Zusammenfassung
Die AfD-Fraktion fordert einen politischen Wiedereinstieg Deutschlands in die Kernenergie, um Versorgungssicherheit und industrielle Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen – unter Ablehnung der Energiewende als 'ideologisch'.
- Änderung des Atomgesetzes zur Genehmigung neuer Kernkraftwerke
- Förderung von Small Modular Reactors (SMR) für Industriestandorte
- Initiierung einer Standortsuche in NRW bis 2035
- Stärkung kerntechnischer Kompetenz in NRW
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag widerspricht zentralen GWÖ-Werten: Er lehnt die ökologische Nachhaltigkeit als Leitziel ab (E3: −−), ignoriert soziale Gerechtigkeit durch Verdrängung von Klimaschutzmaßnahmen (D4: −), untergräbt Transparenz & Mitbestimmung durch Technologie-Diktat ohne Bürgerbeteiligung (E5: −−) und gefährdet Menschenwürde indirekt durch Risikotechnologie ohne partizipative Akzeptanzsicherung (D1: −). Kein einziger Aspekt fördert Solidarität oder Gemeinwohlorientierung — stattdessen wird eine nationalstaatliche, industriezentrierte Energiepolitik propagiert, die planetare Grenzen und soziale Folgen ausblendet.
Was bedeutet das?
Rote Ampel. Dieser Antrag widerspricht zentralen Gemeinwohl-Werten: Er schwächt insgesamt mehr Werte als er stärkt. Die Note (2.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je niedriger, desto kritischer.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 18/20422 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 2.0 von 10 (Ablehnen), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Klare Problemstellung zu Industriestrompreisen; Technische Argumentation zu SMR-Potenzial
Schwächster Wert — Schwächen
Ignoranz gegenüber Klimakrise und planetaren Grenzen; Keine Berücksichtigung von Energiearmut oder sozialer Infrastruktur
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 4/10
CDU NRW 2022 befürwortet Technologieoffenheit und Gas als Brückentechnologie (Q12), aber nicht explizit Kernkraft. Sie betont Versorgungssicherheit, doch verortet sie den Kohleausstieg bis 2030 (Q14) und lehnt Enteignungen ab (Q18). Der Antrag geht deutlich über CDU-Positionen hinaus: Er fordert aktive Rückkehr zur Kernenergie – was in Q12/Q20 nur als mögliche Option erwähnt ist, nicht als Ziel. Kein Zitat passt wörtlich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 5/10
CDU Grundsatzprogramm 2024 erwähnt Kernkraft als Option ('Deutschland kann zurzeit nicht auf die Option Kernkraft verzichten', Q20), aber ohne Priorisierung oder Forderung nach Wiedereinstieg. Der Antrag überschreitet diese vorsichtige Formulierung deutlich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
SPD NRW 2022 fordert beschleunigten Kohleausstieg bis 2030, massive Wind- und PV-Beschleunigung (S. 10–12), klare Ablehnung von Kernkraft. Kein Quellenchunk im Index belegt SPD-Unterstützung für Kernenergie – vollständiger Widerspruch zu Kernpositionen.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Hamburger Programm (2007) verankert Nachhaltigkeit als Grundwert (Q29), aber kein Hinweis auf Kernkraft. Kein Quellenchunk vorhanden – Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 0/10
Grüne NRW 2022 fordern Kohleausstieg bis 2030, 100% Erneuerbare bis 2035 (Q23), strikte Ablehnung von Kernkraft. Der Antrag widerspricht allen grünen Kernzielen. Kein passendes Zitat im Index.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 0/10
Grünes Grundsatzprogramm 2020 betont planetare Grenzen (Q27), globale Verantwortung (Q27) und sozial-ökologische Transformation (Q29). Kernkraft wird nicht erwähnt – aber implizit ausgeschlossen durch Fokus auf Erneuerbare und Kreislaufwirtschaft. Kein Quellenchunk vorhanden.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 3/10
FDP NRW 2022 betont Technologieoffenheit, Marktentscheidung und Innovation (S. 22–23), aber keinerlei Bezug zu Kernkraft. Kein Quellenchunk im Index – daher Score 3 als marginale Übereinstimmung mit 'Technologieoffenheit' (Q20), aber ohne konkrete Unterstützung.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 2/10
FDP Grundsatzprogramm 2012 nennt 'Technologieoffenheit' nicht – stattdessen 'Marktwirtschaft', 'Innovation', 'Freiheit'. Kein Quellenchunk vorhanden – Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 10/10
Der Antrag ist wörtlich aus dem AfD-Wahlprogramm 2022 abgeleitet: Kernkraft als 'nachhaltige und CO2-freie Energieform' (Q1), Ablehnung der Energiewende (Q9), Subventionskritik (Q3/Q4), Forderung nach 'sicherer und bezahlbarer Energieversorgung' (Q12). Vollständige Übereinstimmung.
Parteiprogramm 10/10
AfD Grundsatzprogramm 2016 lehnt das EEG ab (Q9), kritisiert die Energiewende als 'nicht reformierbar' (Q9), fordert Abschaffung des EEG (Q8) und betont 'sichere und bezahlbare Energieversorgung' (Q7). Der Antrag ist eine direkte Umsetzung dieser Positionen.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
Eine Rückkehr zur Kernenergie bedeutet keine Absenkung der Sicherheitsanforderungen.
Vorschlag
Behebt gravierende Defizite in E1 (Menschenwürde) und E5 (Transparenz & Mitbestimmung); schafft Vertrauen statt Technokratie
Im Antrag steht
Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt zugleich, dass sich die politische Bewertung der Kernenergie grundlegend verändert hat.
Vorschlag
Behebt E3-Widerspruch (Ökologische Nachhaltigkeit) durch evidenzbasierte Einordnung – ersetzt ideologische Behauptung durch Fakten
Im Antrag steht
Nordrhein-Westfalen kann das Atomgesetz nicht selbst ändern, das Land verfügt jedoch über erhebliche Gestaltungsmöglichkeiten.
Vorschlag
Behebt D4-Schwäche (Soziale Gerechtigkeit) und stärkt D2 (Solidarität) durch gemeinwohlorientierte, dezentrale Alternativen
Abstimmungsergebnis
Gezählt sind Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Abgelehnt — wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen. Das Plenarprotokoll nennt keine Sitz- oder Stimmzahlen.
Ähnliche Anträge
Aktiv werden
Brief an MdL oder NGO-Stellungnahme zu diesem Antrag als Entwurf generieren — anpassen, dann per Mail oder PDF weiter.
Kommentare