Zusammenfassung
Der Antrag modernisiert das Lehrerausbildungsgesetz durch stärkere Praxisorientierung, flexiblere Zugangswege (insb. für Seiteneinsteiger), eine Reform der sonderpädagogischen Ausbildung und eine stärkere Kooperation zwischen Hochschulen und Schulen.
- Ausweitung und Vertiefung von Praxiselementen im Studium
- Modellversuch für Masterabschlüsse an Fachhochschulen für technische Berufskollegs
- Konzentration des sonderpädagogischen Studiums auf ein Unterrichtsfach
- Verlängerung der berufsbegleitenden Ausbildung (VOBASOF)
- Verankerung der Verfassungstreue als Zugangsvoraussetzung
maschinell erstellt · nicht geprüft
Note und Empfehlung stammen von einem Sprachmodell, das den Antrag an der Gemeinwohl-Matrix 2.0 misst — sie sind weder amtlich noch von der Gemeinwohl-Ökonomie geprüft. Grenzen der Bewertung
Der Antrag stärkt die soziale Gerechtigkeit durch verbesserte Zugangswege (Seiteneinstieg, Ein-Fach-Formate, Anerkennung ausländischer Abschlüsse) und fördert Solidarität durch inklusive Ausbildungskonzepte (sonderpädagogische Fachrichtungen, Deutsch für Zuwanderungskinder). Er unterstützt Transparenz & Mitbestimmung mittelbar über stärkere Hochschul-Schule-Kooperation und Partizipation in der Akkreditierung. Allerdings fehlt ein expliziter Bezug zu ökologischer Nachhaltigkeit und eine systematische Verankerung von Menschenwürde im Sinne einer Rechteorientierung für Studierende oder Schüler:innen.
Was bedeutet das?
Grüne Ampel. Dieser Antrag stärkt das Gemeinwohl deutlich: Er fördert mehr Werte als er schwächt. Die Note (7.0 von 10) ist der GWÖ-Score — je höher, desto besser für das Allgemeinwohl.
Die wichtigsten Fachbegriffe sind im Glossar kurz erklärt.
Zitat-Satz: „Der Antrag 18/17126 erhält im GWÖ-Antragsprüfer einen Gemeinwohl-Score von 7.0 von 10 (Unterstützen mit Änderungen), Bewertungs-Sicherheit hoch."
Trifft diese automatische Einschätzung zu?
Die Rückmeldung gilt der Bewertung auf dieser Seite, nicht dem Antrag. Das ist keine Abstimmung über den Antrag.
Stärkster Wert — Stärken
Systematische Verbesserung der Praxisorientierung; Eröffnung neuer Zugangswege für Seiteneinsteiger:innen
Schwächster Wert — Schwächen
Kein Bezug zu ökologischer Nachhaltigkeit; Verfassungstreue-Pflicht als abstrakte Loyalitätspflicht statt pädagogischem Menschenwürde-Auftrag
Für Expert:innen: Gemeinwohl-Matrix 2.0 · 25 Felder
Für Expert:innen: Bewertungs-Kontext (Wahlperiode, Regierung, Methoden-Version)
Für Expert:innen: Programm-Treue pro Fraktion
Wahlprogramm 9/10
Der Antrag entspricht vollständig CDUs Kernzielen: Lehrkräftemangel bekämpfen (10.000 neue Stellen), Praxisorientierung (Praxiselemente, Berufsfeldpraktikum), technische Fachrichtungen stärken (Modellversuch HAW), und Verfassungstreue als zentrales Kriterium (§9 Abs.3). Auch die Fokussierung auf Basiskompetenzen und individuelle Wege spiegelt CDUs Bildungsverständnis wider.
Parteiprogramm 8/10
Stimmt mit CDUs Grundsatzprogramm überein: duale Ausbildung stärken, Lehrkräfteattraktivität steigern, Schule als sicherer Ort, Verantwortung für die freiheitliche demokratische Grundordnung. Die Verankerung von Verfassungstreue in §9 Abs.3 ist ein direkter Ausdruck des christlich-demokratischen Menschenbildes und der Loyalitätspflicht.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 7/10
Der Antrag unterstützt SPD-Ziele wie Chancengleichheit (Ein-Fach-Seiteneinstieg, Anerkennung ausländischer Abschlüsse), Inklusion (sonderpädagogische Reform, Deutsch für Zuwanderungskinder) und Ganztagsschule (indirekt durch bessere Personaldeckung). Allerdings fehlt die SPD-typische Betonung von Tariftreue, Landesmindestlohn oder einer klaren sozialstaatlichen Verpflichtung gegenüber Studierenden.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 7/10
Entspricht dem Hamburger Programm in Bezug auf Bildung als Schlüssel für Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit. Die Stärkung von Sonderpädagogik und Sprachförderung korrespondiert mit dem Ziel, ungleiche Startbedingungen auszugleichen. Der Mangel an expliziter Verankerung von Solidarität als kollektiver Verpflichtung und sozialer Sicherung senkt den Score leicht.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 8/10
Der Antrag deckt zentrale grüne Themen ab: Inklusion (§11 Abs.6, §12), Vielfalt (§11 Abs.9), Demokratiebildung (Berufsfeldpraktikum an Schulen), und Kooperation zwischen Hochschule und Schule (§7 Abs.3, §12). Die Stärkung der sonderpädagogischen Diagnostik und Basiskompetenzförderung entspricht der grünen Bildungspolitik. Lediglich die fehlende Verknüpfung mit Klima- und Nachhaltigkeitsbildung mindert den Score.
Parteiprogramm 8/10
Passt zum Grundsatzprogramm 'zu achten und zu schützen': Bildung als Mittel zur Überwindung bestehender Ungleichheiten (Q17), inklusive Orte (Q19), und gemeinsames Lernen (Q18). Die Verankerung von Vielfalt und Reflexion (§11 Abs.9) sowie die stärkere Rolle der Schulen im Praktikum (§12) entsprechen dem Ziel einer lebendigen, partizipativen Bildung.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 6/10
Der Antrag enthält Elemente, die der FDP passen: Bürokratieabbau (Akkreditierungsoptionen, §11 Abs.2), Flexibilität (Ein-Fach-Seiteneinstieg, Modellversuch), und Digitalisierung (implizit durch Praxisvernetzung). Allerdings widerspricht die Verfassungstreue-Pflicht (§9 Abs.3) der FDP-Position gegen Bevormundung und für individuelle Freiheit. Auch fehlt die FDP-typische Betonung von Eigenverantwortung und Marktmechanismen.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 5/10
Teilweise konsistent mit dem FDP-Grundsatzprogramm: Freiheit (Flexibilisierung), Chancengerechtigkeit (Zugangsverbesserungen). Aber die starke staatliche Steuerung (Verfassungstreue, Vorgaben zur Kooperation, Zentralisierung der Akkreditierung) steht im Widerspruch zur FDP-Idee eines schlanken Staates und der Vorstellung, dass Eigenverantwortung vor Staatsverantwortung geht.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Wahlprogramm 2/10
Der Antrag widerspricht zentralen AfD-Positionen: Er fördert Migration durch Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Deutschförderung für Zuwanderungskinder (§11 Abs.8), verankert Gender- und Vielfaltsthemen (§11 Abs.9), und stärkt staatliche Kontrolle (Verfassungstreue-Pflicht, Akkreditierungsvorgaben). Die AfD lehnt solche 'Ideologie' ab und setzt stattdessen auf Leistungsprinzip und nationale Souveränität.
Keine wörtlich passenden Stellen im Wahlprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Parteiprogramm 1/10
Fundamentaler Widerspruch: Das AfD-Grundsatzprogramm betont nationale Souveränität, traditionelle Familie und Ablehnung von 'Gender-Ideologie'. Der Antrag hingegen verankert Vielfalt, Inklusion und sprachliche Gleichstellung – alles Positionen, die das AfD-Programm ausdrücklich ablehnt.
Keine wörtlich passenden Stellen im Parteiprogramm gefunden. Die Bewertung beruht auf inhaltlicher Auslegung — entweder benennt das Programm das konkrete Thema nicht explizit, oder es bleibt zu allgemein, um wörtlich zugeordnet zu werden.
Was am Antrag besser werden könnte Verbesserungsvorschläge (Redline-Format) Verbesserungsvorschläge mit Begründung & GWÖ-Bezug Verbesserungsvorschläge — sofort übernehmbar
Diese Vorschläge hat ein Sprachmodell erzeugt. Sie sind nicht im Parlament eingebracht worden. Im Vorschlagstext ist grün unterlegt, was neu hinzukäme, und durchgestrichen, was entfiele.
Im Antrag steht
§ 9 Absatz 3: "Der Zugang zum Vorbereitungsdienst setzt voraus, dass die Bewerberin oder der Bewerber die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten."
Vorschlag
Stärkt die Menschenwürde-Dimension (GWÖ-Wert 1) und verbindet Verfassungstreue mit konkretem pädagogischem Auftrag statt abstrakter Loyalitätspflicht.
Im Antrag steht
§ 11 Absatz 9: "Sofern eine Hochschule eine fachlich übergreifende Perspektive auf alle Aspekte von Vielfalt der Schülerinnen und Schüler verfolgt..."
Vorschlag
Ergänzt die ökologische Nachhaltigkeit (GWÖ-Wert 3) als systematischen Bestandteil der Lehrkräfteausbildung – fehlt aktuell völlig.
Im Antrag steht
§ 12 Absatz 2: "Das Bachelorstudium umfasst [...] ein bildungswissenschaftlich oder fachdidaktisch begleitetes Eignungs- und Orientierungspraktikum [...]"
Vorschlag
Verankert Transparenz & Mitbestimmung (GWÖ-Wert 5) und Ökologische Nachhaltigkeit (GWÖ-Wert 3) direkt in der Praxisphase – stärkt die GWÖ-Treue signifikant.
Abstimmungsergebnis
Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Angenommen; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.
Die Listen darunter nennen Fraktionen, nicht Sitze oder Stimmen. Einen Balken zeigt diese Seite deshalb nicht: Er würde ein Mengenverhältnis nahelegen, das die Daten nicht hergeben — Sitz- und Stimmzahlen liegen nicht vor, das Plenarprotokoll nennt keine. Wie das Plenum entschieden hat, steht oben als Ergebnis: Überwiesen; wenige Fraktionen können die Mehrheit der Sitze auf sich vereinen.
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