Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Einrichtung eines Wertschöpfungsforums und eines Landesprogramms zur Stärkung regionaler Lebensmittelketten in der Gemeinschaftsverpflegung — von Kitas bis Pflegeeinrichtungen.
- Regelmäßiges Wertschöpfungsforum zur Vernetzung von Großküchen, Landwirt:innen und Verarbeitern
- Landesprogramm für Koordinierungsstellen zur Aufbauhilfe regionaler Wertschöpfungsketten
- Stärkung von Ernährungssouveränität, Klimaschutz und Stadt-Land-Vernetzung
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag fördert systematisch regionale Wertschöpfungsketten, stärkt Ernährungssouveränität und verringert ökologische Belastungen durch kurze Wege — dies entspricht stark den GWÖ-Werten Solidarität (B2), Ökologische Nachhaltigkeit (C3, D3, E3) und Soziale Gerechtigkeit (D4). Die Forderung nach Koordinierungsstellen und Wertschöpfungsforen stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5, C5) und bindet alle Akteur*innen ein. Lediglich die fehlende explizite Verankerung von Tierwohlstandards in Punkt 1 und 2 stellt eine geringe Schwäche dar.
Was bedeutet das?
Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (9.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 8/6908 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 9.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Konkrete Umsetzungsstrategie für regionale Wertschöpfung; Starke Verknüpfung von Ernährungssouveränität, Klimaschutz und sozialer Daseinsvorsorge
Schwächster Wert — Schwächen
Keine konkrete Finanzierungsplanung; Keine Verankerung von Gemeinwohl-Kriterien in Vergabestandards
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 10/10
Der Antrag ist wörtlich aus dem Grünen Wahlprogramm 2021 abgeleitet: Er greift die Forderung nach dezentralen Schlachtstätten, Bürokratieabbau für regionale Vermarktung, Förderung regionaler Wertschöpfungsketten und Tierwohl-Kooperationen direkt auf.
Parteiprogramm 9/10
Der Antrag entspricht zentralen Leitideen des Grundsatzprogramms 2020: regionale Wirtschaftskreisläufe (Q6), Recht auf gesunde Nahrung (Q8), Daseinsvorsorge (Q9), und gleichwertige Lebensverhältnisse (Q7).
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 7/10
Der Antrag steht im Einklang mit CDU-Positionen zu Regionalität und Tierwohlorientierung (Q11), ländlicher Infrastruktur (Q19) und Wertschöpfungsketten (Q16), widerspricht aber nicht explizit ihrem technologieoffenen, marktwirtschaftlichen Ansatz — er ergänzt ihn jedoch nicht aktiv.
Parteiprogramm 7/10
Die CDU betont 'Schöpfungsverantwortung' und 'regionale Zentren als Ankerpunkte' (Q19/Q20), was mit dem Antrag kompatibel ist. Allerdings fehlt im CDU-Grundsatzprogramm der klare Fokus auf gemeinwohlorientierte Wertschöpfungsketten — stattdessen steht Eigentum und Leistungsprinzip im Vordergrund.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 8/10
Der Antrag unterstützt Kernziele der SPD: Ernährungssouveränität (Q25), stabile Kommunalfinanzen für ländliche Räume (Q22), Daseinsvorsorge (Q23), und Tierwohlkompetenz (Q21). Er konkretisiert die Forderung nach 'regionaler Wertschöpfung und Beteiligung aller Interessengruppen'.
Parteiprogramm 8/10
Das Hamburger Programm verankert 'soziale Gerechtigkeit', 'Solidarität' und 'ökologische Verantwortung' als Grundwerte (Q26). Der Antrag operationalisiert diese durch partizipative Wertschöpfungsketten und sozial-ökologische Transformation — voll im Sinne des Programms.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 5/10
Der Antrag enthält keine marktliberalen Elemente wie Wettbewerb oder Entlastung von Regulierung; stattdessen setzt er auf staatliche Koordinierungsstellen und strukturierte Vernetzung — dies steht im Spannungsfeld zur FDP-Forderung nach 'marktorientiertem ökologischem Landbau' (Q28) und 'unternehmerischer Landwirtschaft' (Q28). Dennoch wird 'regionale Identität' (Q27) und 'multifunktionale dezentrale Einrichtungen' (Q27) berührt.
Parteiprogramm 4/10
Das FDP-Grundsatzprogramm (2012) priorisiert 'individuelle Freiheit', 'Eigenverantwortung' und 'freie Marktwirtschaft'. Der Antrag setzt dagegen auf kollektive Strukturen, staatliche Koordination und Planungssicherheit — ein klarer Wertekonflikt. Keine Quellen im Index belegen eine Übereinstimmung mit diesem Ansatz.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 1/10
Der Antrag widerspricht zentralen AfD-Positionen: Er fördert EU-Programme (Schulobst/Gemüse/Milch), Bio-Wertschöpfungsketten und Klimaschutzlogik — alles Themen, die in ihrem Programm abgelehnt werden (Kernkraft statt Windkraft, Ablehnung der Energiewende, Skepsis gegenüber EU-Förderung). Keine Quellen im Index belegen Übereinstimmung.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 1/10
Das AfD-Grundsatzprogramm (2016) lehnt die 'Energiewende' ab und befürwortet Kohle und Kernkraft. Der Antrag setzt auf regionale, klimafreundliche Kreisläufe — fundamentaler Widerspruch. Keine Quellen im Index belegen Übereinstimmung.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
ein regelmäßiges Austausch- und Beratungsformat als Wertschöpfungsforum für Betreiber*innen von Großküchen, Caterern der Gemeinschaftsverpflegung, Landwirt*innen und Verarbeitungsbetrieben im Land Sachsen-Anhalt zu organisieren, beispielsweise durch die Agrarmarketinggesellschaft.
Vorschlag
Stärkt GWÖ-Wert 'Transparenz & Mitbestimmung' (Spalte 5) in Berührungsgruppe D (Bürger:innen/Wirtschaft) und C (Verwaltung/Ehrenamt) — aktuell nur implizit benannt.
Im Antrag steht
ein Landesprogramm zur Einrichtung von Koordinierungsstellen für regionale Wertschöpfungsketten aufzulegen, die den Aufbau regionaler Erzeugungs-, Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für regionale Lebensmittel initiieren und organisatorisch begleiten
Vorschlag
Verankert GWÖ-Matrix-Werte 'Soziale Gerechtigkeit' (Spalte 4) und 'Ökologische Nachhaltigkeit' (Spalte 3) rechtlich — verhindert bloße Subventionierung ohne gemeinwohlbezogene Standards.
Im Antrag steht
Damit mehr Menschen heimische Produkte auf den Teller außer Haus genießen können, braucht es regionale Wertschöpfungsketten entlang des gesamten Prozesses: Von der Erzeugung, der Verarbeitung, dem Transport bis zum Verbrauch in den Großküchen.
Vorschlag
Stärkt 'Solidarität' (Spalte 2) und 'Transparenz & Mitbestimmung' (Spalte 5) in Berührungsgruppe A (Lieferant:innen) und D (Bürger:innen/Wirtschaft) — macht den gemeinwohlökonomischen Charakter explizit.
Abstimmungsergebnis
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