Zusammenfassung
Der Antrag fordert die landesweite Ausgestaltung des nationalen Veteranentags am 15. Juni mit Fokus auf Anerkennung, psychosoziale Unterstützung und lokale Koordination für Bundeswehr-Veteranen.
- Einführung einer öffentlichen Veranstaltung am 15. Juni
- Benennung lokaler Ansprechpartner nach dänischem Vorbild
- Aufbau eines Landesnetzwerks für psychische Gesundheit von Veteranen
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag fokussiert auf militärische Anerkennung und institutionelle Verankerung eines Veteranentags, ohne systematisch die fünf GWÖ-Werte (Menschenwürde, Solidarität, Ökologische Nachhaltigkeit, Soziale Gerechtigkeit, Transparenz & Mitbestimmung) für alle Berührungsgruppen zu adressieren. Er berührt vorrangig Gruppe C (politische Führung/Verwaltung) und D (Bürger:innen), aber vernachlässigt strukturelle Dimensionen wie Lieferketten (A), Finanzverantwortung (B) oder transnationale Wirkung (E). Besonders gravierend ist die fehlende Einbindung ökologischer Nachhaltigkeit und die Ausklammerung von Kritik an Militärlogiken — was im Feld E3 (Ökologische Nachhaltigkeit → Staat/Gesellschaft/Natur) einen fundamentalen Widerspruch darstellt.
Was bedeutet das?
Rote Ampel. Dieser Antrag widerspricht zentralen Gemeinwohl-Werten: Er schwächt insgesamt mehr Werte als er stärkt. Die Note (3.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je niedriger, desto kritischer.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 18/19777 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 3.0 von 10 (Überarbeiten), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Konkrete Maßnahmen zur psychischen Gesundheitsversorgung; Förderung von Austausch und Entstigmatisierung
Schwächster Wert — Schwächen
Einseitige Fokussierung auf Bundeswehr-Veteranen; Fehlende Verknüpfung mit ziviler Krisenvorsorge und Friedensarbeit
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 10/10
Der Antrag entspricht vollständig dem CDU-Wahlprogramm 2022: Er betont Sicherheit, nationale Souveränität, Respekt für Soldatinnen/Soldaten ('Bürgerinnen und Bürger in Uniform'), Einsatz für Freiheit und Demokratie sowie konkrete Maßnahmen zur psychosozialen Versorgung — alles Kernthemen der CDU (S. 3, 108–109).
Parteiprogramm 9/10
Das CDU-Grundsatzprogramm 2024 betont Schöpfungsverantwortung, Subsidiarität und weltoffenen Patriotismus. Der Antrag verankert die Bundeswehr als Teil der gesellschaftlichen Verantwortung, bleibt aber hinter einer umfassenden Friedens- und Zivilschutzperspektive zurück — daher leicht abgeschwächt gegenüber dem Programm.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 2/10
Der SPD-Wahlprogramm 2022 fokussiert auf soziale Gerechtigkeit, Bildung, Wohnen und Klima — nicht auf Militärwertschätzung. Kein Hinweis auf Veteranentag, Bundeswehr-Anerkennung oder militärische Symbolik. Stattdessen betont die SPD 'soziale Sicherheit', 'Gemeinwohl vor Profit' und 'keine Privatisierung von Daseinsvorsorge'. Der Antrag widerspricht indirekt dem SPD-Fokus auf zivile Lösungen und friedenspolitische Verantwortung.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 1/10
Das Hamburger Programm (2007) versteht Sozialismus als 'andauernde Aufgabe' mit Schwerpunkt auf Frieden, internationale Solidarität und Abrüstung. Militärische Anerkennungskultur steht im Widerspruch zu den Grundwerten 'Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität' im Kontext von Gewaltvermeidung und ziviler Konfliktlösung.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 4/10
Die Grünen befürworten Dialog, Partizipation und gesellschaftliche Anerkennung — aber nicht militarisierte Symbolik. Ihr Wahlprogramm betont 'Demokratie als Lernort', 'Zivilgesellschaft statt Staatshandeln' und 'Frieden als oberstes Ziel'. Der Antrag wird nur partiell getragen: Die Förderung psychischer Gesundheit und Koordination mit zivilen Trägern passt (S. 110), doch die alleinige Fokussierung auf Bundeswehr-Veteranen widerspricht dem grünen Verständnis von 'gemeinsamer Sicherheit' mit THW, Feuerwehr, Katastrophenschutz.
Parteiprogramm 3/10
Das Grundsatzprogramm 2020 definiert militärische Gewalt als 'äußerstes Mittel' (S. 107) und betont zivile Friedensförderung. Der Antrag verfestigt stattdessen eine militärische Anerkennungskultur ohne kritische Reflexion — ein fundamentaler Widerspruch zum grünen Friedensverständnis.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 8/10
Die FDP betont Eigenverantwortung, bürgerschaftliches Engagement und Freiheitsschutz. Der Antrag passt insofern, als er 'Resilienz', 'Verlässlichkeit' und 'Bürgerinnen und Bürger in Uniform' hervorhebt — Begriffe aus dem FDP-Wahlprogramm (S. 4, 78). Auch die Förderung telemedizinischer Angebote und Entbürokratisierung (z. B. Ehrenamt als Koordination) korrespondieren mit FDP-Prioritäten.
Parteiprogramm 7/10
Die FDP-Grundsatzprogramme betonen Freiheit, Rechtsstaat und internationale Verantwortung (S. 98, 103). Der Antrag unterstützt diese Werte durch Anerkennung von Freiheitsverteidigung — bleibt aber hinter einer klaren Unterscheidung zwischen ziviler und militärischer Sicherheitsverantwortung zurück.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 9/10
Die AfD fordert explizit 'Mehr Polizei', 'härtere Strafen' und 'Konsequenz bei Abschiebungen', aber auch 'Versorgungssicherheit' durch Kohle und Kernkraft — also eine starke staatliche Sicherheitsinfrastruktur. Der Antrag passt gut: Er betont 'Landes- und Bündnisverteidigung', 'Einsätze in Krisengebieten' und 'Respekt für Soldatinnen/Soldaten' — alles Kernpositionen der AfD (S. 109, 110).
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 8/10
Das AfD-Grundsatzprogramm 2016 betont nationale Souveränität, direkte Demokratie und militärische Stärke. Der Antrag stützt diese Linie durch symbolische und praktische Verankerung der Bundeswehr als Garantin nationaler Sicherheit — allerdings ohne direkte Verweise auf 'Remigration' oder EU-Kritik, daher leicht abgeschwächt.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
Veteraninnen und Veteranen der Bundeswehr im Rahmen des nationalen Veteranentags am 15. Juni jedes Jahres ab 2026 angemessen zu würdigen.
Vorschlag
Stärkt den Wert 'Solidarität' (Spalte 2) und 'Transparenz & Mitbestimmung' (Spalte 5) durch inklusive Definition von 'Sicherheitsverantwortung' jenseits der Bundeswehr — entspricht GWÖ-Berührungsgruppe D (Bürger:innen und Wirtschaft) und E (Staat, Gesellschaft und Natur).
Im Antrag steht
die Landkreise und kreisangehörigen Städte sowie die kreisfreien Städte zu unterstützen, zentrale Ansprechpartner für Veteraninnen und Veteranen nach dem dänischen Vorbild zu benennen.
Vorschlag
Verankert die Gemeinwohl-Ökonomie explizit in der Umsetzung (Feld C3) und stärkt die Verbindung zu den Werten 'Soziale Gerechtigkeit' (Spalte 4) und 'Transparenz & Mitbestimmung' (Spalte 5).
Im Antrag steht
ein Landesnetzwerk für einsatzbedingte psychische Gesundheit zu initiieren, dass die relevanten Akteure wie zivilgesellschaftliche Träger, die Bundeswehr, Ärzte- und Psychotherapeutenkammern, kommunale Ansprechpartner und Selbsthilfegruppen systematisch vernetzt.
Vorschlag
Integriert GWÖ als normative Orientierung in die Gesundheitsversorgung (Feld D4) und fördert 'Ökologische Nachhaltigkeit' (Spalte 3) durch präventive, ressourcenschonende Ansätze.
Abstimmungsergebnis
Gezählt sind Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Angenommen — wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen. Das Plenarprotokoll nennt keine Sitz- oder Stimmzahlen.
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