Zusammenfassung
Die FDP-Fraktion lehnt die bundesweiten Rentenreformvorschläge ab und fordert stattdessen eine stärkere Kapitaldeckung, Abschaffung von Zwangssystemen, Erhalt von Minijobs und eine stärkere Rolle der Eigenverantwortung in der Altersvorsorge.
- Ablehnung von Beitragserhöhungen
- Kritik an Pflichtversicherung für Selbstständige
- Forderung nach Aktienrente mit individuellen Konten
- Erhalt von Minijobs
- Flexibilisierung des Renteneintritts
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag widerspricht zentralen GWÖ-Werten: Er lehnt jede gesetzliche Verpflichtung zur Sozialversicherung ab (Verstoß gegen Solidarität und Soziale Gerechtigkeit), befürwortet die Abschaffung von Minijobs als flexibler Einstiegsform (Risiko für soziale Teilhabe), und setzt auf kapitalgedeckte Einzelkonten statt gemeinwohlorientierter, demokratisch kontrollierter Alterssicherung (Verstoß gegen Transparenz & Mitbestimmung). Die Fokussierung auf Eigenverantwortung und Marktmechanismen untergräbt systematisch das Prinzip des Gemeinwohls. Kein einziger Vorschlag adressiert ökologische Nachhaltigkeit oder Menschenwürde im Sinne einer solidarischen Lebensgestaltung im Alter.
Was bedeutet das?
Rote Ampel. Dieser Antrag widerspricht zentralen Gemeinwohl-Werten: Er schwächt insgesamt mehr Werte als er stärkt. Die Note (2.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je niedriger, desto kritischer.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 18/20435 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 2.0 von 10 (Ablehnen), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Klare Benennung demografischer Herausforderungen; Fokus auf Flexibilität im Renteneintritt
Schwächster Wert — Schwächen
Ignorieren von Armutsrisiken im Alter; Ablehnung kollektiver Absicherung
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 10/10
Der Antrag entspricht vollständig dem FDP-Wahlprogramm 2022: Betonung von Eigenverantwortung, Technologieoffenheit, Bürokratieabbau, Entlastung der Arbeitnehmer durch niedrigere Beiträge, Ablehnung von Zwangsmitgliedschaften und Förderung privater/betrieblicher Vorsorge. Alle Kernforderungen sind wörtlich abgebildet.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 9/10
Der Antrag spiegelt das FDP-Grundsatzprogramm 2012 wider: Freiheit vor Zwang, Eigenverantwortung, Marktwirtschaftlichkeit, Skepsis gegenüber staatlichen Zwangssystemen und Vertrauen in individuelle Entscheidungskompetenz. Lediglich die explizite Erwähnung von 'sozialer Marktwirtschaft' fehlt — aber nicht im Widerspruch.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 7/10
Teilweise Übereinstimmung mit CDU-Wahlprogramm 2022: Betonung von Generationengerechtigkeit, Kapitaldeckung, Flexibilität im Renteneintritt (S. 56, Q5). Aber klare Differenz bei der Ablehnung jeglicher Beitragserhöhung — CDU fordert explizit 'verpflichtende kapitalgedeckte Altersvorsorge' mit staatlichen Zuschüssen für Geringverdiener (Q6), was hier nicht vorgesehen ist.
Parteiprogramm 8/10
CDU-Grundsatzprogramm 2024 betont Subsidiarität, Eigentum und Eigenverantwortung (Q6, Q10), passt zum Antrag. Aber auch den sozialen Ausgleich ('staatliche Zuschüsse für Menschen mit geringem Einkommen', Q6) — dieser wird im Antrag nicht berücksichtigt.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 1/10
Fundamentaler Widerspruch: SPD fordert Tariftreue, 13€ Landesmindestlohn, soziale Absicherung für Selbstständige und Auszubildende (S. 44, Q23), sowie eine 'soziale Gerechtigkeit' als Kernwert. Der Antrag lehnt alle diese Elemente ab und setzt stattdessen auf Marktlogik und Individualisierung. Keine Übereinstimmung mit SPD-Kernpositionen.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 1/10
Hamburger Programm (2007) verankert 'Solidarität' und 'Gerechtigkeit' als Grundwerte und sieht den Sozialstaat als 'vorsorgend' an — nicht als subsidiäres Ergänzungssystem. Der Antrag untergräbt diesen Ansatz systematisch.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Vollständiger Widerspruch: Grüne fordern explizit 'Absicherung von Solo-Selbstständigen und Auszubildenden' (S. 44, Q23), 'armutsfeste Mindestrenten' (Q29), 'soziale Infrastruktur' (Q26) und 'solidarische Bürger*innenversicherungen' (Q26). Der Antrag lehnt alle kollektiven Absicherungsmechanismen ab und propagiert rein kapitalmarktorientierte Lösungen.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Grundsatzprogramm 2020 verankert 'Solidarität' als zentralen Wert (Q26), 'gerechtes Steuersystem' (Q27) und 'soziale Infrastruktur' (Q26). Der Antrag widerspricht allen drei Dimensionen.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 5/10
Teilweise Übereinstimmung: AfD lehnt 'Planwirtschaft' (Energiewende) ab und betont nationale Souveränität — analog zur Kritik am 'Bundesratspaket'. Aber AfD hat kein eigenes Rentenkonzept im Wahlprogramm 2022; ihre Positionen zu Alterssicherung sind nicht dokumentiert. Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
Die Einführung kapitalgedeckter Elemente in der Alterssicherung ist sinnvoll. Der vorgesehene Weg zur Finanzierung einer Kapitalrente über zusätzliche Beiträge und mit einem nicht aus Kapitalerträgen gedeckten zusätzlichen Übergangsfaktor ist aber falsch und gefährlich.
Vorschlag
Stellt die kapitalgedeckte Komponente in den Dienst des Gemeinwohls (GWÖ-Wert 2 & 5), statt sie ausschließlich marktgetrieben zu gestalten.
Im Antrag steht
Besonders kritisch ist die verpflichtende Einbeziehung von Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung. Diese Pflicht schränkt die Entscheidungsfreiheit von Selbstständigen ein...
Vorschlag
Behebt den gravierenden Mangel an sozialer Sicherung (GWÖ-Wert 4) für eine wachsende Gruppe und verbindet Eigenverantwortung mit Solidarität (GWÖ-Wert 2).
Im Antrag steht
Eine Ausweitung von Leistungen wie bei der von der CSU eingebrachten Mütterrente darf nicht fortgesetzt werden, vielmehr muss auf die Umsetzung der letzten Stufe der Mütterrente verzichtet werden.
Vorschlag
Stärkt soziale Gerechtigkeit (GWÖ-Wert 4) und Solidarität (GWÖ-Wert 2) statt pauschaler Kürzung, die vor allem Frauen trifft.
Abstimmungsergebnis
Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Abgelehnt; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.
Ähnliche Anträge
Aktiv werden
Brief an MdL oder NGO-Stellungnahme zu diesem Antrag als Entwurf generieren — anpassen, dann per Mail oder PDF weiter.
Kommentare