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NRW · 18/21219 · Antrag · 18. · eingebracht 08.09.2026

Schwarz-grünen Flickenteppich beenden: Smarte Integration und konsequente Abschiebung

MigrationRechtsstaatIntegrationVerwaltung

Zusammenfassung

Der Antrag fordert eine radikale Zentralisierung der Rückführungsverfahren, Abschaffung kommunaler Entscheidungsfreiheit bei der Bezahlkarte und Einführung verbindlicher Integrationsvereinbarungen mit aufenthaltsrechtlichen Folgen.

Kernforderungen
  • Zentralisierung der Abschiebungsvorbereitung
  • Abschaffung der Opt-out-Regelung bei der Bezahlkarte
  • Einführung von Sekundärmigrationszentren
  • Verbindliche Integrationsvereinbarungen mit Sanktionsfolgen
  • Systematische Überprüfung langjähriger Duldungsfälle

maschinell erstellt · nicht geprüft

2.0/10
Ablehnen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Note und Empfehlung stammen von einem , das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung

Der Antrag widerspricht zentralen GWÖ-Werten massiv: Er verfolgt eine strikte Trennung zwischen 'Integrationsfähigen' und 'Ausreisepflichtigen', was die Menschenwürde (A1 — Grundrechtsschutz und Menschenwürde in der Lieferkette, D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit) untergräbt, da Duldungsstatus nicht als menschenrechtlich geschützter Schwebezustand, sondern als administratives Defizit behandelt wird. Die vorgeschlagene Zentralisierung der Abschiebungsvorbereitung (E5 — Transparente und demokratische Mitbestimmung) verstärkt strukturelle Gewalt und behindert Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung, E5). Die Forderung nach sanktionierbaren Integrationsvereinbarungen mit aufenthaltsrechtlichen Folgen verletzt das Prinzip sozialer Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) und Solidarität (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde), da sie Leistungskonditionalität in Grundversorgung einführt. Ökologische Nachhaltigkeit bleibt unberührt.

Was bedeutet das?

Rote Ampel. Dieser Antrag widerspricht zentralen Gemeinwohl-Werten: Er schwächt insgesamt mehr Werte als er stärkt. Die Note (2.0 von 10) ist der — je niedriger, desto kritischer.

Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 18/21219 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 2.0 von 10 (Ablehnen), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Trifft diese automatische Einschätzung zu?

Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.

Stärkster Wert — Stärken

Klare Strukturierung der Aufgaben zwischen Land und Kommune; Fokus auf digitale Verwaltung und Datenintegration

Schwächster Wert — Schwächen

Fundamentaler Bruch mit Menschenwürde und Solidarität; Pauschalierung von Duldungsstatus als Rechtsdefizit

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: D1D2E5
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
○
○
○
○
○
B · Finanzen
○
○
○
○
○
C · Verwaltung
○
○
○
○
○
D · Bürger:innen
−−
−−
○
−
−
E · Gesellschaft & Natur
○
○
○
○
−−
++ stark fördernd + fördernd ○ neutral − widersprechend −− stark widersprechend
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 18. Wahlperiode (2022-06-01 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Wüst II (CDU+GRÜNE), vereidigt 2022-06-29
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
Diese Bewertung wurde am 27.09.2026 mit dem Sprachmodell qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4 — Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
CDU Regierungsfraktion
Wahlprogramm 7/10

Der Antrag korrespondiert mit CDUs Fokus auf 'konsequenter Strafverfolgung', 'Vermögensabschöpfung' und 'Null-Toleranz' (Q1, Q5), sowie ihrer Position zu 'klarer Zuständigkeit' und 'Rechtsdurchsetzung'. Allerdings fehlt der CDU-Bezug zur 'sozialen Stabilität durch Zuwanderung' (Q2) und zum 'solidarischen Handeln' bei Kriegsflüchtlingen (Q4), was den Score begrenzt.

„Die Täter bekommen die volle Härte des Gesetzes zu spüren."
✓ verifiziert CDU NRW Wahlprogramm 2022, S. 4 · PDF öffnen
Parteiprogramm 6/10

Das CDU-Grundsatzprogramm betont 'Schutz und Aufnahme' für Geflüchtete (Q7) und lehnt 'Parallelgesellschaften' ab, aber nicht durch administrative Exklusion — sondern durch Integration. Der Antrag widerspricht dieser Subsidiaritätsvorstellung, da er Kommunen entmachtet und Landesbehörden bevollmächtigt, ohne integrative Perspektive.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

SPD
Wahlprogramm 1/10

Der Antrag widerspricht Kernpositionen der SPD: Keine 'konsequente Abschiebung', sondern 'soziale Gerechtigkeit', 'Chancengleichheit' und 'Kinderarmutbekämpfung' als Schwerpunkt. Die SPD fordert 'Flächentarifvertrag' und 'Gute Arbeit', nicht Sanktionen bei Integrationsvereinbarungen. Die Forderung nach 'Bleibeperspektive bei erfüllten Voraussetzungen' ist viel enger gefasst als SPDs 'Kindergrundsicherung' oder 'Rechtsanspruch auf Ganztag'.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

Das Hamburger Programm (2007) verankert 'Solidarität' und 'Gerechtigkeit' als Grundwerte und sieht den Sozialstaat als 'vorsorgend', nicht sanktionierend. Der Antrag ist fundamental mit dem SPD-Grundsatzprogramm unvereinbar.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

GRÜNE Regierungsfraktion
Wahlprogramm 0/10

Der Antrag steht im eklatanten Widerspruch zum Grünen Wahlprogramm: Grüne lehnen 'Zentrale Unterbringungseinrichtungen (ZUE)' ausdrücklich ab (Q11), fordern 'dezentrale, kommunale und humanitäre' Unterbringung und wollen 'Duldungen als Ausnahmezustand' beenden (Q16). Die Forderung nach 'Ausreiseeinrichtungen' und 'Sekundärmigrationszentren' ist diametral entgegengesetzt.

„Das Konzept von Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) halten wir für gescheitert."
✓ verifiziert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW Wahlprogramm 2022, S. 99 · PDF öffnen
Parteiprogramm 0/10

Das Grundsatzprogramm 2020 definiert 'Kein Mensch ist illegal' (Q16) und verurteilt 'Haft ohne Verbrechen' (Q16). Der Antrag legitimiert systematisch genau diese Praktiken — daher vollständiger Widerspruch.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

FDP Antragsteller:in
Wahlprogramm 10/10

Der Antrag ist wörtlich aus dem FDP-Wahlprogramm abgeleitet: 'Humanität und Ordnung' (Q22), 'konsequent abschieben' (Q21), 'Asylstufenplan' (Q21), 'Durchstarten in Ausbildung' (Q23), 'Abschiebehaft und Ausreisegewahrsam' (Q21). Alle Kernforderungen finden sich wörtlich oder strukturell wieder.

„Wir haben in Nordrhein-Westfalen einen klaren Kurs: Kein anderes Bundesland schiebt so konsequent insbesondere Straftäter und Gefährder ab wie Nordrhein-Westfalen."
✓ verifiziert FDP NRW Wahlprogramm 2022, S. 40 · PDF öffnen
Parteiprogramm 9/10

Das FDP-Grundsatzprogramm (2012) betont 'Eigenverantwortung' (Q29), 'Rechtsstaatlichkeit' (Q27) und 'liberales Asylrecht' (Q28). Der Antrag folgt diesem Leitbild streng — allerdings vernachlässigt er die FDP-Position zur 'offenen Bürgergesellschaft' (Q26), was den Score leicht mindert.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

AfD
Wahlprogramm 8/10

Der Antrag deckt sich weitgehend mit AfDs Kernforderungen: 'Massive Reduzierung Zuwanderung', 'konsequent durchsetzen', 'Abschiebungen', 'Remigration' (Q30). Die Fokussierung auf 'Straftäter und Gefährder' (Q30) und 'Identitätsklärung' entspricht exakt AfD-Positionen. Allerdings fehlt die explizite Forderung nach 'Remigration' oder 'EU-Kritik', was den Score begrenzt.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 7/10

Das AfD-Grundsatzprogramm (2016) fordert 'direkte Demokratie' und 'nationale Souveränität', was der Antrag nicht thematisiert. Aber die Betonung von 'straffer Grenzkontrolle' und 'Assimilation' (Q30) ist konsistent — daher hohe, aber keine vollständige Übereinstimmung.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Diese Vorschläge hat ein erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 3

Im Antrag steht

Eine verbindliche Integrationsvereinbarung soll staatliche Angebote und individuelle Mitwirkung transparent zusammenführen. Dazu gehören insbesondere Spracherwerb, Teilnahme an Integrations- und Orientierungsangeboten, Bildung und Qualifizierung sowie die Aufnahme einer zumutbaren Beschäftigung.

Vorschlag

Eine freiwillige Integrationsvereinbarung soll staatliche Angebote und individuelle Mitwirkung transparent zusammenführen. Dazu gehören insbesondere Spracherwerb, Teilnahme an Integrations- und Orientierungsangeboten, Bildung und Qualifizierung sowie die Aufnahme einer zumutbaren Beschäftigung. Verbindlich einzufordern sind zudem die Achtung der Menschenwürde, der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, der deutschen Rechtsordnung sowie die klare Zurückweisung von Antisemitismus.

Entfernt aufenthaltsrechtliche Sanktionsdrohungen und stellt die Menschenwürde (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit) und Solidarität (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde) in den Mittelpunkt — im Einklang mit GWÖ-Wert 'Menschenwürde' und 'Solidarität'

Vorschlag 2 von 3

Im Antrag steht

Vollziehbar ausreisepflichtige Personen sollen grundsätzlich nicht mehr auf die Kommunen verteilt werden. Sie sollen grundsätzlich bis zur Ausreise oder Rückführung in geeigneten Einrichtungen des Landes untergebracht werden.

Vorschlag

Vollziehbar ausreisepflichtige Personen mit langjährigem Aufenthalt, Kindern oder besonderem Schutzbedarf sollen nach individueller Prüfung in dezentralen, kommunalen Wohnformen untergebracht werden, um ihre Menschenwürde (D1) und soziale Teilhabe (D4) zu wahren. Nur bei begründetem Sicherheitsrisiko oder freiwilliger Rückkehrberatung erfolgt zentrale Unterbringung.

Stellt das Prinzip der individuellen Würde (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit) und sozialen Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) wieder her und vermeidet pauschale Stigmatisierung — im Einklang mit GWÖ-Matrixfeld D1 und D4

Vorschlag 3 von 3

Im Antrag steht

Die Opt-Out-Regelung für Kommunen bei der Bezahlkarte abzuschaffen und die Bezahlkarte nach landesweit einheitlichen Standards flächendeckend einzuführen...

Vorschlag

Die Bezahlkarte soll freiwillig eingeführt werden, mit klarem Datenschutzkonzept, transparenten Nutzungsregeln und einem unabhängigen Ombudsmann, um Missbrauch vorzubeugen — ohne rechtssichere Beschränkungen insbesondere für Bargeldabhebungen, Auslandsüberweisungen, Geldtransferdienste.

Stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) und schützt vor Diskriminierung durch technische Ausschlussmechanismen — entspricht GWÖ-Feld D5

Abstimmungsergebnis

Mehrheit deckt sich mit der Empfehlung dieses Werkzeugs — Empfohlen: Ablehnen; Beschluss: Abgelehnt.
Abgelehnt MMP18-130 ↗

Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Abgelehnt; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.

Ja: AfD FDP
Nein: CDU GRÜNE SPD
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

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