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NRW · Drs. 18/18089 · Antrag · eingebracht 11.03.2026

Gesundheitliche Überlastung der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen beenden – psychische Erkrankungen als Folge politischer Fehlsteuerung wirksam bekämpfen

Zusammenfassung

Die AfD-Fraktion fordert die Landesregierung auf, die psychische Überlastung in der Arbeitswelt durch systematische Bürokratie-Reduzierung, Praxistauglichkeitsprüfungen und Verzicht auf 'ideologische' Regulierungen zu bekämpfen.

Stärkster Wert — Stärken

Klare Diagnose des Bürokratieproblems; Fokus auf Mittelstand und Handwerk

Schwächster Wert — Schwächen

Einseitige Schuldzuweisung an 'Politik' statt an Struktur; Ignoranz gegenüber Machtungleichgewichten am Arbeitsplatz

Redline-Vorschläge

Vorschlag 1 von 3
Statt die Ursachen dieser Entwicklung konsequent zu analysieren und zu beseitigen, beschränkt sich die Landesregierung bislang auf punktuelle Programme, Modellversuche und öffentlichkeitswirksame Initiativen — ohne die strukturellen Ursachen wie prekäre Beschäftigung, Lohnungleichheit und fehlende Mitbestimmung anzugehen .

Ergänzt den Antrag um GWÖ-kompatible Analyseebenen (D4 Soziale Gerechtigkeit, D2 Solidarität) und vermeidet die einseitige Schuldzuweisung an 'Politik'.

Vorschlag 2 von 3
präventive Ansätze zur Stärkung der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt zu fördern, insbesondere durch Stärkung von Betriebsräten, Tarifbindung und betrieblichen Gesundheitsmanagementsystemen , ohne neue verpflichtende Programme oder zusätzliche Berichtspflichten einzuführen;

Verankert Prävention in kollektiven, demokratischen Strukturen (C3 Transparenz & Mitbestimmung, D2 Solidarität) statt in individueller Verantwortung.

Vorschlag 3 von 3
dass arbeitsbedingte psychische Belastungen in erheblichem Maße auch Folge politischer Rahmenbedingungen sind, insbesondere durch fehlende gesetzliche Mindeststandards, schwache Mitbestimmungsrechte und unzureichende soziale Absicherung , sowie durch zunehmende Bürokratie und Arbeitsverdichtung;

Ersetzt den ideologischen Begriff 'ideologisch motivierte Regulierungen' durch konkrete, GWÖ-kompatible strukturelle Defizite (D1 Menschenwürde, D4 Soziale Gerechtigkeit).

Bewertung
Ablehnen Der Antrag thematisiert Bürokratieabbau und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, was grundsätzlich mit den GWÖ-Werten Solidarität (B2), Soziale Gerechtigkeit (D4) und Transparenz & Mitbestimmung (C3) resoniert. Doch er verknüpft psychische Belastung ausschließlich mit 'ideologischer Politik' und 'Überregulierung', ignoriert systemische Ursachen wie Lohnungleichheit, prekäre Beschäftigung oder fehlende Mitbestimmung — und lehnt aktiv sozialstaatliche Intervention ab. Damit widerspricht er fundamental den GWÖ-Kernwerten Menschenwürde (D1), Solidarität (D2) und Soziale Gerechtigkeit (D4), insbesondere durch die Ablehnung von Tariftreue, Mindeststandards und kollektiver Absicherung. Ein Feld (D1) erhält −−, was den Gesamtscore auf 0–2 begrenzt.

Matrix 2.0 · 25 Felder

Menschenwürde
Solidarität
Ökol. Nachhaltigkeit
Soz. Gerechtigkeit
Transparenz
A · Lieferant:innen
B · Finanzen
+
C · Verwaltung
+
D · Bürger:innen
--
--
-
E · Gesellschaft & Natur

Programm-Treue pro Fraktion

CDU
WP 7/10 PP 6/10
SPD
WP 1/10 PP 0/10
GRÜNE
WP 0/10 PP 0/10
FDP
WP 8/10 PP 7/10
AfD A
WP 9/10 PP 9/10

Belege — CDU

„Wir haben die Arbeitsschutzverwaltung um..."
✓ verifiziert CDU NRW Wahlprogramm 2022, S. 27 · PDF öffnen

Belege — FDP

„Bürokratieabbau: Radikal entrümpeln, Genehmigungen beschleunigen"
✓ verifiziert FDP NRW 2022: 'Nie gab es mehr zu tun' · PDF öffnen

Belege — AfD

„Schluss mit parteipolitisch und ideologisch begründeten Ausgaben"
✓ verifiziert AfD NRW Wahlprogramm 2022, S. 41 · PDF öffnen
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