Zusammenfassung
Die SPD fordert eine verbindliche Landesagenda bis 2030, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch konkrete Maßnahmen wie Equal-Share-Prämie, Tariftreuegesetz, Kita- und OGS-Ausbau sowie bessere Unterstützung pflegender Angehöriger zu verbessern.
- Equal-Share-Prämie für partnerschaftliche Elternzeit
- Förderung von Ferienbetreuung und haushaltsnahen Dienstleistungen
- Job-Sharing für Führungskräfte im öffentlichen Dienst
- Umsetzung angekündigter Gleichstellungsmaßnahmen
- Reform des Tariftreue- und Vergabegesetzes
- Ausbau von Kita-, OGS- und Pflegeinfrastruktur
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag adressiert systematisch alle fünf Werte der GWÖ-Matrix: Menschenwürde (durch Gleichstellung, Schutz vor struktureller Diskriminierung), Solidarität (Equal-Share-Prämie, Ferienbetreuung für Geringverdienende), Ökologische Nachhaltigkeit (indirekt über soziale Stabilität als Voraussetzung für langfristige Umweltpolitik), Soziale Gerechtigkeit (Tariftreue, Fachkraftoffensive, Pflegeunterstützung) und Transparenz & Mitbestimmung (Forderung nach verbindlicher Agenda mit Zielen bis 2030). Besonders stark ist die Verankerung in den Berührungsgruppen D (Bürger:innen) und C (Verwaltung/öffentlicher Dienst), z. B. durch Job-Sharing im öffentlichen Dienst und Reform des Vergabegesetzes.
Was bedeutet das?
Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (9.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 18/15587 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 9.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Systematische Diagnose mit Datenbezug (IT.NRW, WDR); Konkrete, umsetzbare Maßnahmen mit Pilotcharakter und klaren Akteuren
Schwächster Wert — Schwächen
Keine explizite Verbindung zu ökologischen Zielen (z. B. nachhaltige Kitas, Mobilität für Eltern); Keine Erwähnung von digitaler Teilhabe oder Barrierefreiheit in Betreuungsangeboten
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 10/10
Der Antrag ist nahezu wörtlich aus dem SPD-Wahlprogramm 2022 abgeleitet: 'Familien Zeit füreinander ermöglichen', 'Familienarbeitszeit', 'Tariftreue bei Vergaben', '13€ Landesmindestlohn', 'Ausbau Kita und Ganztag', 'Pflegeunterstützungsgeld verlängern'. Alle Kernforderungen sind dort explizit verankert.
Parteiprogramm 9/10
Das Hamburger Programm betont 'Vereinbarkeit von Beruf und Familie' (S. 42), 'gleiche Rechte und Chancen für Frauen und Männer' (S. 41), 'soziale Absicherung' (S. 11) und 'gute Arbeit' (S. 53). Der Antrag konkretisiert diese Grundsätze operativ und zeitlich gebunden (Agenda 2030).
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 6/10
Teilweise Übereinstimmung: CDU fordert 'flexible Betreuungszeiten', 'frühkindliche Bildung ausbauen' (S. 62), 'familiengerechte Arbeitszeitmodelle' (S. 56). Aber klare Differenzen: Keine gesetzliche Tariftreuepflicht (CDU: Vertragsfreiheit), keine Equal-Share-Prämie (kein staatliches Anreizsystem für Elternzeitverteilung), kein Fokus auf geschlechtsspezifische Benachteiligung. Die SPD-Forderung nach 'Reform des TVgG NRW' widerspricht CDU-Position zur Tariftreue.
Parteiprogramm 7/10
CDU-Grundsatzprogramm betont 'Familienfreundlichkeit in Gesellschaft und Wirtschaft' (S. 18), 'Erziehungsleistung in der Rente berücksichtigen' (S. 18), 'Alleinerziehende unterstützen' (S. 17). Der Antrag greift diese Themen auf, bleibt aber hinter der CDU-Betonung auf 'Leistungsprinzip' und 'Eigenverantwortung' zurück – z. B. durch staatliche Prämien statt individueller Entscheidungsfreiheit.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 9/10
Hohe Übereinstimmung: Grüne fordern 'Zeitsouveränität' (S. 87), 'Familienzentren' (S. 97), 'Gleichstellung' (S. 59), 'Tariftreue' (Wahlprogramm 2022), 'regionale Wertschöpfung' (was mit Tariftreue korrespondiert). Die Equal-Share-Prämie entspricht dem grünen Ziel einer partnerschaftlichen Care-Arbeit. Die Forderung nach 'verbindlicher Agenda' spiegelt das grüne Postulat 'institutionalisierter Bürger:innenräte' wider.
Parteiprogramm 9/10
Grünes Grundsatzprogramm (2020) verankert 'Geschlechtergerechtigkeit' (S. 88), 'armutsfester Mindestlohn' (S. 85), 'gutes Arbeitsrecht' (S. 85), 'professionelle Pflege' (S. 67) und 'regionale Kreisläufe' (S. 59). Der Antrag operationalisiert all diese Punkte mit konkreten Maßnahmen wie Equal-Share-Prämie, Tariftreue, Pflegehotels und Ferienbetreuung.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 3/10
Fundamentaler Widerspruch zu FDP-Kernpositionen: 'Gegen Bevormundung', 'Eigenverantwortung vor Staatsverantwortung', 'keine Verbote', 'Privat vor Staat'. Die Equal-Share-Prämie, staatliche Förderung haushaltsnaher Dienstleistungen und gesetzliche Tariftreue werden von der FDP als Marktverzerrung und Bürokratie abgelehnt. Auch die Forderung nach 'verbindlicher Agenda' widerspricht dem FDP-Verständnis von 'weniger Staat'.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 2/10
FDP-Grundsatzprogramm (2012) betont 'individuelle Freiheit', 'Eigenverantwortung', 'freie Marktwirtschaft' und 'schlanken Staat'. Der Antrag setzt dagegen auf staatliche Lenkung, finanzielle Anreize und verbindliche Regelungen – ein klarer Widerspruch zu allen vier Leitideen.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 1/10
Vollständiger Widerspruch: AfD lehnt 'Gender-Ideologie', 'Gleichmacherei' und staatliche Interventionen ab. Der Antrag basiert auf geschlechtsspezifischer Analyse ('Mütter werden gedrängt'), fördert 'partnerschaftliche Aufteilung' (was AfD als 'Gender-Sprache' ablehnt) und will 'strukturelle Hürden' abbauen – alles Positionen, die AfD als 'Bevormundung' und 'Ideologie' kritisiert. Keine Übereinstimmung mit AfD-Themen wie 'Leitkultur' oder 'Remigration'.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
Equal-Share-Prämie: Ein Pilotprojekt zur Förderung der partnerschaftlichen Aufteilung der Elternzeit mit einer Prämie von 300 € für Eltern, die Elternzeit gleichberechtigt aufteilen.
Vorschlag
Stärkt die GWÖ-Werte Solidarität (A2 — Nutzen für die Gemeinde) und Soziale Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) durch systematische Entlastung aller Care-Arbeit – nicht nur Elternzeit – und macht das Angebot flächendeckend statt experimentell.
Im Antrag steht
Tariftreue- und Vergabegesetz nach Vorbild des Bundes: Landesregierung muss TVgG NRW reformieren.
Vorschlag
Verknüpft die Forderung direkt mit der SPD-eigenen Kernforderung (13€ Mindestlohn) und stärkt den Wert 'Soziale Gerechtigkeit' in den Berührungsgruppen A (Lieferant:innen) und B (Steuerzahler:innen).
Im Antrag steht
Ausbau der Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur: Mit mehr Kita- und OGS-Plätzen Versorgungslücke schließen und durch eine Fachkraftoffensive das System der frühkindlichen Bildung stärken.
Vorschlag
Stärkt 'Menschenwürde' (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit) und 'Soziale Gerechtigkeit' (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) durch klare, messbare Qualitätsziele – entspricht GWÖ-Matrix-Feld D1 (Rechtliche Gleichstellung) und D4 (Daseinsvorsorge).
Abstimmungsergebnis
Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Abgelehnt; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.
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