Zusammenfassung
Der Antrag fordert konkrete Maßnahmen zum Schutz regionaler Imker vor verfälschtem Importhonig, zur Stärkung der Honigqualität durch bessere Kontrollen und Etikettierung sowie zur langfristigen Förderung der Imkerei und ihres fachlichen Umfelds.
- Stärkung der Markttransparenz durch Runden Tisch und Fachdialog
- Verbesserung der Importkontrollen durch Bundeszollverwaltung
- Fortführung und Ausstattung der Förderinstrumente und des Länderinstituts für Bienenkunde
Der Antrag fördert soziale Gerechtigkeit durch Schutz regionaler Erzeuger vor unlauterem Wettbewerb (D4), stärkt ökologische Nachhaltigkeit über Bestäubungsleistung und bienenfreundliche Landwirtschaft (D3, E3), und erhöht Transparenz & Mitbestimmung durch Etikettierungspflicht und Einbindung von Fachinstitutionen (D5, B5). Er berührt Menschenwürde indirekt über Verbraucherschutz (D1) und Solidarität durch regionale Wertschöpfung (D2). Kein Feld weist negativen Wert auf; alle Bewertungen liegen zwischen +3 und +5.
Was bedeutet das?
Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (9.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.
Alle Fachbegriffe auf dieser Seite sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 8/2113 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 9.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Stärkster Wert — Stärken
Klare Verknüpfung von Verbraucherschutz, Ökologie und regionaler Wirtschaft; Konkrete, umsetzbare Maßnahmen auf drei Ebenen (Land, Bund, EU)
Schwächster Wert — Schwächen
Keine explizite Berücksichtigung von Imker:innen als Teil der Zivilgesellschaft (C5); Keine Benennung von Geschlechtergerechtigkeit in der Imkerei (D1/D4)
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 9/10
Der Antrag spiegelt exakt die SPD-Brandenburg-Kernziele wider: Stärkung der ländlichen Wertschöpfung (Q3), Versorgungssicherheit im ländlichen Raum (Q3), fachliche Institutionen wie das Länderinstitut (Q1), sowie Verbraucherschutz und Transparenz (Q5).
Parteiprogramm 8/10
Das Hamburger Programm betont Verbraucherverantwortung (Q7), Naturerhalt (Q6) und technologiegestützte Qualitätssicherung — passt zu Honiganalytik und Etikettentransparenz. Leicht abgeschwächt durch fehlende explizite Erwähnung von Imkerei als eigenständiger Agrarstruktur.
Wahlprogramm 9/10
Der Antrag entspricht zentralen BSW-Positionen: Ernährungssicherung (Q13), flächendeckende Landbewirtschaftung (Q10), Stärkung regionaler Wertschöpfung (Q10), und Gewinnverteilung zugunsten der Erzeuger (Q9). Die Forderung nach fairen Preisen und Kontrollen ist konsistent mit dem BSW-Fokus auf 'Vernunft und Gerechtigkeit'.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 6/10
Die CDU NRW 2022 betont Klimaschutz und Technologieoffenheit (kein direkter Bezug), aber auch Subsidiarität und Mittelstandsförderung — dies deckt sich partiell mit dem Schutz regionaler Imker. Allerdings fehlt in den verfügbaren Quellen jeglicher Bezug zu Imkerei, Honig oder Ernährungssicherheit. Kein Widerspruch, aber marginaler Bezug.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 3/10
Die AfD NRW 2022 betont nationale Souveränität und Ernährungssicherheit (implizit), aber ihr Programm enthält keine Aussagen zur Imkerei, Verbraucherschutz oder Etikettierung. Zudem widerspricht der Antrag ihrer Anti-EU-Rhetorik, da er EU-Richtlinien ausdrücklich stützt und umsetzt. Kein gravierender Widerspruch, aber sehr schwacher Bezug.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5) durch echte Bürgerbeteiligung und Soziale Gerechtigkeit (D4) durch partizipative Gestaltung fairer Handelsbedingungen.
Erhöht GWÖ-Treue in den Bereichen Soziale Gerechtigkeit (D4) und Transparenz & Mitbestimmung (B5) durch Planungssicherheit und institutionelle Verankerung von Qualitätskontrolle.
Verankert den Ansatz explizit in der GWÖ-Wertedimension 'Solidarität' (D2) und unterstreicht den Gemeinwohlcharakter statt rein wirtschaftlichen Nutzens.
Abstimmungsergebnis
Das Warnzeichen ⚠ steht für den Heuchelei, das Ausrufezeichen ! für den Opportunismus. Beide vergleichen das Abstimmungsverhalten einer Fraktion mit ihrem eigenen Wahlprogramm.
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