Zusammenfassung
Der Antrag fordert eine Neuausrichtung des Managements invasiver Arten in NRW hin zu einem evidenzbasierten, praxisnahen und interministeriellen Ansatz, der ökologische, gesundheitliche und wirtschaftliche Risiken gleichermaßen berücksichtigt und Eigenverantwortung stärkt.
- Kritik an statischer, biodiversitätszentrierter Bundespraxis
- Forderung nach integrierter Risikobewertung (Ökologie/Gesundheit/Wirtschaft)
- Beispiele für dezentrale, eigenverantwortliche Lösungen (AHOI, Nutria, Tigermücke)
- Chancenorientierung bei potenziell invasiven Arten (Paulownia)
- Forderung nach Klimaanpassung und Innovationsförderung
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag verankert ökologische Nachhaltigkeit (C3 — Förderung ökologischen Verhaltens, D3 — Ökologische Gestaltung der öffentlichen Leistung, E3 — Verantwortung für ökologische Auswirkungen) durch Klimaanpassung, Biodiversitätsschutz und evidenzbasierte Risikobewertung. Er stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung, C5 — Transparente Kommunikation und demokratische Prozesse) via dezentraler Eigenverantwortung, Bürgeraufklärung (Tigermücke) und Vernetzung von Akteuren. Soziale Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) wird indirekt berührt durch Gesundheitsrisiken (Aedes albopictus), bleibt aber unzureichend operationalisiert. Menschenwürde (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit) und Solidarität (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde) bleiben weitgehend ausgeklammert — kein Bezug zu sozialen Folgen oder Gemeinwohlverpflichtungen öffentlicher Infrastruktur.
Was bedeutet das?
Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (7.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 18/20434 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 7.0 von 10 (Unterstützen mit Änderungen), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Praxisorientierung (AHOI-Regel, Tigermücke-Aufklärung); Interdisziplinäre Perspektive (Ökologie, Gesundheit, Wirtschaft)
Schwächster Wert — Schwächen
Fehlende soziale Gerechtigkeitsdimension; Risiko der Marktlogik bei invasiven Arten (Paulownia)
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 9/10
Der Antrag spiegelt exakt die FDP-NRW-Kernpositionen wider: Bürokratieabbau ('unnötige Bürokratie behindert nicht'), Technologieoffenheit & Innovation ('technische Innovationen', 'innovationsfreundliche Umweltpolitik'), Eigenverantwortung ('AHOI-Regel', 'Eigenverantwortung vor Ort'), Marktwirtschaftlichkeit ('marktorientierte Lösungen', 'Wertschöpfungspotenziale') und evidenzbasierte Politik ('evidenzbasierte Bewertung').
Parteiprogramm 8/10
Stimmt mit den FDP-Leitideen überein: 'Eigenverantwortung vor Staatsverantwortung', 'Innovation fördern', 'Marktwirtschaftlicher Umweltschutz'. Der Fokus auf Anreize statt Verbote ([Q6], [Q10]) und auf technologische Lösungen ([Q7], [Q9]) ist konsistent. Leichte Abweichung: Das Grundsatzprogramm betont 'fiskalische und ökologische Nachhaltigkeit' ([Q8]), während der Antrag ökologische Risiken primär als wirtschaftliche Kosten behandelt.
Wahlprogramm 8/10
Der Antrag entspricht CDU-Prioritäten: 'Technologieoffener Klimaschutz', 'Bürokratieabbau', 'Praxisnähe', 'Wald- und Wasserschutz' sowie 'Jagd als nachhaltiges Management-Tool' (Nutria-Frage). Die Betonung von Infrastrukturschutz (Deiche, Trinkwasser) und Gesundheitsrisiken (Tigermücke) passt zum CDU-Schwerpunkt 'Sicherheit vor Freiheitseinschränkung'.
Parteiprogramm 7/10
Passt zur CDU-Leitidee 'Schöpfungsverantwortung' ([Q17]) und 'marktwirtschaftlichem Umweltschutz' ([Q18]), aber weniger zur christlich-demokratischen Betonung von 'Vorsorge' und 'Subsidiarität': Der Antrag setzt stärker auf Eigenverantwortung als auf staatliche Rahmensetzung. Kein Widerspruch, aber geringe Akzentverschiebung.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 5/10
Teilweise Übereinstimmung: Grüne fordern ebenfalls 'Pestizidminderung' ([Q22]), 'Hochwasserschutz' ([Q21], [Q23]) und 'Klimaanpassung' ([Q23]). Aber gravierender Konflikt in der Grundhaltung: Grüne betonen 'Vorsorge vor Nutzung' und 'planetare Grenzen' ([Q28], [Q30]), während der Antrag 'Chancen' bei invasiven Arten (Paulownia) und 'Wertschöpfung' priorisiert. Die Forderung nach 'gesetzlich geregelten Verantwortlichkeiten' (z.B. bei Nutria) steht im Gegensatz zur FDP-Präferenz für 'dezentrale Lösungen'.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 4/10
Der Antrag widerspricht dem grünen Grundsatzprogramm in Kernpunkten: Er vertritt kein 'Postwachstum'-Denken, sondern 'Wertschöpfungspotenziale', und stellt nicht 'planetare Grenzen' ([Q28]) oder 'Lebensgrundlagen schützen' ([Q30]) in den Mittelpunkt, sondern 'Risikobegrenzung' und 'ökonomische Vernunft'. Die Betonung von 'Marktlösungen' steht im Spannungsfeld zur grünen Forderung nach 'sozial-ökologischer Transformation'.
Wahlprogramm 4/10
Der Antrag berührt SPD-Themen wie 'Infrastrukturschutz' und 'Gesundheitsschutz', aber ignoriert zentrale SPD-Werte: Soziale Gerechtigkeit (keine Analyse sozialer Ungleichheit bei Risikoexposition), starke öffentliche Hand ('dezentral' statt 'staatlich koordiniert'), Tariftreue (kein Bezug zu Arbeitsbedingungen im Wildtiermanagement) und 'soziale Absicherung' (keine Berücksichtigung von Kleinlandwirten oder Deichbewirtschaftern als besonders betroffen).
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 3/10
Der Antrag widerspricht dem Hamburger Programm: Dort steht 'Solidarität' und 'Vorsorgender Sozialstaat' im Zentrum ([Q1]–[Q5] im SPD-Grundsatzprogramm), während der Antrag 'Eigenverantwortung' und 'Marktlösungen' priorisiert. Kein Bezug zu 'gerechter Verteilung' oder 'internationaler Solidarität' (z.B. globale Herkunft invasiver Arten).
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 6/10
Teilweise Übereinstimmung: AfD lehnt 'Ideologie' ab und betont 'praktische Lösungen' — der Antrag ist sachlich, nicht ideologisch. Auch 'Infrastrukturschutz' (Deiche) und 'Gesundheitsrisiken' (Tigermücke) sind AfD-Themen. Aber AfD lehnt EU-Verordnungen ab ([Q1]–[Q5] im AfD-Wahlprogramm), während der Antrag ausdrücklich auf die EU-Verordnung (Nr. 1143/2014) verweist und deren Umsetzung fordert.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 2/10
Fundamentaler Widerspruch: Das AfD-Grundsatzprogramm lehnt 'Brüsseler Bürokratie' ab und fordert nationale Souveränität ([Q1]–[Q5]). Der Antrag hingegen bezieht sich explizit auf EU-Recht und fordert Bundeseinsatz für dessen Umsetzung. Keine Übereinstimmung mit 'EU-Kritik' oder 'direkter Demokratie'.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
Innovationen und marktorientierte Lösungen zu fördern, die ökonomisch tragfähigen Klimaschutz und Klimaanpassung ermöglichen und neue Wertschöpfungspotenziale erschließen.
Vorschlag
Ersetzt 'marktorientiert' durch 'gemeinwohlorientiert' und ergänzt 'ökologische Grenzen' — stärkt GWÖ-Wert 'Ökologische Nachhaltigkeit' (Spalte 3) und reduziert das Risiko einer Marktlogik, die ökologische Risiken bagatellisiert.
Im Antrag steht
Eine innovationsfreundliche Umweltpolitik muss solche differenzierten Lösungen ermöglichen, statt sie durch pauschale Verbote zu verhindern.
Vorschlag
Ergänzt das Vorsorgeprinzip — entscheidend für GWÖ-Wert 'Menschenwürde' (Spalte 1) und 'Ökologische Nachhaltigkeit' (Spalte 3), insbesondere bei potenziell invasiven Arten wie Paulownia.
Im Antrag steht
Die folgenden Beispiele aus Nordrhein-Westfalen zeigen eindrücklich, wie sehr praktische Lösungen derzeit von engagierten Akteuren vor Ort abhängen, während landesweite strategische Leitplanken fehlen.
Vorschlag
Fügt soziale Gerechtigkeit (Spalte 4) ein — adressiert die GWÖ-Lücke im Antrag und stärkt die Dimension 'Soziale öffentliche Leistung' (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung).
Abstimmungsergebnis
Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Überwiesen; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.
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