Zusammenfassung
Der Antrag fordert ein integriertes Landeskonzept zur Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben — mit Fokus auf Übergänge vom ersten Arbeitsmarkt, Weiterentwicklung von Werkstätten und Inklusionsbetrieben sowie partizipativer Erarbeitung unter Einbindung der Selbsthilfe.
- Förderung des Übergangs aus Werkstätten in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
- Weiterentwicklung und finanzielle Hinterlegung von Inklusionsbetrieben
- Erarbeitung eines partizipativen Gesamtkonzepts unter Einbindung der Selbsthilfe
- Stärkung der Qualifizierung und fairen Entlohnung in Werkstätten
- Aufrechterhaltung und Förderung des 'NRW-Wegs' nach §155 SGB IX
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag verankert zentrale GWÖ-Werte: Soziale Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) durch Forderung nach inklusivem Arbeitsmarkt, fairen Löhnen in Werkstätten und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung; Menschenwürde (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit) durch Betonung des Rechts auf Arbeit und selbstbestimmter Teilhabe; Solidarität (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde) durch gemeinsame Verantwortung aller Akteure; Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) durch partizipative Konzepterstellung unter Einbindung der Selbsthilfe. Er berührt keine Felder ökologischer Nachhaltigkeit oder grenzüberschreitender Wirkung (E), was neutral ist — kein Mangel, da Themenfeld nicht relevant.
Was bedeutet das?
Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (9.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 18/19778 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 9.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Breite Fraktionskoalition (CDU/SPD/GRÜNE/FDP); Starke Verankerung in allen Parteiprogrammen außer AfD
Schwächster Wert — Schwächen
Keine explizite Verankerung ökologischer Nachhaltigkeit (GWÖ-Feld C3); Fehlende Quantifizierung von Zielen (z.B. konkrete Steigerungsziele für Übergangsquoten)
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 9/10
Der Antrag entspricht vollständig den CDU-Kernpositionen zur Inklusion: Vorbildfunktion des öffentlichen Dienstes (Q1), Fachkräfteoffensive (Q3), Stärkung von Inklusionsunternehmen (Q1), sowie dem Ziel, fünf Prozent schwerbehinderte Beschäftigte zu erreichen. Die Betonung des 'NRW-Wegs' und der Werkstätten als verlässlicher Beitrag spiegelt die CDU-Haltung wider.
Parteiprogramm 8/10
Das CDU-Grundsatzprogramm betont Solidarität, Verantwortung und das Prinzip der Subsidiarität — alles zentral im Antrag. Die Forderung nach 'solidarischer Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft' (Q6) korrespondiert mit der gemeinsamen Anstrengung aller Akteure. Die Betonung der Vorbildfunktion des öffentlichen Dienstes (Q1) ist konsistent mit dem Grundsatz der Sozialen Marktwirtschaft (Q9).
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 9/10
Der Antrag deckt alle SPD-Schwerpunkte ab: 'Teilhabechancen auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt stärken' (Q11), 'Beratung und Beschäftigung von Menschen mit erworbenen Behinderungen fördern' (Q12), 'langfristige Finanzierung von Beratungsstellen sicherstellen' (Q13), und 'Arbeit von morgen wird besser' (Q14). Die Forderung nach einer 'sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung' und 'fairem Entgelt' entspricht exakt dem SPD-Fokus auf gute Arbeit.
Parteiprogramm 8/10
Das Hamburger Programm betont 'Vollbeschäftigung', 'soziale Sicherung', 'Recht auf Weiterbildung' (Q20) und 'gerechte Beteiligung am Firmenerfolg' (Q18) — alles im Antrag adressiert. Die Forderung nach einem 'vorsorgenden Sozialstaat' (Q16) passt zur systemischen Förderung von Übergängen und Qualifizierung.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 10/10
Der Antrag ist nahezu wörtlich aus dem Grünen Wahlprogramm abgeleitet: 'inklusiven Arbeitsmarkt an, in dem selbstverständlich Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten' (Q21), 'Unterstützung für Menschen mit Assistenz- und Hilfsmittelbedarf' (Q23), 'flächendeckender Ausbau von Servicestellen' (Q24), 'Diversität in schulischen Inhalten verankern' (Q25) — alles enthalten oder implizit vorausgesetzt. Die Forderung nach 'fairer Entlohnung in Werkstätten' (Q21) ist direkt zitiert.
Parteiprogramm 9/10
Das Grüne Grundsatzprogramm fordert explizit 'echte Alternativen zu den Werkstätten' (Q26), 'Rechtsanspruch auf Weiterbildung' (Q28), 'faire Löhne, armutsfester Mindestlohn' (Q29) und 'starke Arbeitsrechte auch in digitalen Arbeitsmodellen' (Q30). Der Antrag greift alle diese Punkte auf — insbesondere die Forderung nach 'Qualifizierungsauftrag' und 'sozialer Absicherung' bei Übergängen entspricht Q26 und Q28 genau.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 7/10
Der Antrag stimmt mit FDP-Prioritäten überein: 'Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern für Menschen mit Beeinträchtigungen' (Q32), 'Digitale Teilhabe' (Q31), 'Chancengerechtigkeit für Menschen mit Behinderung' (Q35). Allerdings fehlt die typisch liberale Betonung von Eigenverantwortung, Bürokratieabbau als Kernziel (nur als Mittel genannt) und Marktmechanismen. Die FDP würde den Fokus auf staatliche Förderung und gesetzliche Quoten kritisch sehen.
Parteiprogramm 7/10
Das FDP-Grundsatzprogramm betont 'Eigenverantwortung', 'Leistung muss sich lohnen' (Q36), 'Weiterbildung als persönliche Absicherung' (Q37) und 'Vielfalt als Chance für individuelle Selbstentfaltung' (Q40). Der Antrag nimmt diese Aspekte auf (z.B. 'selbstbestimmte Teilhabe'), aber nicht mit dem liberalen Akzent auf individueller Verantwortung und marktwirtschaftlicher Effizienz — stattdessen liegt der Fokus auf kollektiver Verantwortung und staatlicher Förderung.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
die Übergangsquote von Menschen mit Behinderungen auf den regulären Arbeitsmarkt aber zu gering ist. Um den Zugang für Werkstattberechtigte auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbessern, es eines unter Einbeziehung der Menschen mit Behinderung erarbeiteten Gesamtkonzepts bedarf, das sowohl Fragen der Übergangsmöglichkeiten wie auch der sozialen Absicherung betrachtet, ohne eine Verwerfung zu anderen Personen im unteren Einkommenssektor bzw. strukturelle Bevorzugung von Menschen mit Behinderung vorzusehen.
Vorschlag
Stärkt D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung (Mitbestimmung) durch konkrete Nennung der Selbsthilfeorganisationen und D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung (Soziale Gerechtigkeit) durch klare Formulierung der Fairness gegenüber allen niedrigverdienenden Gruppen — vermeidet Missverständnisse über 'Bevorzugung'.
Im Antrag steht
die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Zusammenarbeit mit dem Bund weiterzuentwickeln, sodass sie ihrem Qualifizierungsauftrag stärker als bisher nachkommen können, und eine faire Entlohnung für die Beschäftigten zu erreichen.
Vorschlag
Verbindet D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde (Solidarität) mit D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung (Soziale Gerechtigkeit) und D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit (Menschenwürde) durch explizite Verknüpfung von Qualifizierung, Öffnung und armutsfestem Lohn — stärkt GWÖ-Treue in den Feldern D2, D4, D1.
Im Antrag steht
Abbau von Bürokratie und Erleichterung von Antragsverfahren für Unternehmen, die Menschen mit Behinderung einstellen möchten.
Vorschlag
Stärkt C3 — Förderung ökologischen Verhaltens (Politische Führung) und D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde (Solidarität) durch konkrete, technologiegestützte Umsetzung — erhöht Glaubwürdigkeit und Effizienz, entspricht GWÖ-Matrixfeld C3+ und D2+.
Abstimmungsergebnis
Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Angenommen; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.
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