Zusammenfassung
Die AfD-Fraktion fordert die Wiedereinführung einer halbjährlichen Statistik zu Straftaten an Kirchen und die Umsetzung von OSZE-Maßnahmen gegen 'antichristliche Hasskriminalität'.
- Wiedereinführung der alten Kirchenstatistik
- Prüfung von OSZE-Leitfaden zur 'antichristlichen Hasskriminalität'
- Öffentliche Verurteilung und ministerielle Priorisierung
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag zielt auf verbesserte Erfassung und öffentliche Darstellung von Straftaten gegen christliche Einrichtungen ab — ein Aspekt der Sicherheitsgewährleistung (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit, D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde) und Rechtsstaatlichkeit (A1 — Grundrechtsschutz und Menschenwürde in der Lieferkette, C2 — Gemeinsame Zielvereinbarung für das Gemeinwohl). Allerdings fehlt jede Verbindung zu ökologischer Nachhaltigkeit, sozialer Gerechtigkeit oder Mitbestimmung. Er reproduziert eine selektive Opferperspektive ohne Bezug zur Vielfalt religiöser und nichtreligiöser Lebensformen und ignoriert systematisch die Gefährdung anderer Gruppen (z. B. jüdischer oder muslimischer Einrichtungen), was Solidarität (B2 — Gemeinnutz im Finanzgebaren) und Menschenwürde (D1) untergräbt. Die Forderung nach Rückkehr zu einer kriminalgeographischen Statistik ohne differenzierte Motivanalyse birgt Risiken für sachgerechte Prävention und verstärkt stigmatisierende Narrative.
Was bedeutet das?
Rote Ampel. Dieser Antrag widerspricht zentralen Gemeinwohl-Werten: Er schwächt insgesamt mehr Werte als er stärkt. Die Note (3.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je niedriger, desto kritischer.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 8/5895 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 3.0 von 10 (Überarbeiten), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Forderung nach mehr Transparenz bei Straftaten; Bezug zu internationalen Standards (OSZE)
Schwächster Wert — Schwächen
Religiöse Exklusivität; Fehlende Verbindung zu anderen GWÖ-Werten (Ökologie, Gerechtigkeit, Mitbestimmung)
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 7/10
Die CDU Sachsen betont Religionsfreiheit, den gesellschaftlichen Stellenwert der Kirchen und jüdischen Gemeinden sowie den Schutz vor Extremismus. Der Antrag greift zwar das Thema Kirchenschutz auf, vernachlässigt aber bewusst jüdische und andere religiöse Einrichtungen — im Widerspruch zur CDU-Position, die ausdrücklich 'Jüdisches Leben' als Herzensanliegen nennt und 'alle Religionen' in den Blick nimmt.
Parteiprogramm 8/10
Das CDU-Grundsatzprogramm bekräftigt ausdrücklich den Schutz aller religiösen Gemeinschaften, insbesondere auch der jüdischen, und lehnt jede Form von Ausgrenzung ab. Der Antrag reduziert den Schutz auf das Christentum und schafft damit eine hierarchische Religionsordnung, die mit dem CDU-Verständnis von 'Mitte der Gesellschaft' unvereinbar ist.
Wahlprogramm 10/10
Der Antrag entspricht exakt der AfD-Sicherheits- und Identitätspolitik: Fokussierung auf christliche Symbole als Kern der deutschen Kultur, Ablehnung von pluralistischer Religionspolitik, Betonung von 'antichristlicher' Gewalt als eigenständiges Phänomen — im Einklang mit dem Wahlprogramm, das Islam als 'nicht zu Deutschland gehörend' definiert und christliche Tradition als zentralen Wert positioniert.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 10/10
Der Antrag spiegelt die afdspezifische Konstruktion einer 'christlichen Leitkultur', die im Grundsatzprogramm explizit als Abgrenzung gegen islamische Praxis formuliert wird. Die Forderung nach besonderem Schutz christlicher Symbole korrespondiert direkt mit der Ablehnung von Minarett und Muezzinruf als 'Herrschaftssymbolen'.
Wahlprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 2/10
Die SPD Sachsen setzt sich für religiöse Vielfalt, Gleichberechtigung aller Religionen und den Schutz vor Antisemitismus ein. Der Antrag widerspricht diesem Ansatz fundamental, da er christliche Einrichtungen privilegiert und andere Religionsgemeinschaften ausblendet — im Widerspruch zur SPD-Forderung nach 'Gleichberechtigung religiöser Feiertage' und 'Respekt vor allen Religionen'.
Parteiprogramm 2/10
Das Hamburger Programm betont Friedliche Vielfalt, jüdisch-christliche Wurzeln *im Plural* und den Dialog der Religionen. Es ächtet Rassismus und Antisemitismus ausdrücklich. Der Antrag konstruiert eine monoreligiöse Opferrolle und marginalisiert jüdische und muslimische Gemeinschaften — ein klarer Widerspruch zu den Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.
Wahlprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 1/10
Die GRÜNEN setzen auf Demokratie, Teilhabe und sozial-ökologische Transformation. Der Antrag fokussiert ausschließlich auf religiöse Symbolik ohne Bezug zu ökologischen, sozialen oder partizipativen Dimensionen und reproduziert eine identitäre, ausgrenzende Logik — im Widerspruch zum grünen Verständnis von 'Lebendiger Demokratie' und 'Sozialer Gerechtigkeit'.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 1/10
Das Grüne Grundsatzprogramm betont planetare Grenzen, Demokratie und Gerechtigkeit als integrale Werte. Der Antrag enthält keinerlei Bezug zu diesen Themenfeldern und fördert stattdessen eine religiös-selektive Sicherheitslogik, die dem grünen Verständnis von 'Selbstbestimmung' und 'Vielfalt' widerspricht.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
Die gegen christliche Kirchen und Gläubige gerichtete Gewalt ist weltweit auf dem Vormarsch.
Vorschlag
Stellt die GWÖ-Werte Solidarität (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde) und Menschenwürde (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit) her, indem sie religiöse Vielfalt und Gleichwertigkeit aller Glaubensgemeinschaften anerkennt — statt eine hierarchische Religionsordnung zu etablieren.
Im Antrag steht
gegen Christen sowie Bauten und Symbole des Christentums gerichtete Taten in aller Deutlichkeit öffentlich zu verurteilen
Vorschlag
Erfüllt den GWÖ-Wert Solidarität (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde) durch inklusive Sprache und vermeidet die Stigmatisierung einzelner Gruppen — entspricht der SPD- und CDU-Position zur Gleichberechtigung aller Religionen.
Im Antrag steht
die durch das Staatsministerium des Innern veranlasste Umstellung der halbjährlichen Datenerhebung zur Tatörtlichkeit „Kirche / kirchliche Einrichtung“ zurückzunehmen
Vorschlag
Stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) und Soziale Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) durch gleichwertige Erfassung aller betroffenen Gruppen und ermöglicht evidenzbasierte Präventionspolitik — im Sinne der GWÖ-Matrix.
Abstimmungsergebnis
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Aktiv werden
Brief an MdL oder NGO-Stellungnahme zu diesem Antrag als Entwurf generieren — anpassen, dann per Mail oder PDF weiter.
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