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NRW · 18/18504 · Antrag · 18. · eingebracht 14.04.2026

Wahl eines ordentlichen Mitglieds des Kuratoriums der Stiftung „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“

DemokratieErinnerungskulturBildung

Zusammenfassung

Die grüne Fraktion schlägt die Wahl von Antje Grothus MdL als neues ordentliches Mitglied des Kuratoriums der Stiftung „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ vor – ein rein personeller, gesetzlich geregelter Parlamentsbeschluss.

Kernforderungen
  • Ersatzwahl für ausgeschiedenes Kuratoriumsmitglied
  • Parlamentarische Wahl nach §8 des Stiftungsgesetzes
  • Fraktionsgebundene Vertretung im Kuratorium

maschinell erstellt · nicht geprüft

7.0/10
Unterstützen mit Änderungen
Bewertungs-Sicherheit: hoch

Note und Empfehlung stammen von einem , das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung

Der Antrag betrifft die personelle Besetzung eines Kuratoriums einer kulturellen Stiftung – ein Akt institutioneller Mitbestimmung und demokratischer Repräsentation. Er stärkt Transparenz & Mitbestimmung (Wert 5) in der Gruppe C (politische Führung/Verwaltung) durch parlamentarische Wahl statt interner Bestellung. Er fördert auch Solidarität (Wert 2) und Menschenwürde (Wert 1) indirekt über die Aufrechterhaltung einer demokratiegeschichtlichen Erinnerungsstätte. Allerdings berührt er keine ökologischen, sozialen oder wirtschaftlichen Wirkungsebenen direkt – daher fehlen Bezugspunkte zu den Werten 3 und 4 sowie zu den Berührungsgruppen A, B, D und E.

Was bedeutet das?

Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (7.0 von 10) ist der — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.

Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.

Zitat-Satz: „Der Antrag 18/18504 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 7.0 von 10 (Unterstützen mit Änderungen), Bewertungs-Sicherheit hoch."

Trifft diese automatische Einschätzung zu?

Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.

Stärkster Wert — Stärken

Hohe Transparenz durch gesetzlich geregelten Wahlprozess; Parlamentarische Legitimation stärkt demokratische Kontrolle

Schwächster Wert — Schwächen

Kein inhaltlicher Bezug zu ökologischer Nachhaltigkeit oder sozialer Gerechtigkeit; Keine Beteiligung von Bürger:innen oder Zivilgesellschaft – ausschließlich parlamentarisch

Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Schwerpunkt-Felder: C5C1
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
○
○
○
○
○
B · Finanzen
○
○
○
○
○
C · Verwaltung
+
+
○
○
+
D · Bürger:innen
○
○
○
○
○
E · Gesellschaft & Natur
○
○
○
○
○
++ stark fördernd + fördernd ○ neutral − widersprechend −− stark widersprechend
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Wahlperiode: 18. Wahlperiode (2022-06-01 – laufend)
Regierung zur Antragszeit: Wüst II (CDU+GRÜNE), vereidigt 2022-06-29
Bewertet gegen die folgenden Wahlprogramme:
Diese Bewertung wurde am 28.05.2026 mit dem Sprachmodell qwen-plus gegen den oben genannten Programm-Stand erzeugt.
bewertet mit Prompt v5 · Analyzer v5 · Embedding text-embedding-v4 — Methodik & Transparenz
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
CDU Regierungsfraktion
Wahlprogramm 6/10

Die CDU betont in ihrem Wahlprogramm 'Sicherheit, nachhaltig, solidarisch und stark' (Q5) die Bedeutung historischer Erinnerungskultur und institutioneller Stabilität. Die Wahl eines Kuratoriumsmitglieds entspricht diesem Verständnis von verantwortungsvoller politischer Führung – allerdings ist das Thema nicht explizit benannt, daher nur partielle Übereinstimmung.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 5/10

Das CDU-Grundsatzprogramm (2015) betont Subsidiarität und Verantwortung für Erinnerungskultur indirekt über 'Schöpfungsverantwortung' und 'Gemeinschaft', aber keine konkrete Verankerung von Stiftungsaufsicht. Keine passenden Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

SPD
Wahlprogramm 7/10

Die SPD verankert Erinnerungskultur als Teil der Daseinsvorsorge und Demokratieförderung – z.B. durch Förderung von Gedenkstätten und lebendiger Erinnerungspolitik. Der Antrag unterstützt diese Zielrichtung durch parlamentarische Sicherstellung der Stiftungsaufsicht. Kein direktes Zitat verfügbar, da keine passenden Chunks vorliegen.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 6/10

Das Hamburger Programm (2007) verankert 'Erinnerung an den Nationalsozialismus' und 'demokratische Bildung' als Grundlagen sozialdemokratischer Politik. Eine Stiftung wie das Haus der Geschichte fällt unter diesen Rahmen – aber keine Quellen im Index vorhanden, daher Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

GRÜNE Antragsteller:in Regierungsfraktion
Wahlprogramm 9/10

Der Antrag entspricht vollständig dem grünen Verständnis von Demokratie als lebendigem Prozess: In Q1 heißt es ausdrücklich, dass Grüne eine Politik wollen, 'die sich am Gemeinwohl orientiert, die vorausschaut'. Die Wahl eines Kuratoriumsmitglieds ist ein Akt institutioneller Verantwortung für kollektives Gedächtnis – Kern der grünen Erinnerungspolitik.

„eine Politik, die sich am Gemeinwohl orientiert, die vorausschaut..."
✓ verifiziert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW Wahlprogramm 2022, S. 5 · PDF öffnen
Parteiprogramm 8/10

Das Grundsatzprogramm 2020 verankert Demokratie als 'lebendige Demokratie, Partizipation, Bürger:innenbeteiligung' (Q3/Q4 implizit) – die parlamentarische Kuratoriumswahl ist ein Ausdruck dieser institutionalisierten Mitbestimmung. Obwohl kein direktes Zitat zur Stiftungsaufsicht vorliegt, passt der Antrag strukturell zum Leitgedanken.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

FDP
Wahlprogramm 4/10

Die FDP setzt auf schlanken Staat und Eigenverantwortung – eine parlamentarische Stiftungsaufsicht wird nicht thematisiert. Der Antrag widerspricht nicht direkt, bleibt aber außerhalb ihres Fokus auf Digitalisierung, Entlastung und Bürokratieabbau. Keine passenden Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 3/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

AfD
Wahlprogramm 2/10

Die AfD fordert 'Volksabstimmungen' statt parlamentarischer Entscheidungen (Q1–Q4 nicht relevant, aber programmatisch bekannt). Ihre Kritik an 'Brüsseler Bürokratie' und Vorliebe für direkte Demokratie steht im Kontrast zu einem technischen, gesetzlich geregelten Wahlakt im Landtag. Keine passenden Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Parteiprogramm 1/10

Keine Quellen im Index — Bewertung nicht möglich.

Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.

Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar

Diese Vorschläge hat ein erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.

Tipp: Die Vorschläge sind als Redline formuliert (Original → Änderung → Begründung) und können direkt in einen Änderungsantrag übertragen werden. Über den Brief-Generator (#204) kann der Vorschlag auch als Briefentwurf an MdL versendet werden.
Vorschlag 1 von 2

Im Antrag steht

Zum ordentlichen Mitglied des Kuratoriums wird anstelle von Verena Schäffer MdL gewählt: Antje Grothus MdL

Vorschlag

Zum ordentlichen Mitglied des Kuratoriums wird anstelle von Verena Schäffer MdL gewählt: Antje Grothus MdL – mit besonderem Engagement für Erinnerungskultur, Demokratiebildung und inklusive Geschichtsvermittlung

Stärkt den Bezug zu den GWÖ-Werten Solidarität (B2) und Transparenz & Mitbestimmung (B5) durch inhaltliche Profilierung – macht die gemeinwohlorientierte Absicht sichtbar.

Vorschlag 2 von 2

Im Antrag steht

Grundlage: Gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ gehören dem Kuratorium je eine Abgeordnete oder ein Abgeordneter der im Landtag vertretenen Fraktionen an.

Vorschlag

Grundlage: Gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 2 des Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ gehören dem Kuratorium je eine Abgeordnete oder ein Abgeordneter der im Landtag vertretenen Fraktionen an. Wir begründen diese Wahl damit, dass das Haus der Geschichte eine zentrale Institution für demokratische Erinnerung, Vielfalt und historische Bildung ist – und ihre Aufsicht dem Gemeinwohl dient.

Verknüpft den formalen Akt mit dem GWÖ-Wert 'Solidarität' (B2) und 'Transparenz & Mitbestimmung' (B5), hebt die gesellschaftliche Funktion hervor.

Abstimmungsergebnis

Mehrheit deckt sich mit der Empfehlung dieses Werkzeugs — Empfohlen: Unterstützen mit Änderungen; Beschluss: Angenommen.
Angenommen MMP18-121 ↗
Von 5 Fraktionen stimmten 4 dafür, 0 stimmten dagegen, 1 enthielt sich.

Gezählt sind Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Angenommen — wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen. Das Plenarprotokoll nennt keine Sitz- oder Stimmzahlen.

Ja: CDU FDP GRÜNE SPD
Enth.: AfD
Quelle: Plenarprotokoll · automatisch extrahiert

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