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BUND · 21/4754 · Antrag · 21. · eingebracht 17.03.2026

Wirtschaft 2045 - GreenTech als Wachstumstreiber nutzen, Technologiesouveränität stärken

KlimaschutzIndustriepolitikDigitalisierungEuropaSoziale Gerechtigkeit

Zusammenfassung

Der Antrag fordert eine strategische, EU-koordinierte Förderung der GreenTech-Branche als zentralen Wachstumsmotor bis 2045, um Klimaziele zu erreichen, Technologiesouveränität zu stärken und gute Arbeitsplätze zu sichern.

Kernforderungen
  • Steigerung des GreenTech-Anteils an der Bruttowertschöpfung auf 20 % bis 2045
  • Nutzung öffentlicher Beschaffung als Leitmarktinstrument mit Nachhaltigkeitskriterien
  • Stärkung europäischer Wertschöpfungsketten bei Batterien, Halbleitern, KI und Wasserstoff
  • Rechtliche Absicherung von Souveränität (z. B. Fernzugriff auf Windanlagen)
  • Systematischer Wissenstransfer und Innovationsökosysteme

maschinell erstellt · nicht geprüft

9.0/10
Uneingeschränkt unterstützen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Note und Empfehlung stammen von einem , das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung

Der Antrag verbindet ökologische Nachhaltigkeit mit sozialer Gerechtigkeit und Transparenz & Mitbestimmung durch Fokus auf fairen Wettbewerb, Fachkräftesicherung, Handwerk, Bürgerbeteiligung (z. B. via Rechenzentrenstrategie) und kritischer Infrastruktur. Er fördert Solidarität durch EU-weite Leitmarktpolitik und Menschenwürde durch Menschenrechte in der Rohstoffpolitik. Lediglich die technologieoffene Energieforschung (z. B. Kernkraft) bleibt unberücksichtigt — ein bewusster Ausschluss, der aber kein negatives Feld erzeugt, da nicht thematisiert.

Was bedeutet das?

Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (9.0 von 10) ist der — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.

Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 21/4754 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 9.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Trifft diese automatische Einschätzung zu?

Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.

Stärkster Wert — Stärken

klare Verbindung von Klimaschutz und Wirtschaftswachstum; starke EU- und Industriepolitik mit konkreten Zielen (40%-Ziel, CRMA)

Schwächster Wert — Schwächen

keine explizite Berücksichtigung von Gemeinwohl-Ökonomie-Kriterien in Vergaben; fehlende Verankerung von Demokratie- und Mitbestimmungszielen jenseits technischer Regulation

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: D3D4A3
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
○
○
++
○
○
B · Finanzen
○
○
++
○
○
C · Verwaltung
○
○
○
○
++
D · Bürger:innen
++
○
++
++
○
E · Gesellschaft & Natur
○
○
○
○
○
++ stark fördernd + fördernd ○ neutral − widersprechend −− stark widersprechend
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 21. Wahlperiode (2025-03-25 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Merz I (CDU+CSU+SPD), vereidigt 2025-05-06
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
Diese Bewertung wurde am 07.05.2026 mit dem Sprachmodell qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4 — Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
CDU Regierungsfraktion
Wahlprogramm 6/10

Teilweise Übereinstimmung: CDU betont Technologieoffenheit (Q14), Industriestandort (Q11), Venture Capital (Q12) und Souveränität (Q16). Aber klare Differenz bei Kernkraft: CDU fordert explizit 'Kernenergie der vierten und fünften Generation' (Q14), während der Antrag GreenTech ohne Kernkraft fokussiert. Kein Widerspruch, aber keine volle Übereinstimmung.

„Technologieoffen und zukunftsfähig. Das bedeutet für uns, breit zu forschen für die beste Form der Energieerzeugung: Brennstoffzelle, Kraftwerke mit klimaneutralen Gasen, Geothermie, Kernenergie der vierten und fünften Generation, Small Modular Reactors und Fusionskraftwerke."
✓ verifiziert CDU Wahlprogramm Bundestagswahl 2025, S. 23 · PDF öffnen
Parteiprogramm 7/10

CDU Grundsatzprogramm betont 'Schöpfungsverantwortung' (Q19), 'Souveränität' (Q16), 'Digitalisierung und KI' (Q17) und 'kritische Infrastrukturen' (Q16) — alles im Antrag adressiert. Keine Erwähnung von Kernkraft im Grundsatzprogramm, daher kein Konflikt.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

CSU Regierungsfraktion
Wahlprogramm 6/10

Identisch zur CDU: CSU übernimmt deren Programm nahezu wortgleich (Q21–Q25). Gleiche Abwägung bezüglich Technologieoffenheit vs. Kernkraft-Ausschluss.

„Technologieoffen und zukunftsfähig. Das bedeutet für uns, breit zu forschen für die beste Form der Energieerzeugung: Brennstoffzelle, Kraftwerke mit klimaneutralen Gasen, Geothermie, Kernenergie der vierten und fünften Generation, Small Modular Reactors und Fusionskraftwerke."
✓ verifiziert CSU Wahlprogramm Bundestagswahl 2025, S. 23 · PDF öffnen
Parteiprogramm 7/10

Keine eigenständige CSU-Grundsatzprogramm-Quelle im Index — Bewertung erfolgt analog CDU (gemeinsame Unionspolitik).

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

AfD
Wahlprogramm 1/10

Fundamentaler Widerspruch: AfD lehnt Energiewende ab, befürwortet Kohle und Kernkraft (Q2022), lehnt EU-Regulierung wie NZIA ab und ist EU-kritisch (Q2016). Der Antrag setzt auf EU-Integration, Klimaziele und GreenTech — diametral entgegengesetzt.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 1/10

AfD Grundsatzprogramm 2016 lehnt Energiewende ab ('Gegen Energiewende, für Kernkraft und Kohle') und fordert 'EU-Kritik, Euro-Ausstieg' — direkter Widerspruch zu allen EU-Bezügen (NZIA, CID, MFR, ACCTS) im Antrag.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

SPD Regierungsfraktion
Wahlprogramm 8/10

Hohe Übereinstimmung: SPD fordert 'Entbürokratisierung des CO2-Grenzausgleichs (CBAM)' (Q27), 'Klimaclub' (Q27), 'Made in Germany bei Technologien des 21. Jahrhunderts' (Q28), 'KI-Förderung mit sozialer Innovation' (Q29) und 'klimaneutrale Wärmeversorgung' (Q30). Alle Kernpunkte des Antrags finden sich im SPD-Wahlprogramm.

„Wir entbürokratisieren den CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM – Carbon Border Adjustment Mechanism) und ergänzen ihn um eine Exportförderung."
✓ verifiziert SPD Regierungsprogramm Bundestagswahl 2025, S. 11 · PDF öffnen
Parteiprogramm 8/10

SPD Hamburger Programm (2007) betont 'ökologische Verantwortung als Teil der Grundwerte' (Q35), 'soziale Marktwirtschaft' (Q32), 'Abschied von Atomkraft' (Q33) — passt exakt zum GreenTech-Fokus ohne Kernkraft. Auch 'geistiges Eigentum schützen' (Q31) deckt sich mit IP-Transferforderungen (Ziffer 23e).

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

GRÜNE Antragsteller:in
Wahlprogramm 10/10

Der Antrag ist wörtlich aus dem Grünen Regierungsprogramm 2025 abgeleitet: 'GreenTech', 'Technologiesouveränität', 'Made in Europe', 'Open-Source-KI', 'Rechenzentren-Nachhaltigkeit', 'Batterie-Airbus', 'Windkraft-Drei-Komponenten-Regel' — alle Begriffe und Ziele sind identisch mit Q1–Q5.

„BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN 26 Unser Vermögen und unsere Zukunft liegen in klugen Köpfen und einem ambitionierten Forschergeist. Durch eine stärkere Offenheit und Förderung in Schlüsselbereichen wie KI, Quantentechnologie, Mikrochips, Cloud-Computing, klimaneutrale Energielösungen, Biotechnologie und Robotik wollen wir künftig nicht nur mitgestalten, sondern zu den führenden Nationen aufschließen und globale Trends setzen."
✓ verifiziert Grüne Regierungsprogramm Bundestagswahl 2025, S. 26 · PDF öffnen
Parteiprogramm 10/10

Alle Themen finden sich im Grundsatzprogramm 2020: 'planetare Grenzen' (Q7), 'digitale Plattformen regulieren' (Q6), 'Handwerk als Voraussetzung für Stadt der kurzen Wege' (Q10), 'Regionalisierung in kritischen Bereichen' (Q9), 'KI muss Vorurteile abbauen' (Q8).

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

LINKE
Wahlprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

BSW
Wahlprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

FDP
Wahlprogramm 5/10

Teilweise Übereinstimmung: FDP betont 'Technologieoffenheit' (Q2022), 'Digitalisierung' (Q2022), 'Startup-Förderung' (Q2022). Aber klarer Dissens bei staatlicher Industriepolitik: FDP lehnt 'Verbote' ab (Q2022) und setzt auf 'Marktwirtschaft', nicht auf 'Leitmarktinstrumente' oder 'Made in Europe'-Anforderungen — zentraler Punkt des Antrags (Ziffer 4, 6, 8).

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 4/10

FDP Grundsatzprogramm 2012 betont 'freie Marktwirtschaft' (Q2012), 'Eigenverantwortung vor Staatsverantwortung' (Q2012) — widerspricht dem starken staatlichen Steuerungsanspruch des Antrags (z. B. 'gesetzliche Regelung des Fernzugriffs', 'Verbot von Nicht-EU-Herstellern').

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Diese Vorschläge hat ein erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 3

Im Antrag steht

die Vollendung des europäischen Binnenmarktes als wichtigste Exportdestination für deutsche GreenTechs voranzutreiben

Vorschlag

die Vollendung des europäischen Binnenmarktes als fairer, gemeinwohlorientierter Markt voranzutreiben, der soziale Standards, Umweltkriterien und regionale Wertschöpfung verbindlich einfordert

Stärkt den GWÖ-Wert 'Solidarität' (B2 — Gemeinnutz im Finanzgebaren) und 'Soziale Gerechtigkeit' (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) durch Verknüpfung von Binnenmarkt mit Gemeinwohlkriterien — fehlt aktuell als explizite Zielsetzung.

Vorschlag 2 von 3

Im Antrag steht

die Sicherung kritischer Infrastrukturen beispielsweise vor IT-Angriffen, Spionage und Sabotage auch in ihrer Industriepolitik konsequent mitzudenken

Vorschlag

die Sicherung kritischer Infrastrukturen unter Einbeziehung von Bürger:innenräten und Transparenzberichten vor IT-Angriffen, Spionage und Sabotage auch in ihrer Industriepolitik konsequent mitzudenken

Stärkt 'Transparenz & Mitbestimmung' (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) gemäß GWÖ-Matrix — konkretisiert Partizipation, die im Grünen Wahlprogramm (Q2025, S. 16) als 'Bürger:innenräte' gefordert wird.

Vorschlag 3 von 3

Im Antrag steht

den systematischen Wissenstransfer von der Wissenschaft in die industrielle und gesellschaftliche Anwendung im Bereich GreenTech deutlich zu stärken

Vorschlag

den systematischen Wissenstransfer auch in gemeinwohlorientierte Anwendungen (z. B. kommunale Wärmenetze, gemeinnützige Reparaturinitiativen) deutlich zu stärken

Verankert 'Solidarität' (B2 — Gemeinnutz im Finanzgebaren) und 'Soziale Gerechtigkeit' (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) im Transfer — verhindert ausschließliche Kommerzialisierung und stärkt lokale Gemeinwohlökonomie.

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