Zusammenfassung
Der Antrag fordert die systematische Verankerung feministischer Bildung in Schulen, um Antifeminismus als Brückenideologie für Rechtsextremismus und Islamismus zu bekämpfen und Demokratie, Menschenwürde und Gleichstellung zu stärken.
- Verankerung feministischer Bildung in Lehrplänen
- Fortbildung des Schulpersonals zu Antifeminismus und Sexismus
- Ausbau kostenfreier Beratungsstrukturen für Schulen
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag stärkt systematisch Menschenwürde (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit), Solidarität (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde), soziale Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) und Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) durch feministische Bildung als zentralen Bestandteil demokratischer Sozialisation. Er adressiert strukturelle Machtverhältnisse, fördert kritische Medienkompetenz und schützt vor geschlechtsspezifischer Gewalt – alles Kernfelder der GWÖ-Matrix. Einzig die ökologische Nachhaltigkeit (Spalte 3) bleibt unberührt, was jedoch sachlich gerechtfertigt ist.
Was bedeutet das?
Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (9.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 8/6645 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 9.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen)."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
klare Verknüpfung von Antifeminismus und Rechtsextremismus als Demokratiegefahr; fächerübergreifende, praxisnahe Umsetzungsvorschläge
Schwächster Wert — Schwächen
keine explizite Berücksichtigung ökologischer Dimensionen (z.B. feministische Ökologie); keine Verankerung in Primarstufe und Grundschule
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 5/10
CDU betont Opferschutz, Resozialisierung und Prävention (Q11–Q13), aber vermeidet explizit feministische oder geschlechterkritische Sprache; keine direkte Verankerung von 'feministischer Bildung' oder 'Antifeminismus als Brückenideologie'. Der Fokus liegt auf Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit, nicht auf Strukturkritik.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 6/10
CDU Grundsatzprogramm 2024 betont Menschenwürde, Toleranz und Medienkompetenz (Q17–Q20), aber lehnt Gender-Ideologie ab und versteht Geschlechtergerechtigkeit traditionell; kein Bezug zu feministischer Bildung als Demokratieschutz.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Vollständiger Widerspruch: AfD lehnt 'Gender-Ideologie' ab, propagiert traditionelles Familienbild und kämpft gegen feministische Bildung (Q40). Der Antrag thematisiert gerade das, was AfD als Bedrohung darstellt.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
AfD Grundsatzprogramm 2016 definiert Familie traditionell und lehnt Gender-Konzepte ab (Q40); Antifeminismus ist Teil ihrer eigenen Ideologie, nicht ein zu bekämpfendes Problem.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 8/10
SPD fordert politische Bildung, Demokratieschutz vor Rechtsextremismus (Q21–Q23), Stärkung der Schulsozialarbeit (Q22) und geschlechtersensible Berufsorientierung (Q24). Der Antrag ergänzt diese Ziele mit einem klaren feministischen Rahmen zur Radikalisierungsprävention.
Parteiprogramm 7/10
SPD Hamburger Programm betont Gerechtigkeit, Solidarität und Gleichberechtigung (Q27–Q29), kritisiert Sexismus und fordert geschlechtergerechte Lehrkräfte (Q26), aber formuliert nicht explizit 'feministische Bildung' als Mittel gegen Radikalisierung.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 9/10
Der Antrag entspricht nahezu wörtlich dem Grünen Wahlprogramm 2021: Geschlechtervielfalt in Kita/Schule (Q1), Anti-Mobbing- und Gewaltprävention (Q2), Hasskriminalität im Netz (Q3), Umwelt- und Geschlechterthemen im Unterricht (Q4–Q5).
Parteiprogramm 9/10
Grünes Grundsatzprogramm 2020 definiert Feminismus als Weg zur geschlechtergerechten Gesellschaft (Q8), betont interkulturelle Verständigung (Q10), digitale Bildung (Q9) und Resozialisierung als Schutz für Opfer (Q6) – alles direkt verwoben mit dem Antrag.
Wahlprogramm 4/10
FDP betont Medienkompetenz (Q33–Q35), politische Bildung (Q31) und Null-Toleranz gegenüber Extremismus, aber lehnt ideologische Bildung ab und versteht Gleichstellung als individuelle Freiheit, nicht als strukturelle Transformation. Kein Bezug zu feministischer Bildung als Systemfrage.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 5/10
FDP Grundsatzprogramm 2012 betont Freiheit, Verantwortung und Medienkompetenz (Q36–Q40), aber sieht Bildung als individuelle Förderung, nicht als gesellschaftskritische Intervention; Gender-Themen fehlen vollständig.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
in den Lehrplänen der weiterführenden Schulen fächerübergreifend aber insbesondere in den Fächern Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Ethik, Religion und der Fremdsprachen feministische Bildung stärker zu verankern.
Vorschlag
Stärkt GWÖ-Feld D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit (Menschenwürde) und D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung (soziale Gerechtigkeit) durch frühe, universelle Sensibilisierung – entspricht Grünen-Wahlprogramm Q1 und SPD-Hamburger Programm Q28.
Im Antrag steht
Beratungsstrukturen für feministische Bildung sowie zur Prävention und zum Umgang mit Sexismus, Frauenhass, Frauenfeindlichkeit und Antifeminismus auszubauen und den Schulen kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
Vorschlag
Stärkt GWÖ-Feld A1 — Grundrechtsschutz und Menschenwürde in der Lieferkette (Ausgelagerte Betriebe/Lieferant:innen) durch gemeinwohlorientierte Beschaffung und stärkt Solidarität (Wert 2) durch Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteur:innen.
Im Antrag steht
Ebenfalls soll das Schulpersonal darin geschult werden, wie sie misogynen und sexistischen Aussagen und Handlungen in der Schule begegnen können zum Beispiel mit Argumentationstrainings.
Vorschlag
Stärkt GWÖ-Feld D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung (Transparenz & Mitbestimmung) durch partizipative Didaktik und D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit (Menschenwürde) durch zentrale Einbeziehung von Betroffenen – entspricht Grünen-Grundsatzprogramm Q10 und SPD-Q28.
Abstimmungsergebnis
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