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NRW · 18/21205 · Antrag · 18. · eingebracht 08.09.2026

Digitale Versorgungsprozesse zwischen Pflegeeinrichtungen und Hausarztpraxen stärken – Krankenhauseinweisungen vermeiden und Pflegekräfte entlasten

GesundheitDigitalisierungPflegeDemokratie

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, durch digitale Vernetzung von Pflegeeinrichtungen und Hausarztpraxen unnötige Krankenhauseinweisungen zu vermeiden, Pflegekräfte zu entlasten und die Versorgungsqualität für Pflegebedürftige zu verbessern.

Kernforderungen
  • Landesweite Initiative 'Gemeinsam digital versorgen'
  • Pilot-Tandems mit klaren Eskalationspfaden
  • Technische Anbindung an Telematikinfrastruktur
  • Weiterbildung für strukturierte Ersteinschätzung
  • Einbeziehung pflegender Angehöriger

maschinell erstellt · nicht geprüft

9.0/10
Uneingeschränkt unterstützen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Note und Empfehlung stammen von einem , das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung

Der Antrag fördert systematisch Solidarität (B2, D2), soziale Gerechtigkeit (D4) und Transparenz & Mitbestimmung (D5, C5) durch digitale Vernetzung, partizipative Prozessgestaltung und Entlastung von Pflegekräften sowie pflegenden Angehörigen. Ökologische Nachhaltigkeit wird indirekt gestärkt durch Vermeidung unnötiger Krankenhausaufenthalte (E3). Menschenwürde wird geschützt durch verbesserte, zeitnahe medizinische Versorgung (D1). Kein Feld widerspricht GWÖ-Werten; alle berührten Felder zeigen klare Förderung (+ bis ++).

Was bedeutet das?

Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (9.0 von 10) ist der — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.

Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 18/21205 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 9.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Trifft diese automatische Einschätzung zu?

Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.

Stärkster Wert — Stärken

Konkrete, umsetzbare Maßnahmen; Starke Einbindung aller Akteure (Pflege, Ärzte, Angehörige, Kammer)

Schwächster Wert — Schwächen

Keine Regelung zur Datensouveränität der Pflegebedürftigen; Keine Verankerung von Tariftreue bei IT-Dienstleistern

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: D4C2D1D2
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
○
○
○
○
○
B · Finanzen
○
++
+
++
○
C · Verwaltung
++
++
+
++
++
D · Bürger:innen
++
++
++
++
++
E · Gesellschaft & Natur
○
○
+
○
○
++ stark fördernd + fördernd ○ neutral − widersprechend −− stark widersprechend
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 18. Wahlperiode (2022-06-01 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Wüst II (CDU+GRÜNE), vereidigt 2022-06-29
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
Diese Bewertung wurde am 27.09.2026 mit dem Sprachmodell qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4 — Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
CDU Antragsteller:in Regierungsfraktion
Wahlprogramm 9/10

Der Antrag entspricht exakt den CDU-Kernpositionen zur digitalen Gesundheitsversorgung, wohnortnaher Versorgung und Stärkung der Pflege – insbesondere Telemedizin, flächendeckende Digitalisierung und Krankenhausfinanzierung nach Qualitätskriterien.

„Flächendeckende Digitalisierung im Gesundheitswesen ● Virtuelles Krankenhaus ausbauen"
✓ verifiziert CDU NRW Wahlprogramm 2022, S. 73 · PDF öffnen
„Für eine gute wohnortnahe Versorgung Die Menschen auf dem Land haben ebenso wie in den Städten das Recht..."
✓ verifiziert CDU NRW Wahlprogramm 2022, S. 73 · PDF öffnen
Parteiprogramm 9/10

Deckt sich mit dem CDU-Grundsatzprogramm 2024 zur Telemedizin, regionalen Gesundheitszentren und Prävention – besonders die Betonung der Eigenverantwortung und technologiegestützten Versorgung.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

GRÜNE Antragsteller:in Regierungsfraktion
Wahlprogramm 10/10

Der Antrag ist ein Musterbeispiel grüner Gesundheitspolitik: telemedizinische Krisenhilfe, Ausbau ambulanter Strukturen, Einbindung von Betroffenen und Angehörigen, fachliche Weiterbildung und datenschutzkonforme Digitalisierung.

„Digitale Bausteine wie Videosprechstunden ergänzen die Angebote."
✓ verifiziert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW Wahlprogramm 2022, S. 81 · PDF öffnen
Parteiprogramm 10/10

Vollständige Übereinstimmung mit dem Grünen Grundsatzprogramm zur sektorenübergreifenden Versorgung, Datenschutz bei Gesundheitsdaten und zentraler Rolle der Pflegefachkräfte.

„Die Stärkung der professionellen Pflege und der hausärztlichen Versorgung ist Voraussetzung für ein gutes Versorgungsnetz in der Fläche."
✓ verifiziert Grüne Grundsatzprogramm 2020, S. 67 · PDF öffnen
SPD
Wahlprogramm 8/10

Der Antrag unterstützt SPD-Ziele wie soziale Gerechtigkeit, gute Pflege und gebührenfreie Daseinsvorsorge – allerdings fehlt explizit die Forderung nach Tariftreue bei digitalen Dienstleistern oder einem Landesmindestlohn für Pflege-IT-Mitarbeiter.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 8/10

Entspricht dem Hamburger Programm zur sozialen Gerechtigkeit und dem Recht auf Arbeit – aber ohne explizite Verknüpfung mit Gewerkschaftsrechten oder Tarifbindung in digitalen Gesundheitsdiensten.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

FDP
Wahlprogramm 7/10

Passt zur FDP-Forderung nach Digitalisierung, Bürokratieabbau und Technologieoffenheit – jedoch widerspricht die geplante landesweite Initiative und Koordination mit KV/Pflegekammer ihrem Prinzip 'Privat vor Staat' und 'Markt entscheiden lassen'.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 7/10

Deckt sich mit dem FDP-Grundsatzprogramm zur Freiheit und Marktwirtschaft, aber die starke staatliche Koordinationsrolle steht im Spannungsfeld zur Forderung nach schlankem Staat.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

AfD
Wahlprogramm 2/10

Widerspricht Kernpositionen der AfD: Ablehnung von 'Digitalisierungszwang', Skepsis gegenüber Telemedizin ('Planwirtschaft'), Priorisierung traditioneller Arzt-Patient-Beziehung und Ablehnung von 'Bürokratie für digitale Infrastruktur'.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 2/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Diese Vorschläge hat ein erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 3

Im Antrag steht

im Rahmen einer Pilotphase Versorgungstandems aus jeweils einer Pflegeeinrichtung und einer Hausarztpraxis einzurichten.

Vorschlag

im Rahmen einer dreijährigen Pilotphase mit Evaluationspflicht Versorgungstandems aus jeweils einer Pflegeeinrichtung und einer Hausarztpraxis einzurichten, mit transparenter Berichterstattung an den Landtag

Stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5/C5) und ermöglicht evidenzbasierte Entscheidung für landesweite Umsetzung

Vorschlag 2 von 3

Im Antrag steht

die technische Anbindung der teilnehmenden Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur zu unterstützen, Umsetzungshürden zu identifizieren und standardisierte digitale Kommunikationsprozesse zu etablieren.

Vorschlag

die technische Anbindung der teilnehmenden Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur unter besonderer Berücksichtigung des Datenschutzes gemäß § 75 SGB XI und BDSG zu unterstützen, Umsetzungshürden zu identifizieren und standardisierte digitale Kommunikationsprozesse zu etablieren.

Stärkt Menschenwürde (D1) und Transparenz & Mitbestimmung (D5) durch expliziten Datenschutzbezug – zentral für GWÖ-Wert 'Menschenwürde'

Vorschlag 3 von 3

Im Antrag steht

in einem späteren Entwicklungsschritt pflegende Angehörige sowie ihre Interessenvertretungen in die Optimierung der digitalen Versorgungsprozesse einzubeziehen;

Vorschlag

ab Start der Pilotphase pflegende Angehörige sowie ihre Interessenvertretungen als gleichberechtigte Mitglieder im Begleitgremium in die Gestaltung und Optimierung der digitalen Versorgungsprozesse einzubeziehen;

Erhöht Solidarität (D2) und Transparenz & Mitbestimmung (D5) durch frühzeitige, strukturelle Partizipation – entspricht GWÖ-Prinzip 'Mitbestimmung statt Top-down'

Abstimmungsergebnis

Mehrheit deckt sich mit der Empfehlung dieses Werkzeugs — Empfohlen: Uneingeschränkt unterstützen; Beschluss: Angenommen.
Angenommen MMP18-130 ↗
Von 5 Fraktionen stimmten 2 dafür, 1 stimmte dagegen, 2 enthielten sich.

Gezählt sind Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Angenommen — wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen. Das Plenarprotokoll nennt keine Sitz- oder Stimmzahlen.

Ja: CDU GRÜNE
Nein: AfD
Enth.: FDPSPD
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

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