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NRW · Drs. 18/18995 · Antrag · 18. Wahlperiode · eingebracht 28.04.2026

Arbeitsplätze sichern, Arbeitnehmende stärken, Transformation gestalten – NRW für die Zukunft aufstellen

ArbeitBildungKlimaSozialesMobilität
Bewertung treffend?

Zusammenfassung

Die SPD fordert ein umfassendes Paket zur Sicherung von Arbeitsplätzen, Stärkung von Arbeitnehmer*innen und Gestaltung der industriellen Transformation in NRW – mit Schwerpunkten auf Tariftreue, Mobilitätsentlastung, Ausbildungschancen und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Kernforderungen
  • Tariftreuegesetz mit kommunalem Geltungsbereich
  • Mobilitäts-Entlastungspaket (50% Deutschlandticket-Subvention)
  • Job-Drehscheiben für KMU und Qualifizierungsberatung in Betrieben
  • Gleichwertigkeit beruflicher/akademischer Bildung in der Verfassung
  • Fördermittel an Tarifbindung, Mitbestimmung und Standorttreue geknüpft
8.0/10
Uneingeschränkt unterstützen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Der Antrag ist stark gemeinwohlorientiert: Er verbindet soziale Gerechtigkeit (Tariftreue, Lohnungleichheit, Teilzeitausbildung), ökologische Nachhaltigkeit (Transformation als klimapolitischer Imperativ), Solidarität (Mobilitätsentlastungspaket, Job-Drehscheiben) und Transparenz & Mitbestimmung (Mitbestimmung als Förderbedingung). Die einzige Schwäche ist die fehlende explizite Verankerung von Menschenwürde in Bezug auf prekäre Beschäftigungsformen oder digitale Arbeitsüberwachung. Die Matrix-Bewertung zeigt keine negativen Felder – alle berührten Bereiche sind mindestens +3.

Was bedeutet das?

Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (8.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.

Alle Fachbegriffe auf dieser Seite sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 18/18995 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 8.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Stärkster Wert — Stärken

Konsequente Verknüpfung von Klima-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik; Starke Fokussierung auf strukturelle Benachteiligung (Frauen, Jugendliche ohne Abschluss)

Schwächster Wert — Schwächen

Keine explizite Verankerung von Menschenwürde bei digitalen Arbeitsformen; Kurzfristigkeit des Mobilitätspakets

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: B2D2D4
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
B · Finanzen
++
++
C · Verwaltung
++
D · Bürger:innen
+
++
++
++
+
E · Gesellschaft & Natur
+
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 18. Wahlperiode (2022-06-01 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Wüst II (CDU+GRÜNE), vereidigt 2022-06-29
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
Diese Bewertung wurde am 28.05.2026 mit qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
SPD Antragsteller:in
Wahlprogramm 9/10

Der Antrag spiegelt Kernpositionen des SPD-Wahlprogramms 2022 wider: Tariftreuegesetz (S. 17), 13€ Landesmindestlohn implizit durch Lohnungleichheitsbekämpfung, Ganztagsschule/KAoA-Stärkung (S. 18), Fachkräftesicherung durch Ausbildungsoffensive (S. 17), Mobilitätsentlastung als soziale Sicherheit (S. 10). Alle zentralen Themen sind abgedeckt.

„Wir wollen die Teilhabechancen von Arbeitslosen auf dem allgemeinen und dem sozialen Arbeitsmarkt stärken."
✓ verifiziert SPD NRW Wahlprogramm 2022, S. 18 · PDF öffnen
Parteiprogramm 9/10

Der Antrag entspricht dem Hamburger Programm: 'Gute Arbeit' (S. 53–57), 'Vollbeschäftigung' (S. 54), 'Recht auf Weiterbildung' (S. 56), 'soziale Gerechtigkeit' (S. 55), 'Solidarität' als Grundwert (S. 5). Die Forderung nach Tarifbindung, Mitbestimmung und existenzsichernden Löhnen ist direkt aus dem Grundsatzprogramm abgeleitet.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

CDU Regierungsfraktion
Wahlprogramm 5/10

Teilweise Übereinstimmung: Fachkräftesicherung (S. 27–29), Anerkennung von Abschlüssen (S. 29), Vereinbarkeit (S. 62), Berufsbildung (S. 27). Aber klare Widersprüche: CDU lehnt gesetzliche Tariftreue ab (Vertragsfreiheit), kein Mobilitäts-Entlastungspaket im Programm, keine Förderbedingungen wie Mitbestimmung. Keine Quellen passen exakt für Tariftreue-Kritik.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 5/10

CDU-Grundsatzprogramm betont Soziale Marktwirtschaft und Tarifautonomie (Q17), Subsidiarität (Q16), aber auch 'Solidarität gegenüber denjenigen, die arbeiten' (Q16). Der Antrag widerspricht nicht frontal, bleibt aber hinter der CDU-Präferenz für freiwillige statt gesetzliche Regelungen zurück.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

GRÜNE Regierungsfraktion
Wahlprogramm 8/10

Starke Übereinstimmung mit Grünen-Wahlprogramm: Klima-Transformation als Chance (S. 11, 36), Job-Drehscheiben als aktive Arbeitsmarktpolitik (S. 40), Qualifizierung für Automobilregionen (S. 40), Kreislaufwirtschaft/Industrie (S. 35), Mobilität als soziales Recht (S. 17). Einzig fehlend: explizite Verankerung von Bürger:innenräten oder Suffizienz.

„Die Veränderungen sind groß und bedrohen manches Geschäftsfeld und manchen Arbeitsplatz. Eine P..."
✓ verifiziert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW Wahlprogramm 2022, S. 36 · PDF öffnen
Parteiprogramm 8/10

Grünes Grundsatzprogramm fordert 'Rechtsanspruch auf Weiterbildung' (Q26), 'armutsfesten Mindestlohn' (Q27), 'gerechte Teilhabe' (Q26), 'sozioökologische Transformation' (Q26). Der Antrag greift diese Punkte direkt auf – nur die explizite Nennung von 'Bürger:innenbeteiligung' fehlt.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

FDP
Wahlprogramm 2/10

Fundamentaler Widerspruch: FDP lehnt staatliche Eingriffe wie Tariftreuegesetz, Förderbedingungen (Mitbestimmung, Tarifbindung), Mobilitäts-Subventionen und Preissteuerung ab. Stattdessen setzt sie auf Markt, Bürokratieabbau und Eigenverantwortung (S. 26–29). Der Antrag ist interventionistisch und verteilt Lasten auf Unternehmen – entgegen FDP-Leitidee 'Privat vor Staat'.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 2/10

FDP-Grundsatzprogramm betont 'individuelle Freiheit', 'Eigenverantwortung vor Staatsverantwortung', 'freie Marktwirtschaft' (Q30). Der Antrag knüpft Fördermittel an kollektive Bedingungen – ein klarer Bruch mit dem Kernwert 'Freiheit'. Keine Quelle passt wörtlich, daher leer.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

AfD
Wahlprogramm 0/10

Vollständiger Widerspruch: AfD lehnt jegliche staatliche Lenkung am Arbeitsmarkt ab, ist gegen Tariftreue, gegen Subventionen, gegen 'Gender-Ideologie' (Frauenquote, Lohnungleichheit), gegen Energiewende (die Transformation wird hier als notwendig dargestellt). AfD fordert stattdessen 'Abschiebungen', 'Kernkraft' und 'Remigration' – alles unerwähnt oder konträr zum Antrag.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

AfD-Grundsatzprogramm fordert 'nationale Souveränität', 'gegen Subventionen', 'für Kernkraft', 'gegen Gender-Ideologie'. Der Antrag ist sozialstaatlich, klimapolitisch und geschlechtergerecht ausgerichtet – diametral entgegengesetzt. Keine Quelle passt.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 3
ein langfristiges Mobilitäts-Entlastungspaket NRW aufgelegt wird, das eine dauerhafte Subventionierung des Deutschlandtickets für einkommensschwache Haushalte sowie kostenlose Nutzung für Schüler*innen, Azubis und Studierende vorsieht – ergänzt durch Ausbauplan für barrierefreie, klimaneutrale Mobilitätsinfrastruktur

Erhöht GWÖ-Score durch stärkere Verankerung in D3 (Ökologie) und D4 (Soziale Gerechtigkeit), reduziert Kurzfristigkeit und stärkt langfristige Gemeinwohlorientierung.

Vorschlag 2 von 3
die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung in der Verfassung zu verankern und dabei ausdrücklich die Gemeinwohl-Ökonomie als Orientierungsrahmen für Bildungspolitik zu benennen

Stärkt direkten Bezug zur GWÖ-Matrix (Wert 'Solidarität' und 'Soziale Gerechtigkeit'), macht Wertebasis explizit und fördert systematische GWÖ-Integration in Schulen und Berufsbildung.

Vorschlag 3 von 3
staatliche Fördermittel an klare Bedingungen geknüpft werden: Standorttreue, Beschäftigungssicherung, Tarifbindung ODER Gemeinwohl-Bilanzierung nach GWÖ-Matrix , Mitbestimmung sowie Mitspracherechte der öffentlichen Hand bei größeren Fördervolumina – inklusive Beteiligung von Gewerkschaften, Betriebsräten und Zivilgesellschaft

Erweitert die soziale Dimension (C3, D2), ermöglicht Alternativen zur Tarifbindung für kleine Unternehmen und verankert GWÖ als gleichwertiges Bewertungsinstrument – stärkt 'Transparenz & Mitbestimmung' (D5) und 'Solidarität' (B2).

Abstimmungsergebnis

Das Warnzeichen ⚠ steht für den Heuchelei, das Ausrufezeichen ! für den Opportunismus. Beide vergleichen das Abstimmungsverhalten einer Fraktion mit ihrem eigenen Wahlprogramm.

Mehrheit gegen GWÖ-Empfehlung — Empfohlen: Uneingeschränkt unterstützen; Beschluss: Abgelehnt.
Abgelehnt MMP18-122 ↗
1/5 Fraktionen Ja · 4 Nein · 0 Enth.
Ja: SPD
Nein: AfD CDU FDP GRÜNE
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

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