Zusammenfassung
Die FDP fordert die Wiedereinführung verpflichtenden Sitzenbleibens, Noten ab Klasse 3 und flächendeckender Lernstandserhebungen (LALE) zur Stärkung des 'Leistungsgedankens' in bremischen Schulen.
- Verpflichtendes Sitzenbleiben ab 2026/27
- Notenzeugnis ab Klasse 3 in allen Schulformen
- LALE in Jahrgangsstufen 2,3,5,7,8,9 nach Hamburger KERMIT-Modell
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag widerspricht zentralen GWÖ-Werten: Er befürwortet Sitzenbleiben als strafende Selektionsmaßnahme (Verstoß gegen Menschenwürde D1 und Solidarität D2), setzt Noten ab Klasse 3 ohne pädagogische Begleitung (gefährdet soziale Gerechtigkeit D4 durch Verstärkung sozialer Ungleichheit), und ignoriert systemisch die Bedeutung von Mitbestimmung (D5) und ökologischer Nachhaltigkeit (E3). Die Fokussierung auf standardisierte Leistungsmessung untergräbt inklusive, partizipative und ressourcenschonende Bildungspraxis. Kein Bezug zu Lieferketten (A), Finanzpartnern (B) oder Naturwirkung (E).
Was bedeutet das?
Rote Ampel. Dieser Antrag widerspricht zentralen Gemeinwohl-Werten: Er schwächt insgesamt mehr Werte als er stärkt. Die Note (2.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je niedriger, desto kritischer.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 21/1270 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 2.0 von 10 (Ablehnen), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Klare Benennung der Bildungsdefizite in Bremen; Fokus auf datengestützte Diagnostik (LALE)
Schwächster Wert — Schwächen
Selektive Logik statt inklusiver Förderung; Ignoranz gegenüber sozialer Herkunft als Bildungsbarriere
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 1/10
Der Antrag widerspricht grundlegend dem SPD-Bremen-Wahlprogramm 2023, das sich für individuelle Förderung, inklusive Bildung und gegen Selektion ausspricht. Kein Bezug zu den Zielen einer 'guten Bildung von Anfang an' oder zum IQHB als Förderinstrument.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 1/10
Widerspricht dem Hamburger Programm (2007), das Bildung als Recht für alle unabhängig von Herkunft betont (Q9) und soziale Durchlässigkeit statt Selektion fordert (Q7).
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 6/10
Teilweise konsistent mit CDU-NRW-Wahlprogramm 2022 zu 'Bildung' (10.000 neue Lehrkräfte, Digitalisierung), aber kein direkter Bezug zu Leistungssteuerung oder Noten. CDU-Bremen-Wahlprogramm nicht im Kontext vorhanden — Bewertung nur auf NRW-Basis möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 7/10
Konsistent mit CDU-Grundsatzprogramm 2024 zu 'Leistungsprinzip' und 'sozialer Marktwirtschaft', jedoch ohne Bezug zur Menschenwürde als Fundament (Q1–Q5 nicht verfügbar).
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Vollständiger Widerspruch zu Grüne-Bremen-Wahlprogramm 2023: Grüne setzen auf Schulentwicklung, Inklusion, Demokratiepädagogik (Q12, Q14) und lehnen standardisierte Selektion ab. Kein passender Chunk im Index für direkten Vergleich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Vollständiger Widerspruch zum Grüne-Grundsatzprogramm 2020: Bildung soll bestehende Ungleichheiten überwinden (Q16), nicht zementieren; Inklusion ist Leitlinie (Q17); Notenorientierung widerspricht individualisiertem, inklusivem Unterricht (Q15).
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Fundamental widersprüchlich: LINKE-Bremen-Wahlprogramm 2023 fordert Aufhebung formaler Förderbedarfsstatuierung (Q24), Stärkung benachteiligter Schulen (Q23) und Abschaffung von Sitzenbleiben zugunsten individueller Förderung. Kein passender Chunk im Index für direkten Vergleich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Widerspricht Erfurter Programm 2011: LINKE fordert Gemeinschaftsschule als inklusive Schule des gemeinsamen Lernens (Q26) und lehnt Selektion ab. Kein Bezug zu 'Leistungsmaßstäben' als Steuerungsinstrument.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
im bremischen Schulrecht die Möglichkeit des Wiederholens einer Jahrgangsstufe („Sitzenbleiben“) bei nicht ausreichenden Leistungen wieder verpflichtend ab dem Schuljahr 2026/2027 einzuführen.
Vorschlag
Stärkt Menschenwürde (D1) und soziale Gerechtigkeit (D4) gemäß GWÖ-Matrix, verhindert automatische Selektion bei sozialer Benachteiligung.
Im Antrag steht
das Notenzeugnis ab Klasse 3 ab dem Schuljahr 2026/2027 wieder einzuführen und in allen weiterführenden Schulen ohne Ausnahme beizubehalten...
Vorschlag
Stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5), fördert Solidarität (D2) und schützt vor Leistungsdruck, der psychische Belastung und Ungleichheit verstärkt.
Im Antrag steht
eine Lernausgangslagenerhebung (LALE) nach Hamburger Vorbild (KERMIT) in den Jahrgangsstufen 2,3,5,7,8 und 9 einzuführen...
Vorschlag
Vermeidet instrumentelle Steuerung (E4), stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5) und macht Daten nutzbar für echte Förderung statt Selektion.
Abstimmungsergebnis
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Aktiv werden
Brief an MdL oder NGO-Stellungnahme zu diesem Antrag als Entwurf generieren — anpassen, dann per Mail oder PDF weiter.
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