweitert die soziale Dimension (C3 — Förderung ökologischen Verhaltens, D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde), ermöglicht Alternativen zur Tarifbindung für kleine Unternehmen und verankert GWÖ als gleichwertiges Bewertungsinstrument – stärkt 'Transparenz & Mitbestimmung' (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) und 'Solidarität' (B2 — Gemeinnutz im Finanzgebaren).
Abstimmungsergebnis
Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Abgelehnt; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.
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Aktiv werden
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