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NRW · 18/19013 · Antrag · 18. · eingebracht 28.04.2026

Psychotherapeutische Versorgung stärken – seelische Gesundheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen sichern

GesundheitSozialesBildung

Zusammenfassung

Die FDP fordert auf Landesebene Maßnahmen gegen lange Wartezeiten in der ambulanten Psychotherapie, Honorarkürzungen zu stoppen und die Bedarfsplanung zu reformieren.

Kernforderungen
  • Bundesweite Rücknahme der Honorarkürzungen
  • Reform der Bedarfsplanung mit aktueller Datenbasis
  • Schaffung zusätzlicher Kassensitze in unterversorgten Regionen
  • Ausweitung von Studienplätzen und Verbesserung der Weiterbildung
  • Förderung innovativer und niedrigschwelliger Versorgungsmodelle

maschinell erstellt · nicht geprüft

5.0/10
Unterstützen mit Änderungen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Note und Empfehlung stammen von einem , das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung

Der Antrag adressiert zentrale GWÖ-Themen wie soziale Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung), Menschenwürde (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit) und ökologische Nachhaltigkeit indirekt über gesundheitliche Resilienz (E3 — Verantwortung für ökologische Auswirkungen). Er fördert Transparenz & Mitbestimmung durch Forderung nach Reform der Bedarfsplanung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) und stärkt die öffentliche Daseinsvorsorge. Allerdings fehlt jede Verankerung in den Berührungsgruppen A (Lieferketten), B (Finanzpartner), C (Verwaltung/Ehrenamt) und E (globale/nachhaltige Wirkung). Keine Bezugnahme auf Solidarität als kollektives Gemeinwohlprinzip oder auf ökologische Dimensionen von psychischer Gesundheit (z. B. Klimaangst, Naturverbundenheit). Die rein sektorale, technokratische Perspektive ohne gemeinwohlökonomische Bewertungskriterien schwächt die GWÖ-Treue.

Was bedeutet das?

Gelbe Ampel. Dieser Antrag wirkt gemischt: Manche Werte werden gestärkt, andere geschwächt — beides gleicht sich teils aus. Die Note (5.0 von 10) ist der ; „gemischt" heißt nicht „neutral".

Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 18/19013 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 5.0 von 10 (Unterstützen mit Änderungen), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Trifft diese automatische Einschätzung zu?

Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.

Stärkster Wert — Stärken

Präzise Datengrundlage (Wartezeiten, volkswirtschaftliche Kosten); Klare Forderungen mit konkreten Rechtsgrundlagen (§103 SGB V)

Schwächster Wert — Schwächen

Keine Einbindung von Betroffenen in Planung; Kein Bezug zu Prävention und Lebensstil

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: D1D4D2
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
○
○
○
○
○
B · Finanzen
○
○
○
○
○
C · Verwaltung
○
○
○
○
○
D · Bürger:innen
+
○
○
+
+
E · Gesellschaft & Natur
○
○
+
○
○
++ stark fördernd + fördernd ○ neutral − widersprechend −− stark widersprechend
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 18. Wahlperiode (2022-06-01 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Wüst II (CDU+GRÜNE), vereidigt 2022-06-29
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
Diese Bewertung wurde am 28.05.2026 mit dem Sprachmodell qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4 — Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
CDU Regierungsfraktion
Wahlprogramm 6/10

Der Antrag entspricht CDU-Prioritäten zur Stärkung der medizinischen Versorgung (S. 74–79), besonders im ländlichen Raum und bei Fachkräftesicherung. Allerdings fehlt der CDU-typische Fokus auf Prävention, Eigenverantwortung und digitale Lösungen als Ergänzung — stattdessen dominieren reaktive, regulierende Forderungen.

„Für gutes und ausreichendes Personal Gute Pflege benötigt qualifiziertes und motiviertes Personal. Pflege braucht mehr Zeit und weniger Hektik und weniger Dokumentation, dafür mehr menschliche Zuwendung."
✓ verifiziert CDU NRW Wahlprogramm 2022, S. 78 · PDF öffnen
Parteiprogramm 7/10

Das CDU-Grundsatzprogramm betont 'Schöpfungsverantwortung' und 'soziale Marktwirtschaft', was mit dem Ziel einer leistungsfähigen, wohnortnahen Versorgung konsistent ist. Der Antrag bleibt jedoch hinter der CDU-Forderung nach 'sparsamem Umgang mit Ressourcen' zurück, da er keine Effizienzmaßnahmen nennt.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

SPD
Wahlprogramm 5/10

Der Antrag teilt SPD-Ziele zur Chancengleichheit und Daseinsvorsorge, aber ohne Bezug zur sozialstaatlichen Umverteilung (z. B. höhere Tarife für Psychotherapeuten) oder zur Kinderarmut als Risikofaktor für psychische Erkrankungen. Keine Verbindung zu 'Kindergrundsicherung' oder 'Gesundheitszentren'.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 5/10

Das Hamburger Programm verbindet 'Gerechtigkeit' und 'Solidarität' mit kollektiver Verantwortung — hier wird aber ausschließlich auf individuelle Versorgungslücken fokussiert, nicht auf strukturelle Ungleichheit als Ursache. Kein Bezug zu 'demokratischem Sozialismus' oder 'Vorsorgender Sozialstaat'.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

GRÜNE Regierungsfraktion
Wahlprogramm 4/10

Der Antrag greift zwar das grüne Kernthema 'Psychische Gesundheit' (S. 80–81) auf, verfehlt aber die grüne Systemperspektive: Keine Forderung nach Bürger:innenräten in der Gesundheitsplanung, kein Bezug zu 'Selbstbestimmung' bei Schwangerschaftsabbruch (S. 82), keine Verknüpfung mit Klimakrise als Stressfaktor oder Suffizienz. Die Forderung nach 'innovativen Modellen' bleibt vage.

„Psychische Gesundheit verbessern Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder in einer psychischen Krise brauchen schnelle Hilfe, damit sich ihr Leid lindert."
✓ verifiziert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW Wahlprogramm 2022, S. 80 · PDF öffnen
Parteiprogramm 4/10

Das Grüne Grundsatzprogramm (2020) fordert eine 'Krankenhausfinanzierung nach gesellschaftlichem Auftrag' (S. 66) und 'Patient*innen als Akteur*innen mit starken Rechten' (S. 69) — beides fehlt im Antrag. Stattdessen dominiert ein technokratisches, verwaltungszentriertes Vorgehen ohne Partizipation.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

FDP Antragsteller:in
Wahlprogramm 9/10

Der Antrag spiegelt exakt die FDP-Prioritäten wider: 'Digitale Anwendungen', 'beste Ausbildung', 'Innovationen' (S. 76–78), 'selbstbestimmtes Leben' (S. 76), 'gesunde Zukunft' (S. 76) und 'effiziente Rettungsdienste' (S. 78). Auch die Kritik an veralteter Planung korrespondiert mit dem FDP-Mandat für 'Bürokratieabbau' und 'Marktbasiertheit'.

„78 Zentral für einen gut funktionierenden Rettungsdienst ist gut ausgebildetes Personal und eine Ausstattung auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Digitale Anwendungen, digitale Dokumentation und beste Ausbildung werden in NRW dringend benötigt."
✓ verifiziert FDP NRW Wahlprogramm 2022, S. 78 · PDF öffnen
Parteiprogramm 8/10

Das FDP-Grundsatzprogramm (Karlsruher Thesen) betont 'Freiheit', 'Eigenverantwortung' und 'funktionierende Antworten' (S. 15, 63, 92). Der Antrag setzt diese um durch Förderung von Innovation, Qualifikation und Selbstbestimmung — allerdings ohne expliziten Bezug zur 'streitbaren Marktwirtschaft' oder 'Haftungsprinzip'.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

AfD
Wahlprogramm 2/10

Der Antrag widerspricht zentralen AfD-Positionen: Er fordert staatliche Intervention statt 'Entlastung', akzeptiert 'Gender-Ideologie'-freie Sprache nicht (keine Kritik an geschlechtergerechter Formulierung), und ignoriert die AfD-Kritik an 'Klimaideologie' als Ursache für psychische Belastung. Kein Bezug zu 'Leitkultur' oder 'Assimilation'.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 1/10

Das AfD-Grundsatzprogramm (2016) lehnt 'Planwirtschaft' ab und betont 'nationale Souveränität'. Der Antrag ist ein klassisches Beispiel für 'Bundesplanung' und 'Regulierung' — ein fundamentaler Widerspruch zum AfD-Verständnis von Staat und Freiheit.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Diese Vorschläge hat ein erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 3

Im Antrag steht

sich auf Bundesebene für eine grundlegende Reform der psychotherapeutischen Bedarfsplanung einzusetzen, die regionale Unterschiede stärker berücksichtigt und aktuelle Bedarfe realistisch abbildet

Vorschlag

sich auf Bundesebene für eine grundlegende Reform der psychotherapeutischen Bedarfsplanung einzusetzen, die regionale Unterschiede stärker berücksichtigt, aktuelle Bedarfe realistisch abbildet und Bürger:innenräte sowie Betroffenenvertreter:innen in den Planungsprozess einbindet**

Stärkt GWÖ-Wert 'Transparenz & Mitbestimmung' (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung/C5 — Transparente Kommunikation und demokratische Prozesse) und erfüllt grüne und SPD-Forderungen nach partizipativer Gesundheitspolitik.

Vorschlag 2 von 3

Im Antrag steht

innovative Versorgungsmodelle und niedrigschwellige Angebote zu fördern, um Wartezeiten zu verkürzen und frühzeitige Interventionen zu ermöglichen

Vorschlag

innovative Versorgungsmodelle und niedrigschwellige Angebote zu fördern, insbesondere digitale Video-Sprechstunden, Peer-Beratung und präventive Schulprogramme, um Wartezeiten zu verkürzen und frühzeitige Interventionen zu ermöglichen

Konkretisiert 'Innovation' im Sinne der FDP (S. 78) und verankert Prävention als GWÖ-Wert (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde/D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung), was auch CDU und Grüne fordern.

Vorschlag 3 von 3

Im Antrag steht

sich für verbesserte rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen in der psychotherapeutischen Weiterbildung einzusetzen

Vorschlag

sich für verbesserte rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen in der psychotherapeutischen Weiterbildung einzusetzen, insbesondere durch eine bundesweite Finanzierung von Supervision, Theorieunterricht und Praxisanleitung aus Mitteln der Krankenkassen

Behebt das strukturelle Defizit im Antrag (S. 3) und stärkt GWÖ-Wert 'Soziale Gerechtigkeit' (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung) durch faire Ausbildungsbedingungen — konsistent mit SPD- und Grüne-Forderungen nach 'guter Ausbildung'.

Abstimmungsergebnis

Mehrheit gegen die Empfehlung dieses Werkzeugs — Empfohlen: Unterstützen mit Änderungen; Beschluss: Abgelehnt.
Abgelehnt MMP18-122 ↗

Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Abgelehnt; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.

Ja: AfD FDP SPD
Nein: CDU GRÜNE
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

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