Zusammenfassung
Der Antrag fordert eine umfassende, ökologisch-soziale Transformation der deutschen Agrar- und Ernährungspolitik mit klaren Zielen, transparenten Instrumenten und starker Bürgerbeteiligung.
- Umwelt- und Tierschutzleistungen statt Flächenprämien
- Preistransparenz und Marktmacht-Begrenzung
- Kostenfreies Kinder-Mittagessen und gesunde Gemeinschaftsverpflegung
- Moorvernässung, Pestizidreduktion, 30 % Bio bis 2030
- Globale Verantwortung und Verbot von Pestizidexporten
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag deckt alle fünf Werte der GWÖ-Matrix ab: Menschenwürde (z. B. durch faire Einkommen, Zugang zu gesunder Ernährung), Solidarität (regionale Wertschöpfung, globale Verantwortung), ökologische Nachhaltigkeit (Moorvernässung, Pestizidreduktion, Agroforst), soziale Gerechtigkeit (Kinder-Mittagessen, Pflegeverpflegung, Tarifgerechtigkeit) und Transparenz & Mitbestimmung (FairFood-App, Ombudsstelle, Bürger*innenrat). Besonders stark sind die Felder D4 (soziale öffentliche Leistung), D3 (ökologische Infrastruktur) und E3 (globale ökologische Verantwortung). Kein Feld weist einen negativen Wert auf.
Was bedeutet das?
Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (9.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 21/3602 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 9.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Systemische Perspektive (von Produktion bis Konsum); Starke Verankerung aller fünf GWÖ-Werte
Schwächster Wert — Schwächen
Keine explizite Verknüpfung von Agrarwende und Klimaschutz in der Einleitung; Unklare Finanzierungsvorschläge für große Vorhaben (z. B. kostenfreies Mittagessen)
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 2/10
Der Antrag widerspricht zentralen CDU-Positionen: Ablehnung chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel (Q12), Kritik an 'fossilen Technologien' (gegen Agrardieselrückvergütung Q11), Forderung nach Abschaffung pauschaler Flächenprämien (Q11 konträr), Ablehnung neuer Züchtungstechnologien (Q16).
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 2/10
Widerspricht Grundsatzprogramm 2024: CDU betont 'Technologieoffenheit' (Q16), 'moderne Pflanzenzüchtung' (Q12/Q16), 'Agrardieselrückvergütung' (Q11), 'Marktwirtschaftlichen Umweltschutz' (Q18) — nicht Ökologie-zentrierte Regulierung wie im Antrag.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 2/10
Identisch mit CDU-Wahlprogramm (Q21–Q25); gleiche Widersprüche: Kritik an Agrardieselrückvergütung, Pflanzenschutzmitteln, pauschalen Prämien und neuen Züchtungstechnologien.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 2/10
Keine eigenständige CSU-Grundsatzprogrammquelle im Kontext; Bewertung erfolgt analog CDU (Q16–Q20).
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Fundamentaler Widerspruch: AfD lehnt Energiewende ab, befürwortet Kernkraft/Kohle (Q37), kritisiert 'Gender-Ideologie' (Q38), fordert strikte Migrationseinschränkung (Q36), während der Antrag globale Verantwortung, ökologische Transformation und soziale Inklusion betont.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 7/10
Hohe Übereinstimmung mit SPD-Regierungsprogramm 2025: Fokus auf Ernährungssicherheit (Q30), Gemeinschaftsverpflegung (Q27), faire Löhne (Q29), Grundwasserschutz (Q31), Artenvielfalt (Q31). Unterschiede: SPD betont weniger radikal als Grüne den Umbau der Agrarstruktur.
Parteiprogramm 7/10
Übereinstimmung mit Hamburger Programm: 'Nachhaltigkeit als Teil der Grundwerte' (Q35), 'soziale Gerechtigkeit' (Q35), 'Vorsorgender Sozialstaat' (Q34), 'Ökologische Verantwortung' (Q35). Weniger explizit ist dort die Agrartransformation.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 10/10
Der Antrag ist wörtlich aus dem Grünen Regierungsprogramm 2025 abgeleitet: Alle Kernforderungen (Moorvernässung Q5, Tierhaltungskennzeichnung Q3, Pestizidreduktion Q5, 30 % Bio Q4, Agroforst Q5, Paludikulturen Q1, Bürger*innenrat Q3) finden sich identisch oder nahezu wörtlich im Wahlprogramm.
Parteiprogramm 10/10
Vollständige Übereinstimmung mit Grundsatzprogramm 2020: 'Recht auf bezahlbare, gesunde und ausreichende Nahrung' (Q6), 'Ende der Verschmutzung mit Pestiziden' (Q7), 'planetare Grenzen als Gradmesser' (Q9), 'Demokratie durch Bürger*innenbeteiligung' (Q10), 'Ökologischer Landbau' (Q9).
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 1/10
Fundamentaler Widerspruch: FDP betont 'Technologieoffenheit' (Q41), 'Emissionshandel statt Verbote' (Q41), 'Eigenverantwortung vor Staatsverantwortung' (Q43), während der Antrag staatliche Regulierung, Verbote (Pestizide, Tiertransporte), und starke Intervention fördert.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 1/10
Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
dass das Prinzip „öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ konsequent umgesetzt wird. Dafür sollen die bisherigen pauschalen Flächenprämien in der Gemeinsamen Agrarpolitik auslaufen und durch die Honorierung von Umwelt-, Klima- und Tierschutzleistungen ersetzt werden;
Vorschlag
Stärkt die Dimension 'Soziale Gerechtigkeit' (Wert 4) in Berührungsgruppe A (Lieferant:innen) und C (Verwaltung/Führung) — aktuell fehlt der soziale Aspekt in der Leistungshonorierung.
Im Antrag steht
eine verbindliche Reduktionsstrategie für Zucker, Salz und Fett vorzulegen;
Vorschlag
Erhöht Transparenz & Mitbestimmung (Wert 5) und stärkt die Glaubwürdigkeit der Maßnahme — entspricht GWÖ-Kriterium 'Demokratische Prozesse'.
Im Antrag steht
die Empfehlungen des Bürgerrats „Ernährung im Wandel“ umzusetzen und dabei insbesondere: aa) ein kostenfreies Mittagessen für alle Kinder zu unterstützen;
Vorschlag
Stärkt 'Soziale Gerechtigkeit' (Wert 4) und 'Solidarität' (Wert 2) durch klare Finanzierung und Zeitplan — vermeidet Abhängigkeit von kommunalen Haushalten und erhöht GWÖ-Treue in Feld D4.
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