Zusammenfassung
Die SPD fordert einen verbindlichen, finanzierten und sektorübergreifenden Landesaktionsplan zum Schutz von Gesundheitspersonal vor Hitze und Gewalt — mit klaren Zielen, Zuständigkeiten, Partizipation und jährlicher Berichterstattung.
- Verbindlicher Landesaktionsplan 'Sicher und hitzefest im Gesundheitswesen'
- Mindeststandards für Hitzeschutzpläne und Gewaltschutzkonzepte
- Dauerhafte Finanzierung inkl. Personalkosten und Betriebsmittel
- Niedrigschwelliges Meldesystem für alle Formen von Übergriffen
- Hitzegerechte Arbeitszeitmodelle ohne Versorgungsrisiko
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag verankert systematisch Menschenwürde (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit), Solidarität (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde), soziale Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) und Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) im Gesundheitswesen. Er fordert verbindliche Mindeststandards, partizipative Konzeptentwicklung mit Betroffenen, öffentliche Berichterstattung und dauerhafte Finanzierung — alles Kernanliegen der GWÖ-Matrix. Ökologische Nachhaltigkeit wird indirekt durch Hitzeanpassung gestärkt (D3 — Ökologische Gestaltung der öffentlichen Leistung), während die Berücksichtigung von Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten auch externe Lieferketten (A) und Finanzpartner (B) einbezieht.
Was bedeutet das?
Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (9.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 18/21197 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 9.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Systemischer Ansatz für Hitze- und Gewaltschutz; Verbindlichkeit statt Kampagnen
Schwächster Wert — Schwächen
Keine explizite Verknüpfung mit Gemeinwohlökonomie-Begrifflichkeit; Unklare Rolle der kommunalen Ebene bei Umsetzung
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 6/10
Teilweise konsistent mit CDU-Wahlprogramm: Stärkung des Arbeitsschutzes (Q1), Gesundheitsversorgung als zentrale Aufgabe (Q3), Bekämpfung von Gewalt (Q4). Allerdings widerspricht die Forderung nach verbindlichen Mindeststandards und gesetzlicher Tariftreue dem CDU-Prinzip der Vertragsfreiheit und Bürokratieabbau. Die Kritik an 'unverbindlichen' Maßnahmen steht im Spannungsfeld zur CDU-Präferenz für freiwillige Kooperation statt staatlicher Vorgaben.
Parteiprogramm 5/10
Konsistent mit christlich-demokratischem Menschenbild (Q6, Q10) und Schöpfungsverantwortung (Q10), aber nicht mit Subsidiaritätsprinzip: Der Antrag setzt auf starke Landesregulierung statt auf dezentrale Lösungen. Keine direkte Quelle zum Hitzeschutz oder Gewaltschutz im Grundsatzprogramm.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 10/10
Der Antrag ist eine direkte Umsetzung der SPD-Kernpositionen: 'Mehr Geld für Gesundheit und mehr Lebensqualität für die Beschäftigen' (Q13), 'Gute Gesundheits- und Pflegeversorgung' (Q12), 'Gleichstellung aller Geschlechter' (Q15) sowie konsequente Ablehnung von Tarifflucht und Ausgliederung (Q13). Die Forderung nach verbindlichen Standards, finanzieller Absicherung und Schutz vor Gewalt entspricht exakt dem Wahlprogramm.
Parteiprogramm 9/10
Vollständig im Einklang mit dem Hamburger Programm: 'Arbeitnehmerrechte', 'Arbeitsbedingungen', 'Sozialstaat', 'Solidarität' (Q16–Q19). Die Forderung nach 'Recht auf Weiterbildung' (Q17) korrespondiert mit Deeskalationstrainings; 'Gerechtigkeit und Solidarität' (Q18) mit der Finanzierungslogik. Einzig die fehlende explizite Verbindung zu 'Demokratischem Sozialismus' als Ziel bleibt implizit.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 9/10
Der Antrag entspricht nahezu vollständig den grünen Prioritäten: 'Gute Gesundheitspolitik setzt bei Vermeidung von Erkrankungen an' (Q28), 'Krankenhäuser zurück in die öffentliche Hand' (Q23), 'psychische und soziale Gesundheit' (Q28), 'Patient*innen als Akteur*innen' (Q26). Die Forderung nach Klimaanpassung, Gewaltschutz und partizipativer Konzeptentwicklung ist Kernbestandteil des Wahlprogramms.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 9/10
Stimmt überein mit grünem Grundsatzprogramm: 'Patient*innen sind Akteur*innen mit starken Rechten' (Q26), 'Krankenhausfinanzierung neu denken' (Q27), 'Gute Versorgung durch Hebammen' (Q29), 'planetare Grenzen' (Q30). Die Forderung nach einem Klima-Check für alle Maßnahmen (Q24) wird hier praktisch umgesetzt. Keine gravierenden Abweichungen.
Wahlprogramm 2/10
Fundamentaler Widerspruch zu FDP-Programm: 'Keine Verbote', 'Markt entscheiden lassen', 'gegen Bevormundung' (FDP NRW 2022), 'Eigenverantwortung vor Staatsverantwortung' (Grundsatzprogramm 2012). Der Antrag fordert verbindliche Mindeststandards, staatliche Regulierung, Zwangsfinanzierung und Kontrollen — alles, was die FDP ablehnt. Keine passenden Zitate im Index.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 1/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Vollständiger Widerspruch: AfD lehnt staatliche Interventionen ab, betont 'Subventionen' als negativ (AfD NRW 2022), lehnt 'Klimaideologie' ab und fokussiert auf 'Sicherheit durch Polizei', nicht auf strukturellen Gewaltschutz. Der Antrag setzt auf Prävention, Systemanalyse und soziale Absicherung — alles, was die AfD ablehnt. Keine passenden Zitate im Index.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
Die bestehenden Förderungen für Klimaanpassung in Krankenhäusern ein wichtiger Schritt sind, aber Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste, Praxen, Rettungsdienste und weitere soziale Einrichtungen nicht flächendeckend erreichen.
Vorschlag
Verstärkt den ökologischen GWÖ-Wert (D3 — Ökologische Gestaltung der öffentlichen Leistung) durch expliziten Bezug zur planetaren Grenzen-Dimension aus dem Grünen Grundsatzprogramm.
Im Antrag steht
Investitions- und Betriebskosten für Hitze- und Gewaltschutz nicht auf Pflegebedürftige, Patientinnen und Patienten oder Beschäftigte abgewälzt werden dürfen.
Vorschlag
Verankert den GWÖ-Wert 'Solidarität' (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde) und 'Soziale Gerechtigkeit' (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) explizit im Finanzierungsmodell und bezieht die GWÖ-Matrix direkt ein.
Im Antrag steht
gemeinsam mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen, Pflegekassen, Kommunen sowie Betroffenenvertretungen innerhalb von sechs Monaten ein landesweites Rahmenkonzept für Hitzeperioden zu vereinbaren.
Vorschlag
Stärkt den GWÖ-Wert 'Transparenz & Mitbestimmung' (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) durch explizite Verankerung von Bürger:innenräten als demokratisches Instrument aus dem Grünen Wahlprogramm.
Abstimmungsergebnis
Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Abgelehnt; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.
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