Einführung der kostenfreien Meisterausbildung in Brandenburg
Eingebracht von CDU
— Analyse 12.04.2026
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· 3 Zitate verifiziert
Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion fordert die landesweite Einführung einer kostenfreien Meisterausbildung im Handwerk, um die duale Ausbildung aufzuwerten, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die regionale Wirtschaft zu stärken.
Stärkster Wert — Stärken
Klare Fokussierung auf berufliche Bildungsgleichstellung; Stärkung ländlicher Wirtschaftsstrukturen
Schwächster Wert — Schwächen
Keine ökologische Rahmung; Keine soziale Zielgruppenbenennung (z. B. Geflüchtete, Menschen mit Behinderung)
Redline-Vorschläge
Vorschlag 1 von 3
Die Landesregierung wird aufgefordert, gemeinsam mit den zuständigen Kammern und Umweltverbänden ein Programm einzurichten, das die vollständige Kostenübernahme für die Meisterausbildung
in klimagerechten und zukunftsfähigen Handwerksberufen (z. B. Elektrotechnik, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Dachdeckerhandwerk)
sicherstellt.
Verknüpft den Antrag mit ökologischer Nachhaltigkeit (Spalte 3) und stärkt E3-Feld – entspricht GWÖ-Matrix-Anspruch an zukunftsorientierte Gemeinwohlpolitik.
Vorschlag 2 von 3
Ziel ist es, die duale Ausbildung attraktiver zu gestalten,
insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund, aus benachteiligten Familien und aus strukturschwachen Regionen
, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks in Brandenburg zu sichern und Zukunftsfit zu machen.
Stärkt soziale Gerechtigkeit (D4) und Menschenwürde (D1) durch explizite Inklusionsperspektive – schließt Lücke in der sozialen Dimension.
Vorschlag 3 von 3
Die Kostenübernahme ist ein klares Signal, dass das Handwerk die gleiche Wertschätzung genießt wie das gebührenfreie Hochschulstudium
und dass die öffentliche Hand ihre Verantwortung für eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft wahrnimmt
.
Verankert den Antrag explizit in beiden zentralen GWÖ-Werten: Soziale Gerechtigkeit und Ökologische Nachhaltigkeit – erhöht Treue zur Matrix.
Bewertung
7.0/10
Unterstützen mit Änderungen
Der Antrag stärkt soziale Gerechtigkeit (D4) durch bessere Zugänglichkeit beruflicher Spitzenqualifizierung und fördert Solidarität (D2) durch Stärkung regionaler Wertschöpfung und ländlicher Strukturen. Er berührt Menschenwürde (D1) positiv über Chancengleichheit und Transparenz & Mitbestimmung (D5) indirekt via Kammernkooperation. Allerdings bleibt ökologische Nachhaltigkeit (Spalte 3) unberücksichtigt – keine Verknüpfung mit klimagerechter Ausbildung oder grünen Handwerksberufen. Auch die Berührungsgruppe A (Lieferant:innen) wird nicht adressiert.
Matrix 2.0 · 25 Felder
Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
○
○
○
○
○
B · Finanzen
○
○
○
○
○
C · Verwaltung
○
○
○
○
○
D · Bürger:innen
+
+
○
++
+
E · Gesellschaft & Natur
○
○
-
○
○
++ stark fördernd+ fördernd○ neutral− widersprechend−− stark widerspr.
Programm-Treue pro Fraktion
CDU
A
WP 10/10
PP 9/10
SPD
WP 6/10
PP 5/10
BSW
WP 8/10
PP 0/10
AfD
WP 4/10
PP 0/10
Belege — CDU
„Stand: 25. Mai 2024 5 - berufliche und akademische Bildung bei allen Maßnahmen und Bildungsange- boten gleichwertig behandeln, die Gleichstellung höherqualifizierter Berufsbil- dung und des Studiums auf dem Arbeitsmarkt ist das Ziel"
✓ verifiziert
CDU Brandenburg Wahlprogramm 2024, S. 6
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„Wir wollen, dass Ausbildungsberufe die gleiche Wertschätzung wie akademische Berufe erhalten, und wir er- mutigen junge Menschen, sich für eine berufliche Ausbildung zu entschei- den."
✓ verifiziert
CDU Grundsatzprogramm 2024, S. 48
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Belege — BSW
„Ausbildungen müssen besser entlohnt werden und e..."
✓ verifiziert
BSW Brandenburg Wahlprogramm 2024, S. 35
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