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NRW · 18/19011 · Antrag · 18. · eingebracht 28.04.2026

Für ein wirtschaftspolitisches Comeback von Nordrhein-Westfalen

WirtschaftspolitikKlimapolitikBürokratieabbau

Zusammenfassung

Die FDP-Fraktion fordert einen radikalen wirtschaftspolitischen Kurswechsel in NRW mit Fokus auf Entlastung, Bürokratieabbau, technologieoffener Energiepolitik und Ablehnung aller klima- und sozialpolitischen Regelungen der Koalition.

Kernforderungen
  • Ablehnung des Kohleausstiegs 2030
  • Abschaffung des Klimaschutzgesetzes NRW
  • Einführung eines Bürokratiemoratoriums
  • Stärkung des Kapazitätsmarktes für Strom
  • Initiative im Bundesrat für marktwirtschaftliche Wirtschaftspolitik

maschinell erstellt · nicht geprüft

2.0/10
Ablehnen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Note und Empfehlung stammen von einem , das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung

Der Antrag lehnt zentrale GWÖ-Werte wie ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit systematisch ab: Er fordert die Aufkündigung des vorgezogenen Kohleausstiegs (E3 — Verantwortung für ökologische Auswirkungen), bekämpft Tarifentgeltsicherung (B3 — Ökologische Verantwortung der Finanzpolitik) und Klimaschutzgesetze (E3), verharmlost soziale Folgen der Deindustrialisierung und reduziert Gemeinwohl auf Wachstum als Selbstzweck. Er ignoriert Transparenz & Mitbestimmung völlig (keine Bürgerbeteiligung, keine partizipativen Instrumente) und widerspricht dem GWÖ-Grundprinzip der 'ökologischen Verantwortung' fundamental. Die Fokussierung auf Entlastung für Unternehmen ohne Gegenleistung für das Gemeinwohl verstößt gegen Solidarität (B2 — Gemeinnutz im Finanzgebaren) und Menschenwürde (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit).

Was bedeutet das?

Rote Ampel. Dieser Antrag widerspricht zentralen Gemeinwohl-Werten: Er schwächt insgesamt mehr Werte als er stärkt. Die Note (2.0 von 10) ist der — je niedriger, desto kritischer.

Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 18/19011 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 2.0 von 10 (Ablehnen), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Trifft diese automatische Einschätzung zu?

Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.

Stärkster Wert — Stärken

Klare Benennung struktureller Probleme (Bürokratie, Infrastruktur); Konkrete Handlungsempfehlungen für Beschleunigung

Schwächster Wert — Schwächen

Ignoriert vollständig soziale und ökologische Dimensionen der Wirtschaft; Verharmlost Klimakrise als 'ideologischen Sonderweg'

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: B2D3D4
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
○
○
○
○
○
B · Finanzen
○
−−
−−
○
○
C · Verwaltung
○
○
○
○
○
D · Bürger:innen
−
○
○
○
○
E · Gesellschaft & Natur
○
○
−−
○
○
++ stark fördernd + fördernd ○ neutral − widersprechend −− stark widersprechend
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 18. Wahlperiode (2022-06-01 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Wüst II (CDU+GRÜNE), vereidigt 2022-06-29
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
Diese Bewertung wurde am 28.05.2026 mit dem Sprachmodell qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4 — Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
CDU Regierungsfraktion
Wahlprogramm 6/10

Teilweise Übereinstimmung mit CDU-Wahlprogramm: Bürokratieabbau, Infrastrukturausbau, Technologieoffenheit (Q2, Q9). Aber klare Differenz bei Kohleausstieg: CDU will 'so früh wie möglich', nicht 2030 ablehnen (Q3); und bei Klimaschutz: CDU betont 'Versöhnungsprojekt', nicht 'ideologischen Sonderweg' (Q2).

„Wir werden aus dem Generationenprojekt Klimaschutz ein Versöhnungsprojekt machen."
✓ verifiziert CDU NRW Wahlprogramm 2022, S. 35 · PDF öffnen
Parteiprogramm 7/10

CDU-Grundsatzprogramm betont 'Schöpfungsverantwortung' und 'Technologieoffenheit' (Q9), aber auch 'Subsidiarität' und 'soziale Marktwirtschaft' — Antrag ignoriert soziale Dimension völlig.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

SPD
Wahlprogramm 0/10

Fundamentaler Widerspruch: SPD fordert Tariftreue, 13€ Mindestlohn, soziale Absicherung, Kohleausstieg sozial gestalten (Q14). Antrag lehnt Tarifentgeltsicherung, Klimaschutzgesetz und soziale Ausgleichsmechanismen ab.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 0/10

Hamburger Programm verankert 'Gerechtigkeit, Solidarität, Freiheit' als Grundwerte (Q18) — Antrag reduziert alles auf Marktliberalismus und entzieht sich jeder sozialen Verantwortung.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

GRÜNE Regierungsfraktion
Wahlprogramm 0/10

Vollständiger Widerspruch: Grüne fordern Kohleausstieg bis 2030, 100% Erneuerbare, Solarpflicht, 30% Naturschutz (Q11–Q15). Antrag lehnt alle diese Maßnahmen als 'wirtschaftsschädlich' ab.

„Abfällen. Das Bedürfnis, gemeinsam die Wirtschaft der Zukunft zu etablieren, ist groß bei den Unternehmen in NRW."
✓ verifiziert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW Wahlprogramm 2022, S. 41 · PDF öffnen
Parteiprogramm 0/10

Grünes Grundsatzprogramm verankert 'planetare Grenzen', 'sozial-ökologische Transformation' und 'öffentliche Infrastrukturen' (Q16, Q20) — Antrag propagiert explizit 'Post-Klima'-Politik.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

FDP Antragsteller:in
Wahlprogramm 10/10

Vollständige Übereinstimmung: 'Bürokratieabbau radikal', 'Technologieoffenheit', 'Energiepolitik ohne Verbote', 'Marktbasierter Klimaschutz', 'Entlastung statt Subventionen' — alle Kernforderungen des FDP-Wahlprogramms (Q21–Q25).

„Die Automobilindustrie befindet sich aktuell in einem umfassenden Strukturwandel. Dank der dynamisch wachsenden Produktion von Elektroantrieben hat Nordrhein-Westfalen gute Chancen, ein Gewinner dieser Entwicklung zu werden."
✓ verifiziert FDP NRW Wahlprogramm 2022, S. 30 · PDF öffnen
Parteiprogramm 10/10

FDP-Grundsatzprogramm ('Verantwortung für die Freiheit') verankert 'individuelle Freiheit', 'Eigenverantwortung', 'freie Marktwirtschaft', 'schlanken Staat' (Q26, Q30) — Antrag ist präzise Umsetzung dieser Prinzipien.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

AfD
Wahlprogramm 8/10

Hohe Übereinstimmung: Ablehnung Energiewende, Forderung nach Kernkraft/Kohle, Kritik an 'Planwirtschaft', Betonung nationaler Souveränität und 'deutscher Leitkultur' (Q30). Unterschied: AfD betont Migration als Hauptproblem — hier nicht thematisiert.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 8/10

AfD-Grundsatzprogramm fordert 'gegen Energiewende', 'für Kernkraft', 'soziale Marktwirtschaft ohne Subventionen' (Q30) — Antrag deckt sich weitgehend, fehlt nur explizite Migrationsthematik.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Diese Vorschläge hat ein erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 3

Im Antrag steht

die Landesregierung setzt – bei ausbleibenden wirtschaftspolitischen Impulsen aus dem Bund – weiterhin auf wachstumshemmende Maßnahmen, zusätzliche Belastungen und ideologisch geprägte Sonderwege

Vorschlag

die Landesregierung setzt – bei ausbleibenden wirtschaftspolitischen Impulsen aus dem Bund – weiterhin auf Maßnahmen, die soziale Gerechtigkeit, ökologische Resilienz und langfristige Wertschöpfung stärken, was kurzfristig höhere Investitionen erfordert, aber langfristig Wohlstand sichert

Ersetzt ideologische Abwertung durch GWÖ-kompatible Sprache; verbindet Wirtschaftspolitik mit Gemeinwohlzielen (D3 — Ökologische Gestaltung der öffentlichen Leistung, D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung)

Vorschlag 2 von 3

Im Antrag steht

alle Vorhaben, die zusätzliche finanzielle oder bürokratische Belastungen für die Wirtschaft zur Folge haben, zu unterlassen

Vorschlag

alle Vorhaben, die keinen nachweisbaren Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit, ökologischen Nachhaltigkeit oder Demokratieförderung leisten, zu überprüfen und ggf. anzupassen — unter Einbeziehung von Bürger:innenräten und Sozialpartner:innen

Transformiert neoliberalen Bürokratiebegriff in GWÖ-konformen Prüfrahmen (C5 — Transparente Kommunikation und demokratische Prozesse, D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit, D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde)

Vorschlag 3 von 3

Im Antrag steht

einen technologieoffenen Kapazitätsmarkt für Strom schnellstmöglich, pragmatisch und bürokratiearm zu etablieren

Vorschlag

einen klimaneutralen, dezentralen und demokratischen Kapazitätsmarkt für Strom schnellstmöglich, pragmatisch und bürokratiearm zu etablieren — mit Vorrang für Bürger:innenenergie, Genossenschaften und kommunale Versorger:innen

Bindet Technologieoffenheit an GWÖ-Werte: Ökologie (D3 — Ökologische Gestaltung der öffentlichen Leistung), Solidarität (D2 — Gesamtwohl in der Gemeinde), Transparenz (C5 — Transparente Kommunikation und demokratische Prozesse)

Abstimmungsergebnis

Mehrheit deckt sich mit der Empfehlung dieses Werkzeugs — Empfohlen: Ablehnen; Beschluss: Abgelehnt.
Abgelehnt MMP18-121 ↗

Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Abgelehnt; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.

Ja: FDP
Nein: AfD CDU GRÜNE SPD
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

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