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BB · 8/2113 · Antrag · 8. · eingebracht 03.12.2025

Regionale Imker stärken - Klarheit und Wahrheit für Verbraucherinnen und Verbraucher

LandwirtschaftVerbraucherschutzBiodiversitätRegionale Wertschöpfung

Zusammenfassung

Der Antrag fordert konkrete Maßnahmen zum Schutz regionaler Imker vor verfälschtem Importhonig, zur Stärkung der Honigqualität durch bessere Kontrollen und Etikettierung sowie zur langfristigen Förderung der Imkerei und ihres fachlichen Umfelds.

Kernforderungen
  • Stärkung der Markttransparenz durch Runden Tisch und Fachdialog
  • Verbesserung der Importkontrollen durch Bundeszollverwaltung
  • Fortführung und Ausstattung der Förderinstrumente und des Länderinstituts für Bienenkunde

maschinell erstellt · nicht geprüft

9.0/10
Uneingeschränkt unterstützen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Note und Empfehlung stammen von einem , das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung

Der Antrag fördert soziale Gerechtigkeit durch Schutz regionaler Erzeuger vor unlauterem Wettbewerb (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung), stärkt ökologische Nachhaltigkeit über Bestäubungsleistung und bienenfreundliche Landwirtschaft (D3 — Ökologische Gestaltung der öffentlichen Leistung, E3 — Verantwortung für ökologische Auswirkungen), und erhöht Transparenz & Mitbestimmung durch Etikettierungspflicht und Einbindung von Fachinstitutionen (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung, B5 — Rechenschaft und Partizipation in der Finanzpolitik). Er berührt Menschenwürde indirekt über Verbraucherschutz (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit) und Solidarität durch regionale Wertschöpfung (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde). Kein Feld weist negativen Wert auf; alle Bewertungen liegen zwischen +3 und +5.

Was bedeutet das?

Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (9.0 von 10) ist der — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.

Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 8/2113 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 9.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Trifft diese automatische Einschätzung zu?

Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.

Stärkster Wert — Stärken

Klare Verknüpfung von Verbraucherschutz, Ökologie und regionaler Wirtschaft; Konkrete, umsetzbare Maßnahmen auf drei Ebenen (Land, Bund, EU)

Schwächster Wert — Schwächen

Keine explizite Berücksichtigung von Imker:innen als Teil der Zivilgesellschaft (C5); Keine Benennung von Geschlechtergerechtigkeit in der Imkerei (D1/D4)

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: D3D4D5
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
○
○
○
○
○
B · Finanzen
○
○
○
○
+
C · Verwaltung
○
○
○
○
○
D · Bürger:innen
+
++
++
++
++
E · Gesellschaft & Natur
○
○
+
○
○
++ stark fördernd + fördernd ○ neutral − widersprechend −− stark widersprechend
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 8. Wahlperiode (2024-10-23 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Woidke III (SPD+BSW), vereidigt 2024-12-11
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
  • SPD: None — gültig seit 2024-09-22, 100 S.
  • BSW: None — gültig seit 2024-09-22, 50 S.
Diese Bewertung wurde am 07.05.2026 mit dem Sprachmodell qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4 — Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
SPD Antragsteller:in Regierungsfraktion
Wahlprogramm 9/10

Der Antrag spiegelt exakt die SPD-Brandenburg-Kernziele wider: Stärkung der ländlichen Wertschöpfung (Q3), Versorgungssicherheit im ländlichen Raum (Q3), fachliche Institutionen wie das Länderinstitut (Q1), sowie Verbraucherschutz und Transparenz (Q5).

„Wir werden Schlüsselvorhaben der Regionalentwicklung vorantreiben. Dabei sollen insbesondere die Wertschöpfung und Versorgungssicherheit im ländlichen Raum im Fokus stehen."
✓ verifiziert SPD Brandenburg Wahlprogramm 2024, S. 28 · PDF öffnen
Parteiprogramm 8/10

Das Hamburger Programm betont Verbraucherverantwortung (Q7), Naturerhalt (Q6) und technologiegestützte Qualitätssicherung — passt zu Honiganalytik und Etikettentransparenz. Leicht abgeschwächt durch fehlende explizite Erwähnung von Imkerei als eigenständiger Agrarstruktur.

„Verantwortungsbewusste Konsumentinnen und Konsumenten sind Vorreiter des nachhaltigen Fortschritts. Jeder kann Einfluss nehmen, mit jedem Kauf."
✓ verifiziert SPD Hamburger Programm 2007, S. 52 · PDF öffnen
BSW Antragsteller:in Regierungsfraktion
Wahlprogramm 9/10

Der Antrag entspricht zentralen BSW-Positionen: Ernährungssicherung (Q13), flächendeckende Landbewirtschaftung (Q10), Stärkung regionaler Wertschöpfung (Q10), und Gewinnverteilung zugunsten der Erzeuger (Q9). Die Forderung nach fairen Preisen und Kontrollen ist konsistent mit dem BSW-Fokus auf 'Vernunft und Gerechtigkeit'.

„Nur so kann eine Ernährungssicherung erreicht werden. Dazu gehören wichtige Rahmenbedingungen, die nur durch den Bundestag oder die EU geregelt werden können, wie Preisstabilität, Schutzzölle auf bestimmte Agrarimporte..."
✓ verifiziert BSW Brandenburg Wahlprogramm 2024, S. 39 · PDF öffnen
Parteiprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

CDU
Wahlprogramm 6/10

Die CDU NRW 2022 betont Klimaschutz und Technologieoffenheit (kein direkter Bezug), aber auch Subsidiarität und Mittelstandsförderung — dies deckt sich partiell mit dem Schutz regionaler Imker. Allerdings fehlt in den verfügbaren Quellen jeglicher Bezug zu Imkerei, Honig oder Ernährungssicherheit. Kein Widerspruch, aber marginaler Bezug.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

AfD
Wahlprogramm 3/10

Die AfD NRW 2022 betont nationale Souveränität und Ernährungssicherheit (implizit), aber ihr Programm enthält keine Aussagen zur Imkerei, Verbraucherschutz oder Etikettierung. Zudem widerspricht der Antrag ihrer Anti-EU-Rhetorik, da er EU-Richtlinien ausdrücklich stützt und umsetzt. Kein gravierender Widerspruch, aber sehr schwacher Bezug.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Diese Vorschläge hat ein erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 3

Im Antrag steht

den durch Unternehmerinnen und Unternehmer im Land Brandenburg initiierten Runden Tisch der Ernährungswirtschaft sowie bestehende Dialogformate mit dem Lebensmitteleinzelhandel zu nutzen, um die Problematik verfälschter Importhonige zu diskutieren und gemeinsam praxisnahe Maßnahmen zur Verbesserung der Markttransparenz zu entwickeln;

Vorschlag

den durch Unternehmerinnen und Unternehmer im Land Brandenburg initiierten Runden Tisch der Ernährungswirtschaft unter besonderer Einbeziehung von Imker:innen-Vertreter:innen, Verbraucherverbänden und Umweltorganisationen sowie bestehende Dialogformate mit dem Lebensmitteleinzelhandel zu nutzen, um die Problematik verfälschter Importhonige zu diskutieren und gemeinsam praxisnahe Maßnahmen zur Verbesserung der Markttransparenz zu entwickeln;

Stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) durch echte Bürgerbeteiligung und Soziale Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) durch partizipative Gestaltung fairer Handelsbedingungen.

Vorschlag 2 von 3

Im Antrag steht

die Fortführung und bedarfsgerechte Ausstattung der bestehenden Förderinstrumente für die Imkerei sowie des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen Neuendorf e. V. anzustreben, um die regionale Imkerei langfristig zu stärken und die kontinuierliche fachliche Arbeit im Bereich Honigqualität und -analytik zu gewährleisten.

Vorschlag

die Fortführung und bedarfsgerechte, mittelfristig gesicherte Ausstattung der bestehenden Förderinstrumente für die Imkerei sowie des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen Neuendorf e. V. anzustreben, um die regionale Imkerei langfristig zu stärken und die kontinuierliche fachliche Arbeit im Bereich Honigqualität, -analytik und -zertifizierung zu gewährleisten.

Erhöht GWÖ-Treue in den Bereichen Soziale Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) und Transparenz & Mitbestimmung (B5 — Rechenschaft und Partizipation in der Finanzpolitik) durch Planungssicherheit und institutionelle Verankerung von Qualitätskontrolle.

Vorschlag 3 von 3

Im Antrag steht

Eine starke regionale Imkerei, unterstützt durch eine bestäuberfreundliche Landwirtschaft und eine nachhaltige Produktion, ist daher ein wichtiger, unterstützungswürdiger Bestandteil der Ernährungs- und Umweltpolitik des Landes Brandenburg.

Vorschlag

Eine starke regionale Imkerei, als gemeinwohlorientierte Gemeinschaftsaufgabe, unterstützt durch eine bestäuberfreundliche Landwirtschaft und eine nachhaltige Produktion, ist daher ein wichtiger, unterstützungswürdiger Bestandteil der Ernährungs- und Umweltpolitik des Landes Brandenburg.

Verankert den Ansatz explizit in der GWÖ-Wertedimension 'Solidarität' (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde) und unterstreicht den Gemeinwohlcharakter statt rein wirtschaftlichen Nutzens.

Abstimmungsergebnis

Mehrheit deckt sich mit der Empfehlung dieses Werkzeugs — Empfohlen: Uneingeschränkt unterstützen; Beschluss: Angenommen.
Angenommen · einstimmig BB8-24 ↗

Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Angenommen; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.

Ja: SPD AfD CDU BSW GRÜNE
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

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