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NRW · 18/19697 · Antrag · 18. · eingebracht 03.06.2026

Gesetz zur Anpassung der Dienst- und Versorgungsbezüge in den Jahren 2026 bis 2028 sowie zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften im Land Nordrhein-Westfalen

Öffentlicher DienstFinanzenBildung

Zusammenfassung

Der Antrag regelt die dreistufige Anpassung der Dienst- und Versorgungsbezüge für Beamt:innen, Richter:innen und Versorgungsempfänger:innen in NRW für die Jahre 2026 bis 2028 gemäß dem Tarifabschluss vom Februar 2026.

Kernforderungen
  • Erhöhung der Grundgehälter ab April 2026 um mindestens 100 €
  • Staffelung: +2,8 % (2026), +2 % (2027), +1 % (2028)
  • Einführung einer Amtszulage für Gesamtschulrektor:innen ab August 2026

maschinell erstellt · nicht geprüft

5.0/10
Unterstützen mit Änderungen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Note und Empfehlung stammen von einem , das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung

Der Antrag regelt eine technische, tarifkonforme Anpassung der Besoldung und Versorgung — ein notwendiger Akt der Rechtssicherheit und des verfassungsrechtlichen Anspruchs auf Amtsangemessenheit. Er berührt jedoch keine strukturellen Fragen der Gemeinwohlorientierung: Keine Verankerung von Tariftreue bei Aufträgen (A2 — Nutzen für die Gemeinde), keine Förderung gemeinwohlorientierter Wirtschaftsmodelle (A3 — Ökologische Verantwortung für die Lieferkette), keine Stärkung von Mitbestimmung oder Transparenz (C5 — Transparente Kommunikation und demokratische Prozesse/D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung). Die Anpassung erfolgt isoliert im Beamtenrecht, ohne Bezug zu sozialer Gerechtigkeit jenseits der individuellen Einkommensentwicklung (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) oder ökologischer Nachhaltigkeit (D3 — Ökologische Gestaltung der öffentlichen Leistung). Der Fokus liegt allein auf interner Dienstrechtsharmonisierung — nicht auf gemeinwohlorientierter Gestaltung öffentlicher Verwaltung.

Was bedeutet das?

Gelbe Ampel. Dieser Antrag wirkt gemischt: Manche Werte werden gestärkt, andere geschwächt — beides gleicht sich teils aus. Die Note (5.0 von 10) ist der ; „gemischt" heißt nicht „neutral".

Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 18/19697 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 5.0 von 10 (Unterstützen mit Änderungen), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Trifft diese automatische Einschätzung zu?

Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.

Stärkster Wert — Stärken

Verfassungskonforme Umsetzung des Tarifabschlusses; Gezielte Stärkung der Grundgehälter (Mindeststeigerung 100 €)

Schwächster Wert — Schwächen

Kein Bezug zu ökologischen Zielen; Keine Verknüpfung mit Nachhaltigkeitsstrategie NRW

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: C1C4
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
○
○
○
○
○
B · Finanzen
○
○
○
○
○
C · Verwaltung
++
○
+
○
○
D · Bürger:innen
○
○
○
+
○
E · Gesellschaft & Natur
○
○
○
○
○
++ stark fördernd + fördernd ○ neutral − widersprechend −− stark widersprechend
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 18. Wahlperiode (2022-06-01 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Wüst II (CDU+GRÜNE), vereidigt 2022-06-29
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
Diese Bewertung wurde am 22.07.2026 mit dem Sprachmodell qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4 — Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
CDU Antragsteller:in Regierungsfraktion
Wahlprogramm 9/10

Der Antrag entspricht exakt dem CDU-Wahlprogramm 2022: 'Rechtsstaatsprinzip' (A1), 'Sicherheit' durch stabile Besoldung (C4), 'Leistungsprinzip' durch klare Karriere- und Amtszulagen (C4), und 'Eigentumsschutz' durch Vermeidung von Enteignung durch Inflation (B2). Die Eins-zu-eins-Übertragung des Tarifabschlusses spiegelt die CDU-Position wider, dass 'jede neue Regelung eine streichen' muss — hier wird keine neue Regel geschaffen, sondern bestehende Rechte umgesetzt.

„Bürokratieabbau: "Bürokratiebremse" – für jede neue Regelung eine streichen"
✓ verifiziert CDU NRW 2022: "NRW. Gemeinsam. Gestalten.", S. ?
Parteiprogramm 8/10

Das CDU-Grundsatzprogramm 2024 betont 'subsidiäre Ordnung', 'soziale Marktwirtschaft' und 'Verantwortung'. Der Antrag stärkt die Leistungsfähigkeit des Staates als Dienstleister (Subsidiarität), sichert das Einkommen seiner Mitarbeitenden (soziale Marktwirtschaft) und vermeidet staatliche Willkür durch klare, gesetzlich geregelte Anpassung (Verantwortung). Einzig die fehlende Verankerung von Umweltverantwortung („Schöpfungsverantwortung“) reduziert den Score leicht.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

SPD
Wahlprogramm 7/10

Der Antrag unterstützt Kernziele der SPD: 'Tariftreue bei öffentlicher Vergabe' (A1) wird zwar nicht direkt umgesetzt, aber die Übertragung des Tarifergebnisses auf Beamte ist ein konsequenter Schritt in dieselbe Richtung. Auch 'Gute Arbeit' (C4) und 'Stärkung des öffentlichen Dienstes' (C4) werden gefördert. Allerdings fehlt die explizite Verankerung eines 'Landesmindestlohns von 13€' (SPD Wahlprogramm 2022), da die Anpassung prozentual erfolgt und nicht absolut — niedrigverdienende Gruppen profitieren daher relativ weniger.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 7/10

Das Hamburger Programm (2007) fordert 'Recht auf Arbeit', 'gerechte Verteilung' und einen 'vorsorgenden Sozialstaat'. Der Antrag trägt dazu bei, aber verfehlt die Forderung nach einer 'demokratischen Kontrolle der Wirtschaft' (C2) und 'internationaler Solidarität' (E2), da er rein national und administrativ ausgerichtet ist.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

GRÜNE Antragsteller:in Regierungsfraktion
Wahlprogramm 6/10

Der Antrag entspricht der grünen Forderung nach 'Guter Arbeit' (C4) und 'Stärkung des öffentlichen Dienstes' (C4). Die Amtszulage für Gesamtschulrektor:innen fördert Bildungsgerechtigkeit (D2). Allerdings fehlen alle Kernthemen der Grünen: Keine Verbindung zur 'Klimaneutralität vor 2040' (E3), kein Bezug zu 'Bürger:innenräten' (C5) oder 'Demokratiebildung' (D5). Die reine Finanzanpassung ohne ökosozialen Mehrwert entspricht nicht der grünen Vision einer 'grünen Industriepolitik' oder 'Gemeinwohlökonomie'.

„Gemeinwohl: Gemeinwohlökonomie fördern, alternative Wirtschaftsmodelle"
✓ verifiziert GRÜNE NRW 2022: "Wirtschaft und Klima zusammen denken", S. ?
Parteiprogramm 6/10

Das Grundsatzprogramm 2020 verlangt 'ökologische Verantwortung als Teil der Grundwerte' und 'lebendige Demokratie'. Der Antrag adressiert weder Planetare Grenzen (E3) noch Partizipation (C5). Er ist technokratisch-administrativ, nicht transformatorisch — ein pragmatischer Koalitions-Kompromiss, aber kein Beitrag zur 'sozial-ökologischen Transformation'.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

FDP
Wahlprogramm 8/10

Der Antrag entspricht der FDP-Forderung nach 'Bürokratieabbau' (keine neuen Regeln, nur Umsetzung bestehender Vereinbarungen), 'Entlastung' (durch klare, vorhersehbare Anpassung) und 'Marktwirtschaftlichkeit' (Anpassung an Tarifergebnisse als Marktindikator). Die strikte Trennung zwischen Tarif- und Beamtenbereich entspricht der FDP-Präferenz für 'Eigenverantwortung vor Staatsverantwortung' — der Staat agiert hier als 'schlanker Verwalter', nicht als gestaltender Akteur.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 8/10

Das FDP-Grundsatzprogramm 2012 betont 'Freiheit', 'Verantwortung' und 'Marktwirtschaft'. Der Antrag respektiert die Freiheit der Tarifpartner, setzt deren Ergebnis um (Verantwortung), und vermeidet planwirtschaftliche Eingriffe (Marktwirtschaft). Lediglich die fehlende Betonung von 'Chancengerechtigkeit' (z.B. durch gezielte Förderung benachteiligter Gruppen) verhindert einen Score von 9.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

AfD
Wahlprogramm 4/10

Der Antrag widerspricht nicht direkt AfD-Kernpositionen wie 'gegen Subventionen' oder 'für Eigentumsschutz', da es sich um eine verfassungsrechtlich gebotene Anpassung handelt. Allerdings steht er im Kontrast zur AfD-Forderung nach 'Reduzierung staatlicher Eingriffe in Wirtschaft' — hier wird der Staat aktiv, um Einkommen anzupassen. Zudem fehlt jegliche Verbindung zu 'nationaler Souveränität' oder 'kultureller Integration', was den Score senkt.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 3/10

Das AfD-Grundsatzprogramm 2016 betont 'Nationale Souveränität' und 'Familie'. Der Antrag ist rein technisch-finanziell, ohne nationale oder kulturelle Dimension. Er enthält keine Elemente der 'direkten Demokratie' (Volksabstimmungen), die im Programm zentral sind — daher gravierende Diskrepanz.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Diese Vorschläge hat ein erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 3

Im Antrag steht

Die vorgesehene Erhöhung der Bezüge erfolgt ausschließlich prozentual und ohne Berücksichtigung von Einkommensunterschieden innerhalb der Besoldungsgruppen.

Vorschlag

Die Erhöhung erfolgt prozentual mit einem Mindestbetrag von 100 Euro und einer zusätzlichen Pauschalerhöhung von 50 Euro für alle Beamt:innen mit monatlichem Bruttoeinkommen unter 3.500 Euro, um soziale Gerechtigkeit (D4) und Armutsprävention (C4) zu stärken.

Dies würde die GWÖ-Werte 'Soziale Gerechtigkeit' (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) und 'Solidarität' (C2 — Gemeinsame Zielvereinbarung für das Gemeinwohl) konkret stärken, indem niedrigverdienende Gruppen stärker entlastet werden — ein direkter Beitrag zur Armutsbekämpfung im öffentlichen Dienst.

Vorschlag 2 von 3

Im Antrag steht

Die Anpassung der Bezüge erfolgt ohne Verknüpfung zu ökologischen oder sozialen Zielen.

Vorschlag

Die Anpassung wird mit einer Verpflichtung zur jährlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung verknüpft: Jede Behörde legt bis zum 31. März eines Jahres einen Bericht vor, der darlegt, wie sie ihre Mittel im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie NRW (z.B. klimafreundliche Beschaffung, Barrierefreiheit, regionale Wertschöpfung) eingesetzt hat.

Dies würde die GWÖ-Dimension 'Ökologische Nachhaltigkeit' (E3 — Verantwortung für ökologische Auswirkungen) und 'Transparenz & Mitbestimmung' (C5 — Transparente Kommunikation und demokratische Prozesse) aktiv fördern und den Antrag von einer reinen Finanzmaßnahme zu einem Instrument der Gemeinwohlgestaltung machen.

Vorschlag 3 von 3

Im Antrag steht

Es bedarf keiner Geltendmachung eines Anspruchs auf Besoldung, der über die gesetzlich zustehende Besoldung hinaus geht.

Vorschlag

Es bedarf keiner Geltendmachung — stattdessen wird ein jährliches, anonymisiertes Feedback-Verfahren durch den Personalrat eingeführt, um die Wirksamkeit der Anpassung auf Lebensqualität, Arbeitszufriedenheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu evaluieren.

Dies würde die GWÖ-Dimension 'Transparenz & Mitbestimmung' (C5 — Transparente Kommunikation und demokratische Prozesse) stärken und sicherstellen, dass die Anpassung tatsächlich den Bedürfnissen der Mitarbeitenden entspricht — ein Beitrag zur 'Mitbestimmung' und 'sozialen Gerechtigkeit' (C4 — Gerechte Verteilung von Arbeit).

Abstimmungsergebnis

Mehrheit deckt sich mit der Empfehlung dieses Werkzeugs — Empfohlen: Unterstützen mit Änderungen; Beschluss: Angenommen.
Angenommen MMP18-127 ↗

Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Angenommen; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.

Ja: AfD CDU FDP GRÜNE SPD
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

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