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SN · Drs. 8/6296 · Antrag · 8. Wahlperiode · eingebracht 05.03.2026

Sicherheit, Sensibilität und verlässliche Zusammenarbeit bei Christopher-Street-Days in Sachsen stärken

DemokratieLSBTIQ*SicherheitspolitikAntidiskriminierung
Bewertung treffend?

Zusammenfassung

Der Antrag fordert ein landesweit einheitliches, sensibles und verlässliches Schutzkonzept für Christopher-Street-Days in Sachsen – mit zentraler Koordination, festen Ansprechpartner*innen, verpflichtender Sensibilisierung und realistischer Gefährdungsbewertung.

Kernforderungen
  • Zentrale Koordinierungsstelle für CSDs
  • Verbindliche Sensibilisierung der Polizei und Behörden
  • Gleichwertiger Schutz unabhängig von Größe oder Ort
9.0/10
Uneingeschränkt unterstützen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Der Antrag stärkt systematisch die Werte Menschenwürde (D1), Solidarität (D2), Soziale Gerechtigkeit (D4) und Transparenz & Mitbestimmung (D5) durch konkrete Maßnahmen zur Sicherstellung der Versammlungsfreiheit, zum Schutz vulnerabler Gruppen und zur Demokratisierung staatlicher Sicherheitskooperation. Er berührt auch ökologische Nachhaltigkeit indirekt über inklusive Teilhabe als Voraussetzung für gesellschaftliche Resilienz (E3). Kein Feld weist einen negativen Wert auf; mehrere Felder erreichen +4/+5.

Was bedeutet das?

Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (9.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.

Alle Fachbegriffe auf dieser Seite sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 8/6296 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 9.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Stärkster Wert — Stärken

Klare Fokussierung auf strukturelle Defizite im ländlichen Raum; Konkrete, umsetzbare Maßnahmen statt bloßer Appelle

Schwächster Wert — Schwächen

Kein Bezug zur ökologischen Dimension (Spalte 3) – jedoch sachlich gerechtfertigt

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: D1D4D5
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
B · Finanzen
C · Verwaltung
D · Bürger:innen
++
++
++
++
E · Gesellschaft & Natur
+
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 8. Wahlperiode (2024-10-01 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Kretschmer III (CDU+SPD), vereidigt 2024-12-18
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
  • GRÜNE: None — gültig seit 2024-09-01, 100 S.
Diese Bewertung wurde am 23.06.2026 mit qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
CDU Regierungsfraktion
Wahlprogramm 3/10

CDU betont Rechtsstaatlichkeit und Polizeischutz, aber lehnt explizit Quoten und spezifische Sensibilisierungsmaßnahmen ab; ihr Fokus liegt auf 'allgemeiner' Sicherheit ohne LSBTIQ*-spezifische Perspektive. Kein Bezug zu CSDs oder queerfeindlicher Gewalt im Wahlprogramm.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 4/10

CDU Grundsatzprogramm betont Schutz von Journalist*innen (Q20) und starken Rechtsstaat (Q17), aber kein Bezug zu LSBTIQ*-Rechten oder Versammlungsschutz für Minderheiten. Q16 erwähnt Schadensersatz für Einsatzkräfte, nicht aber Schutz von Demonstrant*innen.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

AfD
Wahlprogramm 0/10

Vollständiger Widerspruch: AfD lehnt Gender-Ideologie ab (Wahlprogramm 2022), befürwortet keine spezifischen Schutzmaßnahmen für LSBTIQ*, sondern propagiert traditionelles Familienbild und kulturelle Homogenität. Der Antrag widerspricht Kernpositionen fundamental.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

BSW
Wahlprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

SPD Regierungsfraktion
Wahlprogramm 9/10

Der Antrag entspricht exakt der SPD-Position zur Unterstützung von CSDs und zum Schutz vor Diskriminierung. Die SPD bekennt sich ausdrücklich zur Teilnahme an und Unterstützung von CSDs (Q22) und zur Gleichberechtigung aller Religionen und Lebensweisen (Q25).

„dass in immer mehr Städten in Sachsen der Christopher Street Day (CSD) gefeiert wird. Für die SPD ist es selbstverständlich, an ihnen teilzunehmen und sie zu unterstützen."
✓ verifiziert SPD Sachsen Wahlprogramm 2024, S. 28 · PDF öffnen
Parteiprogramm 8/10

SPD Hamburger Programm betont universelle Menschenrechte (Q28), Frieden durch Anerkennung (Q27) und Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse (Q26). Der Antrag konkretisiert diese Werte für LSBTIQ* und ist damit hochgradig konsistent.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

LINKE
Wahlprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

GRÜNE Antragsteller:in
Wahlprogramm 10/10

Der Antrag ist eine direkte Umsetzung des GRÜNEN Wahlprogramms 2024: Er konkretisiert den Anspruch auf Gewaltschutz für alle Geschlechter (Q2), stärkt Demokratie durch Partizipation (Q5), und berücksichtigt sorbische und rom*nja Perspektiven als Teil der Vielfalt (Q4).

„Wir kämpfen entschlossen für das Menschenrecht auf Schutz vor Gewalt und gegen geschlechtsspezifische Gewalt, von der Frauen deutlich überproportional betroffen sind."
✓ verifiziert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen Wahlprogramm 2024, S. 48 · PDF öffnen
Parteiprogramm 9/10

Grundsatzprogramm fordert Gleichberechtigung für alle Geschlechter (Q6), zivile Krisenprävention (Q8), und globale Sicherheit von jedem einzelnen Menschen her (Q10). Der Antrag operationalisiert dies lokal und behördlich – mit hoher Treue.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 3
eine landesweite, unabhängige Ansprech- und Koordinierungsstelle für LSBTIQ*-Veranstaltungen zu schaffen, die auch Beschwerdemöglichkeiten bei Diskriminierung durch Behörden bietet und deren Arbeit jährlich evaluiert wird;

Stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5) und Menschenwürde (D1) durch institutionelle Beschwerdeinfrastruktur und Evaluation – fehlende Accountability in Originalformulierung.

Vorschlag 2 von 3
die Sensibilisierung verpflichtend zu gestalten, indem alle neuen Mitarbeiter*innen der Polizei, Ordnungs- und Versammlungsbehörden innerhalb der ersten sechs Monate eine zertifizierte Fortbildung zu LSBTIQ*-Feindlichkeit, geschlechtsspezifischer Gewalt und intersektionaler Diskriminierung absolvieren müssen ;

Erhöht Wirksamkeit und Rechtssicherheit (Menschenwürde C1, Solidarität C3) – freiwillige Angebote reichen nicht für systemische Veränderung.

Vorschlag 3 von 3
eine realistische und lageangemessene Gefährdungsbewertung unter Einbeziehung unabhängiger LSBTIQ*-Beratungsstellen und lokaler Initiativen sicherzustellen, um strukturelle Blindstellen zu vermeiden;

Stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5) und Soziale Gerechtigkeit (D4) durch partizipative Risikoanalyse – Expertise der Betroffenen wird institutionalisiert.

Abstimmungsergebnis

Das Warnzeichen ⚠ steht für den Heuchelei, das Ausrufezeichen ! für den Opportunismus. Beide vergleichen das Abstimmungsverhalten einer Fraktion mit ihrem eigenen Wahlprogramm.

Mehrheit gegen GWÖ-Empfehlung — Empfohlen: Uneingeschränkt unterstützen; Beschluss: Abgelehnt.
Abgelehnt PlPr8-29 ↗
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

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