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NRW · 18/19008 · Antrag · 18. · eingebracht 28.04.2026

Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur 2025 bis 2036 (NRW-Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036)

InfrastrukturKommunalfinanzenDigitalisierungVerwaltung

Zusammenfassung

Der Antrag schafft Rechtssicherheit für Kommunen, indem er klargestellt, dass Mittel aus dem NRW-Infrastrukturplan zur Deckung kommunaler Eigenanteile genutzt werden dürfen — auch entgegen bestehender Kumulierungsverbote — und hebt eine veraltete Übergangsregelung auf.

Kernforderungen
  • Einführung eines neuen §4a zur Nutzung von LuKIFG-Mitteln für Eigenanteile
  • Vorrangregelung gegenüber widersprechenden Kumulierungsvorschriften
  • Aufhebung von §11 Abs. 3 (Übergangsregelung)
  • Verbindliche Einhaltung der Gestaltungsleitlinie für Publizität

maschinell erstellt · nicht geprüft

9.0/10
Uneingeschränkt unterstützen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Note und Empfehlung stammen von einem , das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung

Der Antrag stärkt die kommunale Handlungsfähigkeit durch Rechtssicherheit, Flexibilität und Bürokratieabbau — zentral für Solidarität (B2 — Gemeinnutz im Finanzgebaren), Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) und Soziale Gerechtigkeit (D4 — Soziale Gestaltung der öffentlichen Leistung). Die klare Vorrangregelung für LuKIFG-Mittel bei Eigenanteilen fördert sozialökologische Investitionen vor Ort. Die Abschaffung der Übergangsregelung und Verankerung der Gestaltungsleitlinie erhöhen Effizienz und Publizität — ein klarer Beitrag zur demokratischen Infrastrukturverantwortung. Kein Feld widerspricht GWÖ-Werten; alle berührten Felder sind positiv bewertet.

Was bedeutet das?

Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (9.0 von 10) ist der — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.

Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 18/19008 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 9.0 von 10 (Uneingeschränkt unterstützen), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Trifft diese automatische Einschätzung zu?

Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.

Stärkster Wert — Stärken

Rechtssicherheit für Kommunen; Bürokratieabbau durch digitale Abwicklung

Schwächster Wert — Schwächen

Keine Verknüpfung mit sozialen oder ökologischen Zielsetzungen; Keine Berücksichtigung von Lieferkettenstandards (A1/A2)

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: B2D4D5
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
○
○
○
○
○
B · Finanzen
○
++
○
○
○
C · Verwaltung
○
○
++
○
○
D · Bürger:innen
○
○
○
++
++
E · Gesellschaft & Natur
○
○
○
+
○
++ stark fördernd + fördernd ○ neutral − widersprechend −− stark widersprechend
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 18. Wahlperiode (2022-06-01 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Wüst II (CDU+GRÜNE), vereidigt 2022-06-29
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
Diese Bewertung wurde am 28.05.2026 mit dem Sprachmodell qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4 — Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
CDU Antragsteller:in Regierungsfraktion
Wahlprogramm 10/10

Der Antrag realisiert Kernziele des CDU-Wahlprogramms: Stärkung der Kommunen (S. 95), Digitalisierung der Verwaltung (S. 87), schnelle Planung/Genehmigung (S. 47) und finanzielle Handlungsfähigkeit (S. 95). Die Aufhebung bürokratischer Hürden und Schaffung von Rechtssicherheit entspricht exakt der 'Bürokratiebremse'-Philosophie.

„Wir haben das E-Government-Gesetz novelliert und damit die vollständige Digitalisierung der Landesverwaltung auf das Jahr 2025 vorverlegt."
✓ verifiziert CDU NRW Wahlprogramm 2022, S. 87 · PDF öffnen
„Wir haben in den vergangenen fünf Jahren die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen mit der Rekordsumme von rund 64 Milliarden Euro über die Gemeindefinanzierung des Landes gesichert."
✓ verifiziert CDU NRW Wahlprogramm 2022, S. 95 · PDF öffnen
Parteiprogramm 9/10

Passt zum CDU-Grundsatzprogramm: Subsidiarität (Q8), starke Kommunen (Q7), solide Finanzen als Voraussetzung für Handlungsfähigkeit (Q10). Kein Widerspruch zu christlich-demokratischem Menschenbild oder Eigentumsschutz.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

GRÜNE Antragsteller:in Regierungsfraktion
Wahlprogramm 9/10

Der Antrag unterstützt grüne Ziele: Stärkung kommunaler Daseinsvorsorge (Q13), digitale Infrastruktur (Q15), transparente Förderung (Q11 Klima-Check-Logik) und Vermeidung ruinösen Steuer-Dumpings (Q14). Die klare Regelung für Eigenanteile erleichtert den Ausbau klimafreundlicher Infrastruktur (ÖPNV, Radwege, Sanierung).

„Wir wollen sie bei ihrer Entwicklung vom Verkehrsverbund zum Mobilitätsverbund unterstützen. Gemeinsam mit den Zweckverbänden wollen wir eine landesweite Verkehrsgesellschaft schaffen, die in der Lage ist, Ver..."
✓ verifiziert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW Wahlprogramm 2022, S. 18 · PDF öffnen
„Digitale Infrastruktur ausbauen Arbeiten im Home-Office, Filme streamen in der Freizeit, Meetings mit Geschäftskund*innen oder das digitale Bürger*innenbüro – in vielen Situationen benötigen Menschen und Unternehmen eine funktionierende und schnelle Internetverbindung."
✓ verifiziert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW Wahlprogramm 2022, S. 51 · PDF öffnen
Parteiprogramm 9/10

Stimmt mit grünem Grundsatzprogramm überein: Infrastrukturen als öffentliche Aufgabe (Q18), regionale Wirtschaftskreisläufe (Q19), Transparenz und Partizipation (Q17), Klimaschutz als Menschheitsaufgabe (Q20). Kein Widerspruch zu Selbstbestimmung oder Gerechtigkeit.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

SPD
Wahlprogramm 7/10

Der Antrag ist kompatibel mit SPD-Zielen: Stärkung der Kommunen, Daseinsvorsorge und Bürokratieabbau. Allerdings fehlt die explizite Verknüpfung mit sozialer Gerechtigkeit (z. B. Priorisierung sozial benachteiligter Quartiere) oder Tariftreue bei Infrastrukturmaßnahmen. Kein Widerspruch, aber auch keine aktive Förderung sozialdemokratischer Kernforderungen.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 7/10

Passt zum Hamburger Programm: Sozialstaat, Vorsorge, Demokratie. Fehlt jedoch expliziter Bezug zu Arbeitnehmerrechten, Tarifbindung oder Umverteilung — diese bleiben unberührt, aber nicht aktiv gestärkt.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

FDP
Wahlprogramm 10/10

Der Antrag verkörpert FDP-Kernziele: radikaler Bürokratieabbau („Entschlüpfung“ aus Kumulierungsverbote), digitale Verwaltung („Nordrhein-Westfalen fördert“), Eigenverantwortung der Kommunen und Marktöffnung durch Rechtssicherheit. Die Aufhebung veralteter Regelungen entspricht exakt der Forderung nach 'Radikalentrümpelung'.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 9/10

Stimmt mit FDP-Grundsatzprogramm überein: Freiheit, Eigenverantwortung, schlanker Staat, Marktwirtschaft. Kein Widerspruch zu Rechtsstaat oder Bürgerrechten — im Gegenteil: Rechtssicherheit wird gestärkt.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

AfD
Wahlprogramm 5/10

Der Antrag enthält keine AfD-spezifischen Themen wie Migration, Identitätspolitik oder Energiepolitik. Er ist technisch-neutral und fokussiert auf Verwaltungsvereinfachung — ein Aspekt, den die AfD grundsätzlich befürwortet ('Bürokratieabbau'). Allerdings fehlt jede Verknüpfung mit AfD-Kernthemen (z. B. 'Remigration', 'deutsche Leitkultur'), sodass der Bezug marginal bleibt.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 5/10

Kein Widerspruch zu nationalem Souveränitätsdenken oder Direktdemokratie, aber auch keine aktive Förderung. Der Antrag ist rein verwaltungstechnisch und berührt weder EU-Kritik noch Familien- oder Energiepolitik.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Diese Vorschläge hat ein erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 2

Im Antrag steht

Die Investitionsmittel können zur Erbringung von in anderen Landesgesetzen oder sonstigen Vorschriften des Landes vorgesehenen Eigenanteilen von Kommunen wie eigene Haushaltsmittel eingesetzt werden.

Vorschlag

Die Investitionsmittel dürfen ausschließlich zur Erbringung von Eigenanteilen bei Maßnahmen eingesetzt werden, die mindestens zwei der folgenden Gemeinwohlkriterien erfüllen: soziale Gerechtigkeit (z. B. Kitas, Schulen, Sozialwohnungen), ökologische Nachhaltigkeit (z. B. Klimaanpassung, Radinfrastruktur, energetische Sanierung) oder Demokratieförderung (z. B. Bürgerhäuser, digitale Teilhabe).

Verknüpft Mittelverwendung direkt mit GWÖ-Werten (D1 — Schutz des Individuums, Rechtsgleichheit, D3 — Ökologische Gestaltung der öffentlichen Leistung, D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) und verhindert rein infrastrukturelle 'Luxusinvestitionen' ohne Gemeinwohlbezug.

Vorschlag 2 von 2

Im Antrag steht

Die Vorgaben in der Gestaltungsleitlinie Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur 2025 bis 2036 [...] sind einzuhalten.

Vorschlag

Die Vorgaben in der Gestaltungsleitlinie [...] sind einzuhalten, ergänzt um einen verbindlichen Gemeinwohl-Check nach der GWÖ-Matrix 2.0 für Gemeinden, dessen Ergebnis öffentlich zugänglich ist.

Stärkt Transparenz & Mitbestimmung (D5 — Transparente Kommunikation und demokratische Einbindung) und macht den Gemeinwohlbezug messbar und nachvollziehbar — zentral für GWÖ-Treue.

Abstimmungsergebnis

Mehrheit deckt sich mit der Empfehlung dieses Werkzeugs — Empfohlen: Uneingeschränkt unterstützen; Beschluss: Angenommen.
Angenommen MMP18-125 ↗

Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Angenommen; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.

Ja: CDU GRÜNE
Nein: AfD FDP SPD
Überwiesen MMP18-121 ↗

Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Überwiesen; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.

Ja: AfD CDU FDP GRÜNE SPD
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

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