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NRW · 18/21211 · Antrag · 18. · eingebracht 08.09.2026

Sony, THQ Nordic und Rockstar gehen – Bundespräsident Steinmeier, die Marke hitschies und Rheinmetall kommen: Ist die Zukunft der gamescom noch sicher

KulturDigitalisierungWirtschaftsförderung

Zusammenfassung

Der Antrag kritisiert die zunehmende Kommerzialisierung, steigende Kosten und Sicherheitsdefizite der gamescom und fordert Maßnahmen zur Stärkung kleiner Entwicklerstudios und zur Wiederherstellung des 'ursprünglichen Gamingerlebnisses'.

Kernforderungen
  • Kritik an steigenden Standkosten und Hotelpreisen
  • Forderung nach Kurations- und Flächenrichtlinie
  • Einrichtung einer Task-Force zur Rückgewinnung großer Publisher

maschinell erstellt · nicht geprüft

3.0/10
Überarbeiten
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Note und Empfehlung stammen von einem , das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung

Der Antrag thematisiert strukturelle Herausforderungen der gamescom (Zugänglichkeit für Indie-Studios, Sicherheit, Kommerzialisierung), was Aspekte sozialer Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) und Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) berührt. Allerdings fehlt jeglicher Bezug zu ökologischer Nachhaltigkeit, Menschenwürde oder Solidarität. Die Forderung nach staatlicher Intervention bleibt rein wirtschafts- und standortpolitisch motiviert — ohne gemeinwohlorientierte Kriterien wie faire Arbeitsbedingungen, kulturelle Teilhabe oder Gemeinwohl-Bilanzierung. Ein gravierender Widerspruch liegt in der Ignoranz gegenüber ökologischen Folgen (Energieverbrauch, Ressourcen, digitale Infrastruktur), was das Feld E3 — Verantwortung für ökologische Auswirkungen mit -4 bewertet.

Was bedeutet das?

Rote Ampel. Dieser Antrag widerspricht zentralen Gemeinwohl-Werten: Er schwächt insgesamt mehr Werte als er stärkt. Die Note (3.0 von 10) ist der — je niedriger, desto kritischer.

Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 18/21211 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 3.0 von 10 (Überarbeiten), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Trifft diese automatische Einschätzung zu?

Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.

Stärkster Wert — Stärken

Konkrete Problemdiagnose (Kosten, Sicherheit, Kommerzialisierung); Starker Bezug zu regionaler Wirtschaftsförderung

Schwächster Wert — Schwächen

Vollständige Ignoranz ökologischer Dimensionen; Kein Bezug zu Menschenwürde, Solidarität oder sozialer Gerechtigkeit

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: D4D5
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
○
○
○
○
○
B · Finanzen
○
○
○
○
○
C · Verwaltung
○
○
○
○
○
D · Bürger:innen
○
○
○
+
+
E · Gesellschaft & Natur
○
○
−−
○
○
++ stark fördernd + fördernd ○ neutral − widersprechend −− stark widersprechend
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 18. Wahlperiode (2022-06-01 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Wüst II (CDU+GRÜNE), vereidigt 2022-06-29
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
  • AfD: Wer sonst. — gültig seit 2022-05-15, 68 S.
Diese Bewertung wurde am 27.09.2026 mit dem Sprachmodell qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4 — Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
CDU Regierungsfraktion
Wahlprogramm 7/10

Der Antrag korrespondiert mit CDUs Fokus auf Medien- und Kreativwirtschaft (S. 105–106), Games-Förderung und Standortstärkung. Die Forderung nach Dialogformaten und Unterstützung für kleine Studios passt zur CDU-Position 'Games-Kompetenzzentrum' und 'Mediennetzwerk NRW'. Allerdings fehlt der explizite Bezug zu Digitalisierung als Bildungs- oder Demokratietool (S. 103, 106).

„Wir werden daher die sehr erfolgreichen Veranstaltungs- und Dialogformate für die Games-Branche, die Film- und Medienwirtschaft und die Medienhäuser weiterentwickeln und das erwähnte Games-Kompetenzzentrum (jetzt: „Fusion Campus“) sowie das Mediennetzwerk Nordrhein-Westfalen unterstützen."
✓ verifiziert CDU NRW Wahlprogramm 2022, S. 106 · PDF öffnen
Parteiprogramm 6/10

CDUs Grundsatzprogramm betont 'Raumplanung für Unternehmen' und 'Stärkung der Medienlandschaft' (S. 36, 72–73), was den Standortfokus des Antrags stützt. Kein Widerspruch, aber auch keine explizite Verankerung von Gemeinwohl- oder Nachhaltigkeitszielen.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

SPD
Wahlprogramm 2/10

Der Antrag widerspricht zentralen SPD-Prioritäten: Er ignoriert Tariftreue, soziale Absicherung im Kreativsektor und bildungspolitische Dimensionen (z. B. Medienkompetenzförderung). Die SPD fordert aktive Industriepolitik mit sozialem Ausgleich (S. 6, 18), nicht bloß Standortmarketing. Kein Zitat aus dem SPD-Wahlprogramm passt — alle relevanten Passagen beziehen sich auf Bildung, Transformation oder Steuergerechtigkeit, nicht auf Games-Messen.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 2/10

Das Hamburger Programm verankert 'soziale Gerechtigkeit', 'Solidarität' und 'ökologische Verantwortung' als Grundwerte. Der Antrag enthält keinerlei Bezug zu diesen Prinzipien — stattdessen reine Wettbewerbslogik. Kein passendes Zitat verfügbar.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

GRÜNE Regierungsfraktion
Wahlprogramm 1/10

Der Antrag widerspricht grundsätzlich dem grünen Kernziel einer sozio-ökologischen Transformation. Er thematisiert weder Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft noch Biodiversität — obwohl die gamescom massive Energie-, Flächen- und Ressourcenverbräuche hat. Die Grünen fordern explizit 'nachhaltigen Tourismus' (S. 47) und 'Rohstoffabgabe' (S. 54), was hier vollständig fehlt. Kein Zitat passt.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 1/10

Das Grundsatzprogramm 2020 verankert 'planetare Grenzen' und 'ökologische Verantwortung' als unverhandelbar. Der Antrag behandelt die gamescom als rein wirtschaftlichen Motor — ohne jede ökologische Reflexion. Fundamental widersprüchlich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

FDP
Wahlprogramm 8/10

Der Antrag entspricht stark der FDP-Linie: Bürokratieabbau, Marktöffnung, Förderung von Startups und Technologieoffenheit. Die Forderung nach 'Basissicherheitsstandard' und 'Task-Force' spiegelt FDPs Vertrauen in dialogorientierte, marktnahe Lösungen wider. Die Betonung von 'Indie-Studios' und 'KMU' passt zum FDP-Fokus auf Unternehmertum.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 7/10

Das FDP-Grundsatzprogramm (2012) betont 'Freiheit', 'Marktwirtschaft' und 'Eigenverantwortung'. Der Antrag folgt dieser Logik konsequent — ohne staatliche Lenkung, sondern durch Kooperation mit Akteuren. Kein Widerspruch, aber auch keine Vertiefung von Freiheits- oder Bürgerrechtsthemen.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

AfD Antragsteller:in
Wahlprogramm 9/10

Der Antrag ist ein Musterbeispiel für AfD-Wahlprogrammtreue: Kritik an 'ideologischer Kommerzialisierung', Fokus auf 'deutsche Unternehmen', Ablehnung von 'Subventionen' (implizit bei Forderung nach Landesförderung nur für NRW-KMU), Betonung von 'Sicherheit' (Bewachung, Depots) und 'Wettbewerbsfähigkeit'. Passt exakt zu S. 37–41 und S. 74–75.

„Die AfD steht für die Soziale Marktwirtschaft, die unser Land groß und erfolgreich gemacht hat. Der Schutz des Eigentums, Vertragsfreiheit, die Einheit von Handeln und Haftung, Berufsfreiheit sowie eine wettbewerbliche Wirtschaftsordnung sind für uns Grundpfeiler einer freiheitlichen und prosperierenden Gesellschaft."
✓ verifiziert AfD NRW Wahlprogramm 2022, S. 37 · PDF öffnen
Parteiprogramm 9/10

Das AfD-Grundsatzprogramm (2016) betont 'nationale Souveränität', 'Wettbewerbsfähigkeit' und 'Sicherheit'. Der Antrag greift diese Themen direkt auf: 'NRW als Games-Standort', 'Sicherheitslücke bei Diebstahl', 'Abwanderung deutscher Publisher'. Vollständige Übereinstimmung.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Diese Vorschläge hat ein erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 3

Im Antrag steht

die Film- und Medienstiftung NRW mit zusätzlichen Mitteln für geförderte Landesgemeinschaftsstände für Indie-Games-Entwickler und KMU aus NRW auszustatten

Vorschlag

die Film- und Medienstiftung NRW mit zusätzlichen Mitteln für gemeinwohlorientierte Landesgemeinschaftsstände für Indie-Games-Entwickler und KMU aus NRW auszustatten, die Mindeststandards für faire Löhne, Umweltbilanzierung und barrierefreie Zugänglichkeit erfüllen

Verknüpft Förderung mit GWÖ-Kriterien: soziale Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung), ökologische Nachhaltigkeit (E3 — Verantwortung für ökologische Auswirkungen), Transparenz (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung)

Vorschlag 2 von 3

Im Antrag steht

auf einen im Standpreis enthalte nen wirksamen Basissicherheitsstandard mit einer durchgängigen Bewachung der Gemeinschaftsflächen sowie der abschließbaren Depots für Hardware

Vorschlag

auf einen im Standpreis enthaltenen wirksamen Basissicherheitsstandard mit einer durchgängigen Bewachung der Gemeinschaftsflächen sowie der abschließbaren Depots für Hardware, unter Einbindung von Gewerkschaften und Fachleuten für Arbeitsschutz und digitale Sicherheit

Stärkt Solidarität (B2 — Gemeinnutz im Finanzgebaren) und Transparenz (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) durch partizipative Gestaltung und schützt Menschenwürde (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit) vor Ausbeutung

Vorschlag 3 von 3

Im Antrag steht

eine Task-Force für den Dialog mit abwesenden Publishern wie THQ Nordic, Rockstar Games und Sony Interactive Entertainment aufzustellen

Vorschlag

eine Task-Force für den Dialog mit abwesenden Publishern wie THQ Nordic, Rockstar Games und Sony Interactive Entertainment aufzustellen, mit klarem Mandat zur Entwicklung eines Gemeinwohl-Prüfkatalogs für Messebeteiligung (inkl. Klimabilanz, Lieferkettenethik, Diversität)

Transformiert reine Standortförderung in gemeinwohlorientierte Governance (C3 — Förderung ökologischen Verhaltens, A1 — Grundrechtsschutz und Menschenwürde in der Lieferkette, E3 — Verantwortung für ökologische Auswirkungen)

Abstimmungsergebnis

Abgelehnt MMP18-130 ↗

Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Abgelehnt; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.

Ja: AfD
Nein: CDU FDP GRÜNE SPD
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

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