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BUND · Drs. 21/4952 · Antrag · eingebracht 24.03.2026

E-Auto-Förderung wirksam ausrichten - Sozial, klimawirksam und europäisch

Zusammenfassung

Der Antrag fordert eine grundlegende Neuausrichtung der E-Auto-Förderung hin zu rein emissionsfreien, sozial gestaffelten, preisbegrenzten und europäisch produzierten Fahrzeugen mit besonderem Fokus auf Familien, einkommensschwache Haushalte und den Aufbau eines Gebrauchtwagenmarktes.

Stärkster Wert — Stärken

Klare ökologische Zielsetzung (ausschließliche Förderung reiner E-Fahrzeuge); Soziale Staffelung mit Einkommens- und Preisobergrenzen

Schwächster Wert — Schwächen

Keine konkreten Anforderungen an Lieferkettenstandards (A3); Keine Berücksichtigung ländlicher Infrastrukturdefizite bei Ladeinfrastruktur

Redline-Vorschläge

Vorschlag 1 von 3
die Förderung ausschließlich auf E-Autos aus europäischer Fertigung mit nachweislich sozial-ökologischen Standards entlang der Batterielieferkette (z. B. EU-Batterieverordnung, Recyclingquoten) auszurichten

Stärkt A3 (Ökologische Nachhaltigkeit in Lieferketten) und A1 (Menschenwürde in Lieferketten) durch konkrete Anforderungen an menschenrechtliche und ökologische Sorgfaltspflichten.

Vorschlag 2 von 3
einen zusätzlichen Zuschlag von 500 Euro pro minderjährigem Kind mit einer Staffelung bis maximal 1.500 Euro pro Haushalt , um soziale Treffsicherheit zu bewahren und finanzielle Belastbarkeit sicherzustellen

Vermeidet unverhältnismäßige Mittelbindung bei Großfamilien und stärkt D4 (Soziale Gerechtigkeit) durch faire Verteilung innerhalb der Zielgruppe.

Vorschlag 3 von 3
ein Konzept zur systematischen Entwicklung einer Förderung für den Gebrauchtwagenmarkt für emissionsfreie Fahrzeuge mit klarer Laufzeit, Budgetbindung und Prüfung von Batteriezustands-Garantien vorzulegen

Erhöht Transparenz & Mitbestimmung (D5) und soziale Gerechtigkeit (D4) durch Vertrauensbildung und Absicherung vor Abnutzungsrisiken.

Bewertung
Uneingeschränkt unterstützen Der Antrag verbindet konsequent ökologische Nachhaltigkeit (Klimaschutz durch reine E-Mobilität), soziale Gerechtigkeit (Einkommensstaffelung, Familienbonus, Gebrauchtwagenmarkt) und Transparenz & Mitbestimmung (europäische Lieferkettenverantwortung). Er berührt zentral die Berührungsgruppen D (Bürger:innen/Wirtschaft) und A (Lieferant:innen, Lieferketten) sowie B (Finanzpartner:innen) mit klaren, wertbasierten Kriterien. Einzig das Feld A3 (Ökologische Nachhaltigkeit in Lieferketten) bleibt unterbelichtet — keine explizite Forderung nach sozial-ökologischen Standards entlang der EU-Batterieproduktion.

Matrix 2.0 · 25 Felder

Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
+
B · Finanzen
+
C · Verwaltung
D · Bürger:innen
++
++
+
E · Gesellschaft & Natur

Programm-Treue pro Fraktion

CDU
WP 4/10 PP 3/10
CSU
WP 0/10 PP 0/10
AfD
WP 0/10 PP 0/10
SPD
WP 8/10 PP 7/10
GRÜNE A
WP 10/10 PP 10/10
LINKE
WP 0/10 PP 0/10
BSW
WP 0/10 PP 0/10
FDP
WP 2/10 PP 1/10

Belege — GRÜNE

„Jeder Mensch hat das Recht auf Mobilität. Sie ermöglicht Freiheit und Teilhabe und ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge."
✓ verifiziert Grüne Grundsatzprogramm 2020, S. 27 · PDF öffnen
„Regionale Wirtschaft zu stärken und Menschen bezahlbaren Wohnraum in der Nähe ihres Jobs zu bieten, vermeidet unnötige Wege, Gütertransporte und Pend..."
✓ verifiziert Grüne Grundsatzprogramm 2020, S. 28 · PDF öffnen
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