Zum Hauptinhalt springen
Was ist neu Best-Practice Methodik Quellen Soll-Quellen

← Zurück zur Übersicht

Journalist:innen-Ansicht — Datentabellen und Zitate sichtbar, „Zitat kopieren"- Buttons aktiv. CSV-Downloads findest du unter den Auswertungen.
NGO-Ansicht — Vollbericht inklusive Methodik-Block, allen Quellen und Bias-Audit-Hinweisen. Alle Klapp-Sektionen sind ausgeklappt.
MdL-Ansicht — Verbesserungsvorschläge prominent oben, Vergleich mit anderen Fraktionen, Direkt-Link zum Brief-an-MdL-Generator.
HB · 21/1270 · Antrag · 21. · eingebracht 10.07.2025

Fleiß statt Flausch – Leistungsgedanken wieder in den Schulen verankern

BildungSchulpolitikInklusion

Zusammenfassung

Die FDP fordert die Wiedereinführung verpflichtenden Sitzenbleibens, Noten ab Klasse 3 und flächendeckender Lernstandserhebungen (LALE) zur Stärkung des 'Leistungsgedankens' in bremischen Schulen.

Kernforderungen
  • Verpflichtendes Sitzenbleiben ab 2026/27
  • Notenzeugnis ab Klasse 3 in allen Schulformen
  • LALE in Jahrgangsstufen 2,3,5,7,8,9 nach Hamburger KERMIT-Modell

maschinell erstellt · nicht geprüft

2.0/10
Ablehnen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Note und Empfehlung stammen von einem , das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung

Der Antrag widerspricht zentralen GWÖ-Werten: Er befürwortet Sitzenbleiben als strafende Selektionsmaßnahme (Verstoß gegen Menschenwürde D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit und Solidarität D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde), setzt Noten ab Klasse 3 ohne pädagogische Begleitung (gefährdet soziale Gerechtigkeit D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung durch Verstärkung sozialer Ungleichheit), und ignoriert systemisch die Bedeutung von Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) und ökologischer Nachhaltigkeit (E3 — Verantwortung für ökologische Auswirkungen). Die Fokussierung auf standardisierte Leistungsmessung untergräbt inklusive, partizipative und ressourcenschonende Bildungspraxis. Kein Bezug zu Lieferketten (A), Finanzpartnern (B) oder Naturwirkung (E).

Was bedeutet das?

Rote Ampel. Dieser Antrag widerspricht zentralen Gemeinwohl-Werten: Er schwächt insgesamt mehr Werte als er stärkt. Die Note (2.0 von 10) ist der — je niedriger, desto kritischer.

Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 21/1270 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 2.0 von 10 (Ablehnen), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Trifft diese automatische Einschätzung zu?

Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.

Stärkster Wert — Stärken

Klare Benennung der Bildungsdefizite in Bremen; Fokus auf datengestützte Diagnostik (LALE)

Schwächster Wert — Schwächen

Selektive Logik statt inklusiver Förderung; Ignoranz gegenüber sozialer Herkunft als Bildungsbarriere

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: D1D4D2
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
○
○
○
○
○
B · Finanzen
○
○
○
○
○
C · Verwaltung
○
○
○
○
○
D · Bürger:innen
−−
−−
○
−
−
E · Gesellschaft & Natur
○
○
○
○
○
++ stark fördernd + fördernd ○ neutral − widersprechend −− stark widersprechend
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 21. Wahlperiode (2023-07-04 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Bovenschulte II (SPD+GRÜNE+LINKE), vereidigt 2023-07-05
Diese Bewertung wurde am 28.05.2026 mit dem Sprachmodell qwen-plus erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4 — Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Hinweis: Für folgende Parteien lag kein Wahl-/Parteiprogramm vor — sie werden hier nicht aufgeführt: AfD.
SPD Regierungsfraktion
Wahlprogramm 1/10

Der Antrag widerspricht grundlegend dem SPD-Bremen-Wahlprogramm 2023, das sich für individuelle Förderung, inklusive Bildung und gegen Selektion ausspricht. Kein Bezug zu den Zielen einer 'guten Bildung von Anfang an' oder zum IQHB als Förderinstrument.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 1/10

Widerspricht dem Hamburger Programm (2007), das Bildung als Recht für alle unabhängig von Herkunft betont (Q9) und soziale Durchlässigkeit statt Selektion fordert (Q7).

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

CDU
Wahlprogramm 6/10

Teilweise konsistent mit CDU-NRW-Wahlprogramm 2022 zu 'Bildung' (10.000 neue Lehrkräfte, Digitalisierung), aber kein direkter Bezug zu Leistungssteuerung oder Noten. CDU-Bremen-Wahlprogramm nicht im Kontext vorhanden — Bewertung nur auf NRW-Basis möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 7/10

Konsistent mit CDU-Grundsatzprogramm 2024 zu 'Leistungsprinzip' und 'sozialer Marktwirtschaft', jedoch ohne Bezug zur Menschenwürde als Fundament (Q1–Q5 nicht verfügbar).

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

GRÜNE Regierungsfraktion
Wahlprogramm 0/10

Vollständiger Widerspruch zu Grüne-Bremen-Wahlprogramm 2023: Grüne setzen auf Schulentwicklung, Inklusion, Demokratiepädagogik (Q12, Q14) und lehnen standardisierte Selektion ab. Kein passender Chunk im Index für direkten Vergleich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

Vollständiger Widerspruch zum Grüne-Grundsatzprogramm 2020: Bildung soll bestehende Ungleichheiten überwinden (Q16), nicht zementieren; Inklusion ist Leitlinie (Q17); Notenorientierung widerspricht individualisiertem, inklusivem Unterricht (Q15).

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

LINKE Regierungsfraktion
Wahlprogramm 0/10

Fundamental widersprüchlich: LINKE-Bremen-Wahlprogramm 2023 fordert Aufhebung formaler Förderbedarfsstatuierung (Q24), Stärkung benachteiligter Schulen (Q23) und Abschaffung von Sitzenbleiben zugunsten individueller Förderung. Kein passender Chunk im Index für direkten Vergleich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

Widerspricht Erfurter Programm 2011: LINKE fordert Gemeinschaftsschule als inklusive Schule des gemeinsamen Lernens (Q26) und lehnt Selektion ab. Kein Bezug zu 'Leistungsmaßstäben' als Steuerungsinstrument.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

BiW
Wahlprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Diese Vorschläge hat ein erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 3

Im Antrag steht

im bremischen Schulrecht die Möglichkeit des Wiederholens einer Jahrgangsstufe („Sitzenbleiben“) bei nicht ausreichenden Leistungen wieder verpflichtend ab dem Schuljahr 2026/2027 einzuführen.

Vorschlag

die gesetzliche Verankerung eines Rechts auf individuelle Förderung vor jeder Entscheidung über eine Wiederholung einzuführen, wobei Sitzenbleiben nur als letztes Mittel nach mindestens sechs Monaten intensiver, ressourcenunterstützter Förderung zulässig ist.

Stärkt Menschenwürde (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit) und soziale Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) gemäß GWÖ-Matrix, verhindert automatische Selektion bei sozialer Benachteiligung.

Vorschlag 2 von 3

Im Antrag steht

das Notenzeugnis ab Klasse 3 ab dem Schuljahr 2026/2027 wieder einzuführen und in allen weiterführenden Schulen ohne Ausnahme beizubehalten...

Vorschlag

Noten durch ein differenziertes, kompetenzorientiertes Feedbacksystem zu ersetzen, das Lernfortschritte, Selbstreflexion und soziales Lernen dokumentiert und nur auf expliziten Wunsch der Eltern und Schüler:innen Noten ergänzt.

Stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung), fördert Solidarität (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde) und schützt vor Leistungsdruck, der psychische Belastung und Ungleichheit verstärkt.

Vorschlag 3 von 3

Im Antrag steht

eine Lernausgangslagenerhebung (LALE) nach Hamburger Vorbild (KERMIT) in den Jahrgangsstufen 2,3,5,7,8 und 9 einzuführen...

Vorschlag

LALE als freiwilliges, schulinternes Entwicklungs- und Feedback-Instrument zu gestalten, das keine Konsequenzen für Schüler:innen hat, sondern ausschließlich zur systemischen Qualitätsentwicklung dient — mit Mitwirkungspflicht aller Schulen im Rahmen eines partizipativen Schulprogramms.

Vermeidet instrumentelle Steuerung (E4 — Beitrag zum sozialen Ausgleich), stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) und macht Daten nutzbar für echte Förderung statt Selektion.

Abstimmungsergebnis

Mehrheit deckt sich mit der Empfehlung dieses Werkzeugs — Empfohlen: Ablehnen; Beschluss: Abgelehnt.
Abgelehnt HB21l-34 ↗
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

Ähnliche Anträge

Lade …

Aktiv werden

Brief an MdL oder NGO-Stellungnahme zu diesem Antrag als Entwurf generieren — anpassen, dann per Mail oder PDF weiter.

Bewertungs-Historie

Lade…

Kommentare

Lade…