Zusammenfassung
Der Antrag kritisiert die zunehmende Kommerzialisierung, steigende Kosten und Sicherheitsdefizite der gamescom und fordert Maßnahmen zur Stärkung kleiner Entwicklerstudios und zur Wiederherstellung des 'ursprünglichen Gamingerlebnisses'.
- Kritik an steigenden Standkosten und Hotelpreisen
- Forderung nach Kurations- und Flächenrichtlinie
- Einrichtung einer Task-Force zur Rückgewinnung großer Publisher
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag thematisiert strukturelle Herausforderungen der gamescom (Zugänglichkeit für Indie-Studios, Sicherheit, Kommerzialisierung), was Aspekte sozialer Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) und Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) berührt. Allerdings fehlt jeglicher Bezug zu ökologischer Nachhaltigkeit, Menschenwürde oder Solidarität. Die Forderung nach staatlicher Intervention bleibt rein wirtschafts- und standortpolitisch motiviert — ohne gemeinwohlorientierte Kriterien wie faire Arbeitsbedingungen, kulturelle Teilhabe oder Gemeinwohl-Bilanzierung. Ein gravierender Widerspruch liegt in der Ignoranz gegenüber ökologischen Folgen (Energieverbrauch, Ressourcen, digitale Infrastruktur), was das Feld E3 — Verantwortung für ökologische Auswirkungen mit -4 bewertet.
Was bedeutet das?
Rote Ampel. Dieser Antrag widerspricht zentralen Gemeinwohl-Werten: Er schwächt insgesamt mehr Werte als er stärkt. Die Note (3.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je niedriger, desto kritischer.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 18/21211 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 3.0 von 10 (Überarbeiten), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Konkrete Problemdiagnose (Kosten, Sicherheit, Kommerzialisierung); Starker Bezug zu regionaler Wirtschaftsförderung
Schwächster Wert — Schwächen
Vollständige Ignoranz ökologischer Dimensionen; Kein Bezug zu Menschenwürde, Solidarität oder sozialer Gerechtigkeit
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 7/10
Der Antrag korrespondiert mit CDUs Fokus auf Medien- und Kreativwirtschaft (S. 105–106), Games-Förderung und Standortstärkung. Die Forderung nach Dialogformaten und Unterstützung für kleine Studios passt zur CDU-Position 'Games-Kompetenzzentrum' und 'Mediennetzwerk NRW'. Allerdings fehlt der explizite Bezug zu Digitalisierung als Bildungs- oder Demokratietool (S. 103, 106).
Parteiprogramm 6/10
CDUs Grundsatzprogramm betont 'Raumplanung für Unternehmen' und 'Stärkung der Medienlandschaft' (S. 36, 72–73), was den Standortfokus des Antrags stützt. Kein Widerspruch, aber auch keine explizite Verankerung von Gemeinwohl- oder Nachhaltigkeitszielen.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 2/10
Der Antrag widerspricht zentralen SPD-Prioritäten: Er ignoriert Tariftreue, soziale Absicherung im Kreativsektor und bildungspolitische Dimensionen (z. B. Medienkompetenzförderung). Die SPD fordert aktive Industriepolitik mit sozialem Ausgleich (S. 6, 18), nicht bloß Standortmarketing. Kein Zitat aus dem SPD-Wahlprogramm passt — alle relevanten Passagen beziehen sich auf Bildung, Transformation oder Steuergerechtigkeit, nicht auf Games-Messen.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 2/10
Das Hamburger Programm verankert 'soziale Gerechtigkeit', 'Solidarität' und 'ökologische Verantwortung' als Grundwerte. Der Antrag enthält keinerlei Bezug zu diesen Prinzipien — stattdessen reine Wettbewerbslogik. Kein passendes Zitat verfügbar.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 1/10
Der Antrag widerspricht grundsätzlich dem grünen Kernziel einer sozio-ökologischen Transformation. Er thematisiert weder Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft noch Biodiversität — obwohl die gamescom massive Energie-, Flächen- und Ressourcenverbräuche hat. Die Grünen fordern explizit 'nachhaltigen Tourismus' (S. 47) und 'Rohstoffabgabe' (S. 54), was hier vollständig fehlt. Kein Zitat passt.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 1/10
Das Grundsatzprogramm 2020 verankert 'planetare Grenzen' und 'ökologische Verantwortung' als unverhandelbar. Der Antrag behandelt die gamescom als rein wirtschaftlichen Motor — ohne jede ökologische Reflexion. Fundamental widersprüchlich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 8/10
Der Antrag entspricht stark der FDP-Linie: Bürokratieabbau, Marktöffnung, Förderung von Startups und Technologieoffenheit. Die Forderung nach 'Basissicherheitsstandard' und 'Task-Force' spiegelt FDPs Vertrauen in dialogorientierte, marktnahe Lösungen wider. Die Betonung von 'Indie-Studios' und 'KMU' passt zum FDP-Fokus auf Unternehmertum.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 7/10
Das FDP-Grundsatzprogramm (2012) betont 'Freiheit', 'Marktwirtschaft' und 'Eigenverantwortung'. Der Antrag folgt dieser Logik konsequent — ohne staatliche Lenkung, sondern durch Kooperation mit Akteuren. Kein Widerspruch, aber auch keine Vertiefung von Freiheits- oder Bürgerrechtsthemen.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 9/10
Der Antrag ist ein Musterbeispiel für AfD-Wahlprogrammtreue: Kritik an 'ideologischer Kommerzialisierung', Fokus auf 'deutsche Unternehmen', Ablehnung von 'Subventionen' (implizit bei Forderung nach Landesförderung nur für NRW-KMU), Betonung von 'Sicherheit' (Bewachung, Depots) und 'Wettbewerbsfähigkeit'. Passt exakt zu S. 37–41 und S. 74–75.
Parteiprogramm 9/10
Das AfD-Grundsatzprogramm (2016) betont 'nationale Souveränität', 'Wettbewerbsfähigkeit' und 'Sicherheit'. Der Antrag greift diese Themen direkt auf: 'NRW als Games-Standort', 'Sicherheitslücke bei Diebstahl', 'Abwanderung deutscher Publisher'. Vollständige Übereinstimmung.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
die Film- und Medienstiftung NRW mit zusätzlichen Mitteln für geförderte Landesgemeinschaftsstände für Indie-Games-Entwickler und KMU aus NRW auszustatten
Vorschlag
Verknüpft Förderung mit GWÖ-Kriterien: soziale Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung), ökologische Nachhaltigkeit (E3 — Verantwortung für ökologische Auswirkungen), Transparenz (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung)
Im Antrag steht
auf einen im Standpreis enthalte nen wirksamen Basissicherheitsstandard mit einer durchgängigen Bewachung der Gemeinschaftsflächen sowie der abschließbaren Depots für Hardware
Vorschlag
Stärkt Solidarität (B2 — Gemeinnutz im Finanzgebaren) und Transparenz (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) durch partizipative Gestaltung und schützt Menschenwürde (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit) vor Ausbeutung
Im Antrag steht
eine Task-Force für den Dialog mit abwesenden Publishern wie THQ Nordic, Rockstar Games und Sony Interactive Entertainment aufzustellen
Vorschlag
Transformiert reine Standortförderung in gemeinwohlorientierte Governance (C3 — Förderung ökologischen Verhaltens, A1 — Grundrechtsschutz und Menschenwürde in der Lieferkette, E3 — Verantwortung für ökologische Auswirkungen)
Abstimmungsergebnis
Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Abgelehnt; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.
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