Zusammenfassung
Der Antrag fordert, dass alle Kinder die Grundschule mit dem Deutschen Schwimmabzeichen Bronze verlassen müssen – durch verbindliche Lehrplanänderung, systematische Datenerfassung, Ausbau von Lehrschwimmbecken, Assistenzpool und frühkindliche Wassergewöhnung.
- Verbindliche Bronze-Vorgabe im Lehrplan
- Systematische Erfassung der Schwimmfähigkeit ab 2027/28
- Landesweites Konzept für Wassergewöhnung in Kitas
- Aufbau eines landesweiten Schwimmassistenten-Pools
- Priorisierung von Förderung nach Sozialindex und Standort
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag verankert Schwimmen als grundlegende Teilhabekompetenz und adressiert systemisch Ungleichheit, Infrastrukturdefizite und Bildungsverantwortung. Er stärkt Menschenwürde (sichere Teilhabe), Solidarität (gemeinsames Ziel für alle Kinder), soziale Gerechtigkeit (Fokus auf benachteiligte Regionen und Einkommensgruppen) sowie Transparenz & Mitbestimmung (systematische Datenerhebung ab 2027/28). Ökologische Nachhaltigkeit bleibt unberührt, da kein Bezug zu Ressourcen oder Klima besteht — das ist neutral, nicht widersprüchlich.
Was bedeutet das?
Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (9.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 18/20418 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 9.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Klare Verankerung von Schwimmen als Teilhaberecht; Systemischer Ansatz: Infrastruktur, Personal, Daten, Frühförderung
Schwächster Wert — Schwächen
Kein Bezug zur ökologischen Nachhaltigkeit (z. B. energieeffiziente Badetechnik); Keine konkrete Regelung zur Mitbestimmung von Kindern/Jugendlichen im Konzeptprozess
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 10/10
Der Antrag spiegelt Kernziele des SPD-Wahlprogramms 2022 wider: Chancengleichheit, soziale Durchlässigkeit im Bildungswesen, Stärkung der Daseinsvorsorge und Bekämpfung von Kinderarmut. Die Forderung nach sicherem Schwimmen als Teilhaberecht entspricht direkt dem Anspruch auf 'Bildungseinrichtungen, die in besonders herausfordernden Lagen' unterstützen (S. 25–27).
Parteiprogramm 9/10
Das Hamburger Programm betont Bildung als Schlüssel zur sozialen Teilhabe und die Notwendigkeit, Abhängigkeit der Bildungschancen von der sozialen Herkunft aufzubrechen. Der Antrag operationalisiert dies konkret durch infrastrukturelle und pädagogische Maßnahmen für alle Kinder – inklusive der Forderung nach Ganztagsschule als Lebensmittelpunkt (S. 64).
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 8/10
Der Antrag ist kompatibel mit CDUs Schwerpunkten auf Sicherheit, Gesundheit und Sportförderung (S. 85–86). Die Forderung nach einem Schwimmzentrum und dem Förderprogramm 'Moderne Sportstätte 2027' zeigt Übereinstimmung. Allerdings fehlt die CDU-typische Betonung von Eigenverantwortung und Elternmitwirkung; stattdessen wird staatliche Verpflichtung betont.
Parteiprogramm 8/10
Die CDU betont im Grundsatzprogramm den Beitrag des Sports zum friedlicheren Miteinander und zur Achtung anderer (S. 41). Der Antrag stärkt diese Werte durch inklusives Schwimmenlernen. Ein geringer Spannungspunkt liegt in der starken staatlichen Steuerung (z. B. verbindlicher Lehrplan), während die CDU Subsidiarität und Schulautonomie bevorzugt.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 9/10
Der Antrag entspricht grünen Zielen zur sozialen Gerechtigkeit, Teilhabe und Gemeinwohlorientierung. Die Forderung nach frühkindlicher Wassergewöhnung, Assistenzpool und Priorisierung benachteiligter Regionen korrespondiert mit dem grünen Fokus auf 'soziale Durchlässigkeit' und 'diskriminierungsfreie Förderung' (S. 116–117, S. 59–60).
Parteiprogramm 9/10
Das Grüne Grundsatzprogramm (2020) verankert Kinderrechte, diskriminierungsfreie Förderung und regionale Kreisläufe (S. 59, 61). Der Antrag realisiert dies durch strukturelle Unterstützung für benachteiligte Kinder und Kooperation mit lokalen Akteuren – voll im Sinne der 'solidarischen Stadt' und des Rechts auf Teilhabe.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 5/10
Der Antrag steht im Spannungsfeld zur FDP-Politik: Einerseits unterstützt er Bildung und Gesundheit als zentrale Aufgaben (S. 5, 26), andererseits setzt er starke staatliche Verpflichtung (verbindlicher Lehrplan, erhöhter Verbundsatz), was der FDP-Forderung nach 'weniger Staat, mehr individuelle Freiheit' widerspricht. Die FDP lehnt Zwangsmaßnahmen ab, auch wenn sie Bildung fördert.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 4/10
Das FDP-Grundsatzprogramm (2012) betont individuelle Freiheit, Eigenverantwortung und schlanken Staat. Der Antrag fordert hingegen umfassende staatliche Intervention (verbindliche Ziele, Finanzierungspflicht, Datenpflicht). Dies widerspricht dem Kernwert 'Freiheit vor Staatsverantwortung'. Keine passenden Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 2/10
Der Antrag widerspricht zentralen AfD-Positionen: Er fordert staatliche Zwangsmaßnahmen (verbindliches Bronzeabzeichen), massive öffentliche Investitionen (Infrastruktur, Assistenzpool) und sozialstaatliche Umverteilung (Priorisierung nach Sozialindex) – alles entgegen der AfD-Forderung nach 'Gegen staatliche Eingriffe', 'Subventionen reduzieren' und 'Eigenverantwortung statt staatlicher Bevormundung'. Keine passenden Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 1/10
Keine passenden Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
den Lehrplan für den Schulsport in den Grundschulen zu überarbeiten und die vier Niveaustufen des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom 4. Mai 2017 verbindlich zu implementieren;
Vorschlag
Stärkt GWÖ-Wert 'Menschenwürde' (D1) und 'Soziale Gerechtigkeit' (D4) durch explizite Inklusionsverpflichtung – aktuell nur implizit angedeutet.
Im Antrag steht
gemeinsam mit den Kommunen, den Schwimmverbänden und den Trägern der freien Jugendhilfe ein landesweites Konzept zur frühkindlichen Wassergewöhnung und Wasserbewältigung im Kita-Alter zu entwickeln;
Vorschlag
Ergänzt GWÖ-Werte 'Solidarität' (D2) und 'Transparenz & Mitbestimmung' (D5) durch partizipative, diversitätsbewusste Gestaltung – entspricht grünem und SPD-Ziel der 'Vielfalt schützen und unterstützen' (Q14, Q24).
Im Antrag steht
die Förderung und Finanzierung von Schwimmassistenzen dauerhaft sicherzustellen und einen landesweiten Assistenzpool aufzubauen, der insbesondere Schulen unterstützt, an denen Schwimmunterricht nicht oder nur eingeschränkt stattfinden kann;
Vorschlag
Stärkt GWÖ-Wert 'Soziale Gerechtigkeit' (D4) und 'Solidarität' (D2) durch klare Tarifbindung – entspricht SPD-Forderung nach 'Tariftreue bei öffentlicher Vergabe' (Wahlprogramm 2022) und grünem Ziel 'Gute Arbeit' (Q12, Q15).
Abstimmungsergebnis
Gezählt sind Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Abgelehnt — wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen. Das Plenarprotokoll nennt keine Sitz- oder Stimmzahlen.
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